Systemeinführungen, Migrationen und Infrastruktur-Umstellungen laufen selten reibungslos über einen einzigen Dienstleister. AVERVO prüft ein IT-Projekt als Ganzes und bewertet, ob Architektur, Zeitplan, Budget und Betriebsfähigkeit zur ursprünglichen Planung passen.
Als IT-Projekt gilt jedes Vorhaben mit Schwerpunkt auf Systemen, Infrastruktur oder Betrieb, etwa die Einführung eines ERP- oder CRM-Systems, eine Cloud-Migration, ein Netzwerk- oder Serverumbau oder die Anbindung neuer Schnittstellen zwischen bestehenden Systemen. Häufig sind mehrere IT-Dienstleister, ein Systemhaus und interne IT-Teams gleichzeitig beteiligt.
Steht stattdessen die Eigenentwicklung einer Anwendung im Mittelpunkt, ist die Softwareprojekt-Prüfung der passendere Prüfrahmen. Für breiter angelegte digitale Vorhaben mit Marketing- oder Website-Bezug steht die Digitalprojekt-Prüfung zur Verfügung.
Bei IT-Projekten entsteht Vertrauen häufig über saubere Architektur-Dokumente und detaillierte Projektpläne. Für eine Investitionsentscheidung reicht das kaum aus. Ein Migrationsplan kann auf dem Papier vollständig wirken und trotzdem an ungetesteten Schnittstellen, unvollständiger Datenübernahme oder einem zu knapp bemessenen Zeitfenster für den Go-Live scheitern.
Die AVERVO-Projektprüfung setzt deshalb bei den zugrunde liegenden Unterlagen an und untersucht, ob Architektur, Testkonzept und Zeitplan eines IT-Projekts tatsächlich tragfähig sind.
So läuft die Prüfung abEin Zeitplan kann exakt eingehalten werden und das Projekt trotzdem in einem Zustand enden, der für den produktiven Betrieb nicht tragfähig ist. AVERVO bewertet deshalb, ob technische Planung und Betriebsfähigkeit gemeinsam Schritt halten.
Ist die Systemarchitektur für den geplanten Umfang und die erwartete Last tragfähig ausgelegt?
Sind Datenübernahme, Testläufe und ein Rollback-Konzept für den Ernstfall vorgesehen?
Wurden Integrationen zwischen Systemen unter realistischen Bedingungen getestet?
Sind Meilensteine und das Go-Live-Fenster realistisch bemessen?
Ist zwischen mehreren IT-Dienstleistern eindeutig geregelt, wer für welchen Systemteil haftet?
Sind Zugriffsrechte, Datenschutz und Notfallprozesse für die neue Umgebung dokumentiert?
Ist geregelt, wer das System nach dem Go-Live betreut und wie Dokumentation übergeben wird?
Entspricht der bisherige Mittelabfluss dem geplanten technischen Fortschritt?
Die größten Risiken eines IT-Projekts zeigen sich meist erst in der Endphase: beim Umstieg vom alten auf das neue System, bei der vollständigen Datenübernahme und in den ersten Tagen des produktiven Betriebs. Ein Migrationsplan, der diese Phase nur oberflächlich beschreibt, birgt ein erhebliches Risiko für den laufenden Geschäftsbetrieb.
AVERVO prüft deshalb gezielt, wie Migration, Testphase und Rückfalloption für den Fall eines gescheiterten Go-Live geplant sind.
Viele IT-Projekte geraten nicht durch einen einzelnen Fehler ins Straucheln, sondern durch eine Kette technischer und organisatorischer Kompromisse, die einzeln vertretbar erscheinen und sich erst in der Summe zu einem größeren Risiko entwickeln.
Werden Tests wegen Zeitdrucks reduziert, obwohl kritische Prozesse betroffen sind?
Ist eindeutig geregelt, welches System während der Übergangsphase führend ist?
Existiert ein realistischer Weg zurück, falls der Go-Live scheitert?
Schiebt sich bei Problemen zwischen mehreren IT-Dienstleistern die Zuständigkeit hin und her?
Zeigt die IT-Projekt-Prüfung Klärungsbedarf bei einem einzelnen Dienstleister, lässt sich dieser gezielt vertiefen. Die Projektprüfung selbst beantwortet die übergeordnete Frage: Ist das Vorhaben insgesamt technisch und organisatorisch auf Kurs?
Architektur, Zeitplan, Budget und Betriebsfähigkeit des IT-Projekts prüfen.
Team, Referenzen und Sicherheitskonzept eines konkreten IT-Dienstleisters prüfen.
Leistungsumfang, SLAs und Vertragsbedingungen eines einzelnen Angebots prüfen.
Bereits erbrachte Leistung eines einzelnen IT-Dienstleisters bewerten.
AVERVO finanziert sich ausschließlich über das vereinbarte Prüfhonorar des Auftraggebers. Die Prüfung bleibt dadurch an Ihrer Entscheidung ausgerichtet, losgelöst von den Interessen einzelner IT-Dienstleister im Projekt.
Die Prüfung folgt dem AVERVO Prüfstandard APS-20 und schafft vor kritischen IT-Entscheidungen eine belastbarere Grundlage.
Vor einer Go-Live-Entscheidung oder einer größeren IT-Investition prüft AVERVO, ob Architektur, Migrationsplanung, Zeitplan und Betriebsfähigkeit Ihres IT-Projekts tragfähig sind.
Projektprüfung für 2.250 Euro beauftragenGeprüft werden Systemarchitektur, Migrationsplanung, Zeitplan, Budget und Betriebsfähigkeit eines IT-Projekts. Bewertet wird, ob die technische und organisatorische Planung tragfähig ist und der Fortschritt zum ursprünglichen Plan passt.
Geeignet sind Vorhaben wie Systemeinführungen, Cloud-Migrationen, Infrastruktur-Umstellungen oder die Anbindung neuer Schnittstellen, insbesondere wenn mehrere IT-Dienstleister oder interne IT-Teams beteiligt sind.
Die Anbieterprüfung bewertet einen einzelnen IT-Dienstleister vor der Beauftragung. Die IT-Projekt-Prüfung bewertet das gesamte Vorhaben, einschließlich Architektur, Zeitplan und Zusammenspiel mehrerer Beteiligter.
Ja. Neben der Prüfung vor dem Projektstart lässt sich ein laufendes IT-Projekt anhand von Statusberichten, Testprotokollen und Meilensteinen unabhängig bewerten.
Die Prüfung erfolgt grundsätzlich auf Basis der vom Auftraggeber bereitgestellten Unterlagen. Eine Kontaktaufnahme mit beteiligten Anbietern erfolgt nur nach vorheriger Abstimmung.