Wie viel sollte ein Unternehmen für Digitalisierung ausgeben? Deutsche Mittelständler investierten 2024 laut KfW 23,8 Milliarden Euro in Digitalisierungsprojekte, ein nominaler Rückgang von rund 25 Prozent gegenüber 2023. Die Durchschnittsausgabe je aktivem Unternehmen blieb mit rund 25.000 Euro dabei fast stabil. Es digitalisierten schlicht weniger Unternehmen. AVERVO ordnet ein, was Größe, Branche, Umsatz und Finanzierung tatsächlich über ein angemessenes Digitalbudget aussagen.
Datengrundlage: KfW-Digitalisierungsbericht Mittelstand 2025, KfW-Finanzierungsstudie Juli 2026, Destatis, Bundesnetzagentur, Institut der deutschen Wirtschaft, Bitkom, ZAW · keine eigene AVERVO-Primärerhebung · Datenstand: 12. August 2026
KfW-Mittelstandspanel, konkrete Digitalisierungsprojekte. Der gesamte IT-Markt ist deutlich größer.
Nominal, von 31,9 auf 23,8 Mrd. €. Weniger Unternehmen digitalisierten, die einzelnen Projekte blieben ähnlich groß.
9.900 € Durchschnitt unter 5 Beschäftigten gegenüber 189.000 € ab 50 Beschäftigten.
Die durchschnittlichen Ausgaben der tatsächlich digitalisierungsaktiven Unternehmen blieben 2024 mit rund 25.000 Euro je Unternehmen fast stabil. Der Rückgang des Gesamtvolumens entstand vor allem, weil weniger Unternehmen überhaupt ein Digitalisierungsprojekt durchführten.
Kernbefund: Ein höheres Digitalbudget bedeutet nicht automatisch einen höheren Digitalisierungsgrad. Ob 50.000, 200.000 oder 500.000 Euro für ein digitales Vorhaben angemessen sind, zeigt die Summe allein nicht. Erst im Kontext von Unternehmensgröße, Umsatz, Branche und Investitionsgegenstand wird ein Betrag interpretierbar.
Der Begriff „digitale Investitionen" wird in Marktstudien für sehr unterschiedliche wirtschaftliche Größen verwendet. Die KfW erfasst Ausgaben im Rahmen konkreter Digitalisierungsvorhaben: IT-Erneuerung, digitale Produkte, neue Marketing- und Vertriebskonzepte, dazu projektbezogene Personalkosten. Frühere KfW-Untersuchungen zeigen, dass nur rund 37 % dieser Ausgaben auf materielle Investitionen entfallen. Der Großteil ist immateriell.
Bitkom misst dagegen Umsätze mit IT-Produkten und -Dienstleistungen. Ein Unternehmen kann jährlich 50.000 Euro für bestehende SaaS-Lösungen zahlen, ohne dafür ein neues Digitalisierungsprojekt durchzuführen. Bei digitalem Marketing kommen weitere Überschneidungen hinzu: Media, Agenturhonorare, Software, interne Beschäftigte. Diese Studie addiert die drei Größen deshalb nicht. Sie trennt konsequent zwischen Digitalisierungsprojekten, IT-Markt und -Betrieb, Software und Cloud, Cybersicherheit, KI, Daten, digitalem Marketing, digitalem Vertrieb sowie interner und externer Leistung.
Drei reale, aber methodisch unterschiedliche Größen. Sie überschneiden sich, etwa bei Marketingsoftware, die zugleich zum IT-Markt zählt, und lassen sich deshalb nicht addieren.
Auch der „Mittelstand" ist unterschiedlich definiert: Die KfW zählt Unternehmen bis 500 Mio. € Jahresumsatz zum Mittelstand, rund 3,87 Mio. Unternehmen. Destatis-Erhebungen beginnen oft erst ab 10 Beschäftigten, Bitkom-Befragungen teils erst ab 20. Prozentwerte verschiedener Studien lassen sich deshalb nur mit Blick auf die jeweilige Grundgesamtheit vergleichen.
2024 investierte der deutsche Mittelstand laut KfW 23,8 Mrd. €, nach 31,9 Mrd. € im Vorjahr. Das ist ein nominaler Rückgang von 8,1 Mrd. € beziehungsweise rund 25 %. Die KfW führt das vor allem auf eine geringere Zahl digitalisierungsaktiver Unternehmen zurück. Der Anteil der Mittelständler mit abgeschlossenen Digitalisierungsvorhaben sank zwischen 2022 und 2024 um fünf Prozentpunkte auf 30 %, während die Durchschnittsausgabe aktiver Unternehmen stabil blieb. Als zentrale Erklärungsfaktoren nennt die KfW die schwache Konjunktur und die schwache Exportentwicklung.
Quelle: KfW-Mittelstandspanel. Seit 2022 bezieht die KfW zusätzlich Ausgaben noch nicht abgeschlossener Projekte ein, ein methodischer Bruch in der Zeitreihe. Nach alter Methodik vergleichbar wären 2022 rund 23,7, 2023 rund 26,9 und 2024 rund 20,0 Mrd. € gewesen. Eine langfristige CAGR über die komplette Reihe weist diese Studie deshalb bewusst nicht aus.
Zur Einordnung: Mittelständische Unternehmen investierten 2024 rund 256 Mrd. € in klassische Sachinvestitionen wie Maschinen und Anlagen. Die 23,8 Mrd. € Digitalisierungsausgaben entsprechen damit nur etwa 9 % dieser Größenordnung, knapp einem Elftel. Digitalisierung bleibt für den Mittelstand ein relevanter, aber deutlich kleinerer Investitionsblock als klassische Sachinvestitionen.
Ein digitalisierungsaktives Unternehmen ab 50 Beschäftigten gibt durchschnittlich rund das 19-Fache eines Unternehmens mit weniger als fünf Beschäftigten aus. Größere Unternehmen besitzen umfangreichere IT-Landschaften, mehr automatisierbare Prozesse und besseren Zugang zu Finanzierung. Zusätzlich lassen sich Projekt-Fixkosten auf ein größeres Geschäftsvolumen verteilen.
Durchschnittliche Digitalisierungsausgaben je digitalisierungsaktivem Unternehmen 2024. Quelle: KfW.
Der Eurobetrag erzählt nur die halbe Geschichte. Bezogen auf den Jahresumsatz bewegen sich 97 % der digitalisierungsaktiven Unternehmen ab 50 Beschäftigten unterhalb von drei Prozent. Bei Kleinstunternehmen sind es nur 71 %. Mehr als jedes vierte Kleinstunternehmen mit Digitalisierungsprojekt investiert mindestens drei Prozent seines Umsatzes, 13 % sogar sieben Prozent oder mehr.
| Unternehmensgröße | unter 1 % | 1 bis unter 3 % | 3 bis unter 7 % | 7 % und mehr |
|---|---|---|---|---|
| alle digitalisierungsaktiven Unternehmen | 52 % | 25 % | 13 % | 10 % |
| 50+ Beschäftigte | 78 % | 19 % | 2 % | 1 % |
| 10 bis unter 50 | 77 % | 16 % | 5 % | 2 % |
| 5 bis unter 10 | 62 % | 23 % | 11 % | 4 % |
| unter 5 | 44 % | 27 % | 15 % | 13 % |
Digitalisierungsausgaben als Anteil des Jahresumsatzes, 2024. Quelle: KfW. Ein Projekt über 100.000 € kann bei 100 Mio. € Umsatz wirtschaftlich klein sein. Bei 1 Mio. € Umsatz sind es zehn Prozent davon. Die Budgethöhe allein taugt deshalb nicht als Maßstab für die wirtschaftliche Angemessenheit eines Digitalprojekts.
Digitalisierungsaktive Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes investierten 2024 durchschnittlich 59.500 €, mehr als das Fünffache eines Bauunternehmens mit rund 11.000 €. Der Grund ist strukturell: Digitalisierung in der Produktion bedeutet häufig Maschinenintegration, Sensorik, Robotik und den Austausch bestehender Anlagen. Dienstleister erreichen dieselbe organisatorische Wirkung typischerweise mit weniger physischem Kapital.
Durchschnitt je digitalisierungsaktivem Unternehmen 2024, Quelle: KfW. Diese Werte dürfen nicht mit der Gesamtsumme 23,8 Mrd. € verrechnet werden.
Der vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellte Digitalisierungsindex zeigt ein anderes Bild. Die IKT-Branche ist mit Abstand am stärksten digitalisiert, während gerade das Verarbeitende Gewerbe die höchsten Projektbudgets benötigt. Investitionshöhe und digitale Reife korrelieren nur teilweise miteinander.
Digitalisierungsindex 2024 nach Branchengruppe, Institut der deutschen Wirtschaft.
Der deutsche IT-Markt soll 2026 laut Bitkom-Prognose rund 170 Mrd. € Umsatz erreichen: 58,3 Mrd. € Software, 54,3 Mrd. € IT-Dienstleistungen, 57,4 Mrd. € Hardware. Diese Zahl beschreibt Anbieterumsätze für laufenden IT-Betrieb, etwa Microsoft 365, ERP-Lizenzen, Hosting und Wartung, unabhängig davon, ob ein Unternehmen damit ein neues Digitalisierungsprojekt durchführt. IT-Betrieb ist damit etwas anderes als Digitalisierung. Umgekehrt kann ein Digitalisierungsprojekt erhebliche interne Personalkosten enthalten, die im IT-Markt gar nicht als Umsatz auftauchen.
Besonders dynamisch entwickelt sich Software: 2026 um 10,2 % laut Prognose, Cloudsoftware allein um 16,4 % auf 38,3 Mrd. €, KI-Plattformen um 61 % auf 4,1 Mrd. €. Digitale Ausgaben verschieben sich damit strukturell von einmaligen Investitionen zu laufenden Betriebskosten, monatliche und nutzerabhängige Gebühren statt einmaligem Lizenzkauf.
Bitkom-Marktprognose 2026. Das ist Marktumsatz, kein Digitalisierungsprojektvolumen, und deshalb als Benchmark für ein einzelnes Unternehmen wenig geeignet.
54 % aller Unternehmen ab 10 Beschäftigten nutzen kostenpflichtige Cloud-Services, von 51 % bei 10 bis 49 Beschäftigten bis 86 % ab 250 Beschäftigten. Nach Branche liegt Information und Kommunikation mit 88 % vorn, kein Wirtschaftszweig bleibt unter 43 %. 46 % der Unternehmen wollen ihre Cloudinvestitionen 2025/26 erhöhen, der Cloud-Anteil an IT-Anwendungen stieg von 38 auf 47 %.
Der deutsche IT-Sicherheitsmarkt wächst von 11,1 Mrd. € im Jahr 2025 auf 12,2 Mrd. € im Jahr 2026. Der durchschnittliche Anteil des IT-Sicherheitsbudgets am gesamten IT-Budget stieg von 9 % im Jahr 2022 auf 18 % im Jahr 2025, 41 % der Unternehmen wenden mindestens ein Fünftel ihres IT-Budgets für Sicherheit auf. Ob das gesamte IT-Budget angemessen hoch ist, sagt dieser Anteil trotzdem nicht.
26 % der Unternehmen ab 10 Beschäftigten setzen laut Destatis KI ein, zwischen 23 und 57 % je nach Größe. Bitkom kommt für Unternehmen ab 20 Beschäftigten auf 41 %. Dieser Unterschied folgt vor allem aus abweichenden Grundgesamtheiten und Erhebungszeitpunkten. Kontrolliert man für Digitalisierungsstrategie und Know-how, verliert die reine Unternehmensgröße bei KI deutlich an Erklärkraft. Ein kleines, digital reifes Unternehmen setzt KI dann oft intensiver ein als ein größeres, digital schwaches.
Für durchschnittliche KI-Ausgaben deutscher Unternehmen nach Branche und Unternehmensgröße liegen derzeit keine belastbaren öffentlich zugänglichen Marktdaten vor. 29 % der KI-nutzenden Unternehmen wollten ihre KI-Investitionen 2025 erhöhen. Das ist ein Stimmungswert, kein Eurobetrag.
Bitkom modellierte für 2024 30,9 Mrd. € Ausgaben für digitales Marketing, davon 8,2 Mrd. € interne Gehaltskosten, rund 26,5 %. Der ZAW weist für 2025 15,773 Mrd. € Netto-Internetwerbung aus: 6,9 Mrd. € Search, 7,534 Mrd. € Display inklusive Video, 1,206 Mrd. € Classifieds. Das sind reine Mediaerlöse. Wie viel ein einzelnes Unternehmen tatsächlich für Online-Marketing ausgibt, sagen sie nicht.
Digitale Marketing- und Vertriebsprojekte kommen in allen Größenklassen ähnlich häufig vor, zwischen 23 und 29 % der digitalisierungsaktiven Unternehmen. Unternehmen mit eigener Forschung und Entwicklung führen sie mit 47 % aber fast doppelt so häufig durch wie Unternehmen ohne FuE mit 24 %.
Trotz eines gut vermessenen Werbemarktes fehlt genau die Zahl, die Geschäftsführer meist wissen wollen: Wie viel gibt ein Unternehmen meiner Branche und Größe für Online-Marketing aus? Für eine Vertiefung siehe die AVERVO-Studie Online-Marketing-Markt Deutschland.
Digitalisierungsprojekte werden fast vollständig aus laufendem Cashflow, Rücklagen und Barreserven finanziert. Klassische Sachinvestitionen laufen dagegen deutlich stärker über Bankkredite. Ein wesentlicher Grund: Softwareentwicklung, Daten und Prozesswissen erzeugen selten verwertbare physische Sicherheiten. Ein Maschinenkauf hinterlässt dagegen eine beleihbare Maschine.
Digitalisierung: 88 % Eigenmittel, 8 % Bankkredite, 3 % Fördermittel, 1 % sonstige. Sachinvestitionen: 51 % Eigenmittel, 32 % Bankkredite, 13 % Fördermittel, 5 % sonstige. Quelle: KfW, Juli 2026.
Konsequenz für den Cashflow: Fehlinvestitionen in Digitalisierung wirken im Mittelstand besonders unmittelbar auf die Liquidität. Ein unnötiges Projekt über 100.000 € ist selten langfristig fremdfinanziert, sondern trägt das Unternehmen weitgehend selbst. Die Qualität der Investitionsentscheidung bekommt dadurch zusätzliches Gewicht.
Große Unternehmen investieren meist unter einem Prozent ihres Umsatzes, kleine liegen wesentlich häufiger darüber. Industrieprojekte sind absolut teurer als Dienstleistungsprojekte. Digital hoch entwickelte Dienstleister können trotzdem geringe Projektbudgets haben. Eine pauschale Regel wie „drei Prozent vom Umsatz" würde diese empirischen Unterschiede ignorieren. Sinnvoll ist stattdessen eine mehrdimensionale Matrix:
| Dimension | Prüfgröße |
|---|---|
| Unternehmensgröße | Beschäftigte |
| Wirtschaftliche Größe | Umsatz |
| Branche | Kapital-/Digitalintensität |
| Projektart | IT, Software, KI, Marketing, Automation etc. |
| Kostenart | intern / extern |
| Kostencharakter | einmalig / wiederkehrend |
| Finanzierung | Cashflow / Kredit / Förderung |
| Projektgröße | absoluter Betrag |
| Relative Belastung | % vom Umsatz |
| Digitalisierungsstand | bestehende Systeme und Reife |
| Nutzen | Kostenreduktion, Umsatz, Risiko, Produktivität |
| Abhängigkeit | Anbieter, Plattform, Software, Daten |
Derselbe Eurobetrag, vier völlig unterschiedliche wirtschaftliche Bedeutungen. Ohne Kontext sagt der Geldbetrag allein praktisch nichts aus.
Größe, grobe Branche und Umsatzanteil sind für Digitalisierungsausgaben gut belegt. Sobald Branche und Unternehmensgröße kombiniert werden oder einzelne Kostenarten wie Software, Cloud, KI, Marketing oder ERP isoliert betrachtet werden sollen, wird die Datenlage dünn.
Dafür gibt es mehrere Gründe: eine uneinheitliche Buchungspraxis, denn was als „IT", „Digitalisierung" oder „Marketing" gilt, legt jedes Unternehmen anders fest, die verschwimmende Grenze zwischen Cloud-Betriebskosten und Investition, unregelmäßige Projektzyklen und die Vertraulichkeit von IT- und Digitalbudgets als sensible Unternehmensdaten.
Grenze dieser Studie: Aussagen wie „ein Maschinenbauer mit 100 Mitarbeitern sollte 180.000 € für Digitalisierung ausgeben" oder „ein Dienstleister sollte sechs Prozent seines Umsatzes für Online-Marketing einsetzen" trifft diese Studie bewusst nicht. Dafür fehlt eine hinreichend belastbare Datenbasis. Ein Durchschnitt über eine grobe Branche bildet kein konkretes Unternehmen ab.
Die deutsche Wirtschaft investiert erhebliche Summen in ihre digitale Transformation: 23,8 Mrd. € Digitalisierungsprojekte, 170 Mrd. € IT-Markt, mehr als 11 Mrd. € Cybersicherheit, mehrere Dutzend Milliarden Euro digitales Marketing. Zu einem Gesamtmarkt lassen sich diese Zahlen trotzdem nicht addieren. Ein Softwareabo kann gleichzeitig Teil des IT-Marktes, eines Digitalprojekts und der Marketingausgaben sein.
Die Unternehmensgröße bestimmt die absolute Budgethöhe. Der Umsatz bestimmt die wirtschaftliche Belastung. Die Branche bestimmt die Kostenstruktur. Die Investitionsart bestimmt den richtigen Vergleichsmaßstab. Und weil Digitalprojekte überwiegend aus Eigenmitteln finanziert werden, wiegt eine sorgfältige Prüfung zusätzlich schwer.
Die eigentlich relevante Frage: Nicht „Was kostet Digitalisierung?", sondern „Ist die geplante Investition für dieses Unternehmen, in dieser Branche, bei diesem Umsatz, für diesen konkreten Leistungsumfang und den erwarteten Nutzen angemessen?" Erst diese Perspektive macht aus einem Digitalbudget eine belastbare Investitionsentscheidung.
Diese Studie ist keine AVERVO-Primärerhebung. Sie führt veröffentlichte Marktstatistiken zusammen und ordnet sie ein. Zentrale empirische Grundlage ist der KfW-Digitalisierungsbericht Mittelstand 2025 aus dem April 2026 sowie die KfW-Untersuchung zur Finanzierung digitaler Projekte aus dem Juli 2026. Für die Nutzung digitaler Technologien dienten Daten des Statistischen Bundesamts und der Bundesnetzagentur als Grundlage, die Brancheneinordnung der digitalen Reife stützt sich auf den Digitalisierungsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft. Marktvolumina für IT, Software, Cloud, KI, Cybersicherheit und digitales Marketing stammen aus aktuellen Bitkom-Marktprognosen, Mediaerlöse aus dem ZAW-Jahrbuch 2026.
Grenzen der Untersuchung: KfW, Bitkom und Destatis verwenden unterschiedliche Unternehmensdefinitionen, Stichproben und Erhebungszeitpunkte. Prozentwerte verschiedener Quellen sind deshalb bewusst getrennt ausgewiesen, ein Vergleich ohne Prüfung der jeweiligen Grundgesamtheit verbietet sich. Die KfW-Zeitreihe enthält seit 2022 einen methodischen Bruch. Der Vermerk „keine belastbaren Daten" bezeichnet den Stand der öffentlich zugänglichen Statistik zum Recherchezeitpunkt, nicht das Fehlen der zugrunde liegenden Ausgaben selbst.
Quellen: KfW-Digitalisierungsbericht Mittelstand 2025, KfW-Finanzierungsstudie Juli 2026, Statistisches Bundesamt, Bundesnetzagentur, Institut der deutschen Wirtschaft, Bitkom-Marktprognosen 2026, Bitkom-Wirtschaftsschutzstudie 2025, ZAW-Jahrbuch 2026 · Datenstand: 12. August 2026
AVERVO (2026): Digitale Investitionen deutscher Unternehmen: Branchen, Unternehmensgrößen und Budgets im Vergleich. Online: https://avervo.de/studien/digitale-investitionen-unternehmen/ (abgerufen am 10.09.2026).
Ob Ihr geplantes Budget angemessen ist, beantwortet kein Marktdurchschnitt. AVERVO prüft das konkrete Vorhaben: Planung, Business Case und Wirtschaftlichkeit im Kontext von Unternehmensgröße, Umsatz und Branche.
Digitales Vorhaben prüfen lassen