Sprint-Reviews und Feature-Demos zeigen selten, wie tragfähig eine Software unter der Oberfläche tatsächlich ist. AVERVO prüft ein Softwareprojekt als Ganzes und bewertet, ob Anforderungen, Entwicklungsfortschritt, Codequalität und Zeitplan zur ursprünglichen Zielsetzung passen.
Als Softwareprojekt gilt jedes Vorhaben, bei dem eine individuelle Anwendung, eine App oder eine größere Erweiterung eines bestehenden Systems entwickelt wird, unabhängig davon, ob ein internes Team, ein externer Dienstleister oder eine gemischte Konstellation entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Eigenentwicklung, nicht die Einführung fertiger Standardsoftware.
Geht es stattdessen um die Auswahl eines Anbieters fertiger Software, ist die Softwareanbieter-Prüfung der passende Prüfrahmen. Bei Vorhaben mit Schwerpunkt auf Infrastruktur und Systembetrieb steht die IT-Projekt-Prüfung zur Verfügung.
Bei Softwareprojekten entsteht Vertrauen häufig über regelmäßige Sprint-Reviews und funktionierende Demos einzelner Features. Für eine Investitionsentscheidung reicht das kaum aus. Eine Anwendung kann in der Demo überzeugen und trotzdem auf einer Codebasis stehen, die sich kaum warten, testen oder erweitern lässt.
Die AVERVO-Projektprüfung setzt deshalb bei Anforderungen, Repository und Testabdeckung an und untersucht, ob der gemeldete Fortschritt eines Softwareprojekts durch die tatsächliche technische Umsetzung gedeckt ist.
So läuft die Prüfung abEine Anwendung kann heute alle geforderten Funktionen erfüllen und trotzdem in wenigen Monaten kaum noch erweiterbar sein, wenn technische Schulden unkontrolliert wachsen. AVERVO bewertet deshalb sowohl den sichtbaren Funktionsumfang als auch die technische Grundlage dahinter.
Sind Anforderungen präzise genug formuliert, um Fortschritt objektiv zu messen?
Entspricht die Anzahl abgeschlossener und produktiv nutzbarer Features dem geplanten Tempo?
Ist der Code strukturiert, dokumentiert und für weitere Entwickler nachvollziehbar aufgebaut?
Sind automatisierte Tests vorhanden, die zentrale Funktionen zuverlässig absichern?
Wächst die Menge an Workarounds und Provisorien schneller als die eigentliche Funktionalität?
Sind zentrale technische Entscheidungen nachvollziehbar begründet und dokumentiert?
Könnte ein anderes Entwicklerteam die Codebasis im Ernstfall übernehmen?
Entspricht der bisherige Mittelabfluss dem tatsächlich gelieferten Funktionsumfang?
Eine Funktion, die in einer kontrollierten Demo-Umgebung reibungslos läuft, kann unter echten Nutzungsbedingungen, mit realistischen Datenmengen oder in Randfällen anders reagieren. Der Abstand zwischen „vorgeführt" und „produktionsreif" ist bei Softwareprojekten eine der häufigsten Ursachen für spätere Terminverschiebungen.
AVERVO ordnet deshalb ein, wie belastbar der gezeigte Fortschritt tatsächlich ist, anhand von Testprotokollen, offenen Fehlermeldungen und dem Verhältnis zwischen geplanten und tatsächlich abgeschlossenen Anforderungen.
Viele Softwareprojekte verzögern sich nicht durch einen einzelnen technischen Fehler, sondern durch eine Kette kleiner Kompromisse: eine übersprungene Testphase hier, eine unklare Anforderung dort. Solche Muster lassen sich anhand von Repository-Aktivität, Fehlerlisten und Sprint-Historie frühzeitig erkennen.
Ändern sich Anforderungen fortlaufend, ohne dass Zeitplan und Budget angepasst werden?
Hängt zentrales Wissen über die Codebasis an einer einzelnen Person?
Steigt die Zahl offener Fehler schneller, als neue Funktionen fertiggestellt werden?
Wird jede Änderung nur manuell und punktuell geprüft?
Zeigt die Softwareprojekt-Prüfung Klärungsbedarf beim beauftragten Entwicklungspartner, lässt sich dieser gezielt vertiefen. Die Projektprüfung selbst beantwortet die übergeordnete Frage: Ist die Entwicklung insgesamt technisch und organisatorisch auf Kurs?
Anforderungen, Fortschritt, Codequalität und Budget des Softwareprojekts prüfen.
Wirtschaftliche Aufstellung und Produkt-Roadmap eines Softwareanbieters prüfen.
Leistungsumfang, Preise und Rechte eines einzelnen Entwicklungsvertrags prüfen.
Bereits erbrachte Leistung eines beauftragten Entwicklungsteams bewerten.
AVERVO finanziert sich ausschließlich über das vereinbarte Prüfhonorar des Auftraggebers. Die Prüfung bleibt dadurch an Ihrer Entscheidung ausgerichtet, losgelöst von den Interessen des beauftragten Entwicklungsteams.
Die Prüfung folgt dem AVERVO Prüfstandard APS-20 und schafft vor größeren Entwicklungsinvestitionen eine belastbarere Grundlage.
Vor der nächsten größeren Entscheidung prüft AVERVO, ob Anforderungen, Entwicklungsfortschritt, Codequalität und Zeitplan Ihres Softwareprojekts zur ursprünglichen Zielsetzung passen.
Projektprüfung für 2.250 Euro beauftragenGeprüft werden Anforderungsklarheit, Entwicklungsfortschritt, Codequalität, Testabdeckung, Zeitplan und Budget eines Softwareprojekts. Bewertet wird, ob der gemeldete Fortschritt zum tatsächlichen Entwicklungsstand passt.
Geeignet sind Eigenentwicklungen wie individuelle Anwendungen, Apps, interne Tools oder größere Erweiterungen bestehender Systeme, unabhängig davon, ob intern, extern oder gemischt entwickelt wird.
Die Softwareanbieter-Prüfung bewertet einen Anbieter fertiger Standardsoftware vor Vertragsabschluss. Die Softwareprojekt-Prüfung bewertet ein individuelles Entwicklungsvorhaben, unabhängig davon, wer die Entwicklung durchführt.
Ja. Neben der Prüfung vor Projektstart lässt sich ein laufendes Softwareprojekt anhand von Sprint-Ergebnissen, Repository-Aktivität und Testabdeckung unabhängig bewerten.
Die Prüfung erfolgt grundsätzlich auf Basis der vom Auftraggeber bereitgestellten Unterlagen und Zugänge. Eine Kontaktaufnahme mit dem Entwicklungsteam erfolgt nur nach vorheriger Abstimmung.