Digitale Investitionen unabhängig prüfen und absichern

Ob neuer Anbieter, größeres Digitalprojekt, Softwarebudget oder Unternehmenskauf: Jede digitale Investition bindet Kapital, bevor ihr tatsächlicher Wert feststeht. AVERVO prüft digitale Investitionen unabhängig und schafft vor der Entscheidung Klarheit über Anbieter, Verträge, Wirtschaftlichkeit und Risiken.

  • Investition einordnen: Anbieter, Vertrag, Projekt oder Budget im Einzelnen bewerten
  • Wirtschaftlichkeit prüfen: Business Case und Annahmen auf Plausibilität einordnen
  • Risiken benennen: technische, vertragliche und wirtschaftliche Risiken frühzeitig erkennen
  • Passenden Prüfweg finden: die richtige Prüfung für Ihre konkrete Situation

Passende Prüfung finden
Unabhängige Investitionsprüfung für den Mittelstand
Begriffsklärung

Was zählt als digitale Investition?

Digitale Investition ist bei AVERVO bewusst weit gefasst: Sie reicht von der Beauftragung eines einzelnen Anbieters über ein größeres Digital-, IT- oder Softwareprojekt bis zum jährlichen Digitalbudget oder dem Kauf eines Unternehmens mit relevanten digitalen Werten. Gemeinsam ist allen Fällen dieselbe Ausgangslage: Es wird Kapital gebunden, bevor der tatsächliche Nutzen feststeht.

AVERVO prüft digitale Investitionen deshalb nicht als ein einzelnes Produkt, sondern passt Prüftiefe und Methodik an die konkrete Situation an – von der einmaligen Anbieterprüfung bis zur laufenden Projektbegleitung.

Der Anlass

Warum digitale Investitionen heute schwerer einzuschätzen sind

Anbieter, Angebote und Projektpläne lassen sich heute mit wenig Aufwand professionell und überzeugend darstellen, oft KI-gestützt erstellt und kaum von tatsächlicher Leistungsfähigkeit zu unterscheiden. Für Entscheider wird es dadurch schwerer, vor einer digitalen Investition zwischen belastbarer Planung und gut klingender Präsentation zu unterscheiden.

Eine unabhängige Prüfung schafft an dieser Stelle eine faktenbasierte Grundlage, unabhängig davon, wie überzeugend Anbieter oder interne Projektverantwortliche ihr Vorhaben darstellen.

Was wirklich geprüft wird

Acht Fragen, die vor jeder digitalen Investition beantwortet sein sollten

Welche Fragen im Einzelfall im Vordergrund stehen, hängt von der Art der Investition ab. Diese acht Dimensionen bilden den gemeinsamen Rahmen jeder digitalen Investitionsprüfung bei AVERVO.

Anbieter-Eignung

Ist der vorgesehene Anbieter fachlich, personell und wirtschaftlich für die Aufgabe geeignet?

Vertragskonditionen

Sind Leistungsumfang, Preise und Laufzeiten plausibel und fair geregelt?

Projektrealismus

Passen Umfang, Budget und Zeitplan des geplanten Vorhabens zueinander?

Wirtschaftlichkeit

Steht der geplante Aufwand in einem plausiblen Verhältnis zum erwarteten Nutzen?

Budgetplausibilität

Ist die Kalkulation nachvollziehbar hergeleitet oder beruht sie auf vagen Annahmen?

Risikolage

Welche technischen, vertraglichen und organisatorischen Risiken bestehen?

Abhängigkeiten

Entstehen durch die Investition Bindungen an einzelne Anbieter oder Systeme?

Entscheidungsreife

Liegen alle Informationen vor, die für eine fundierte Entscheidung nötig sind?

Der richtige Prüfweg

Welche Prüfung passt zu Ihrer Situation?

Digitale Investition ist ein Sammelbegriff. Die passende Prüfung richtet sich nach der konkreten Situation. Die folgende Übersicht ordnet typische Anlässe den jeweils passenden Prüfungen zu.

Anbieter vor der Beauftragung

Seriosität, Kompetenz und Eignung eines Anbieters vor der Entscheidung bewerten.

Zur Anbieterprüfung

Vertrag vor der Unterschrift

Leistungsumfang, Preise, Rechte und Laufzeiten eines konkreten Angebots prüfen.

Zur Vertrags- und Angebotsprüfung

Digitalprojekt vor oder während der Umsetzung

Planung, Budget, Zeitplan und Fortschritt eines Vorhabens als Ganzes prüfen.

Zur Projektprüfung

Laufende Leistung eines Anbieters

Bereits erbrachte Arbeit auf Qualität, Umfang und Ergebnisse prüfen.

Zur Leistungsprüfung

Markt- und Anbietervergleich vor einer Investition

Markt, Wettbewerber und infrage kommende Anbieter vor einer größeren Entscheidung einordnen.

Zur Marktanalyse

Unternehmenskauf oder Beteiligung

Digitale Werte, Systeme und Wachstumsannahmen vor Kauf oder Beteiligung prüfen.

Zur Digital Due Diligence

Wirtschaftlichkeit

Business Case und Digitalbudget vor der Freigabe prüfen

Vor einer größeren Digitalinvestition steht meist ein Business Case: erwarteter Nutzen, Kosten, Zeitrahmen und Annahmen zur weiteren Entwicklung. Solche Kalkulationen wirken auf dem Papier oft überzeugender, als sie es bei genauerer Prüfung sind, besonders wenn Annahmen zu Wachstum, Einsparungen oder Skalierung optimistisch gesetzt wurden.

AVERVO prüft Business Case und Digitalbudget auf Plausibilität: ob Kostenpositionen vollständig sind, Nutzenannahmen realistisch hergeleitet wurden und relevante Risiken in der Kalkulation berücksichtigt sind.

Typische Prüfpunkte im Business Case

  • Vollständigkeit der Kostenpositionen, einschließlich Folgekosten
  • Herleitung der angenommenen Nutzeneffekte
  • Realismus von Zeitplan und Umsetzungsannahmen
  • Sensitivität gegenüber abweichenden Annahmen
  • Vergleichbarkeit mit ähnlichen Vorhaben
Risikoprüfung

Welche Risiken digitale Investitionen typischerweise gefährden

Risiken bei digitalen Investitionen sind selten rein technischer Natur. Neben Umsetzungsrisiken spielen vertragliche Bindungen, Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern oder Personen sowie unklare Verantwortlichkeiten eine ebenso große Rolle.

Technische Plausibilität

Technische Annahmen, Abhängigkeiten und erkennbare Umsetzungsrisiken.

Vertragliche Risiken

Laufzeiten, Ausstiegsklauseln und Lock-in-Effekte gegenüber dem Anbieter.

Organisatorische Risiken

Zuständigkeiten und Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen.

Wirtschaftliche Risiken

Budgetentwicklung und Plausibilität der zugrunde liegenden Nutzenannahmen.

Marktdaten zur Einordnung

Wie viel geben andere Unternehmen für Digitalisierung aus?

Digitalbudgets unterscheiden sich stark nach Unternehmensgröße, Branche und Investitionsart. Ein Betrag, der für ein Industrieunternehmen moderat ist, bedeutet für einen kleinen Dienstleister oft eine deutlich höhere Belastung.

Die AVERVO-Studie ordnet aktuelle KfW-, Bitkom- und Destatis-Zahlen zu Digitalisierungsausgaben nach Branche und Unternehmensgröße ein und zeigt, welcher Kontext für einen belastbaren Budgetvergleich nötig ist.

Studie: Digitale Investitionen deutscher Unternehmen im Vergleich

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Häufige Fragen zur digitalen Investitionsprüfung

Was versteht AVERVO unter einer digitalen Investition?

Als digitale Investition gilt bei AVERVO jedes Vorhaben, das Kapital in digitale Anbieter, Verträge, Projekte oder Systeme bindet, bevor der tatsächliche Nutzen feststeht, von der Beauftragung eines einzelnen Anbieters über ein größeres Digital- oder IT-Projekt bis zum Digitalbudget oder Unternehmenskauf.

Was prüft AVERVO bei einer digitalen Investitionsprüfung?

Geprüft werden je nach Situation Anbieter-Eignung, Vertragskonditionen, Projektrealismus, Wirtschaftlichkeit des Business Case, Budgetplausibilität sowie technische, vertragliche und organisatorische Risiken.

Wann sollte eine digitale Investition geprüft werden?

Sinnvoll ist eine Prüfung vor der Freigabe eines Digitalbudgets, vor der Beauftragung eines Anbieters, vor der Unterschrift eines Vertrags sowie vor oder während eines größeren Digital-, IT- oder Softwareprojekts.

Was ist der Unterschied zwischen Investitionsprüfung, Anbieterprüfung und Projektprüfung?

Die digitale Investitionsprüfung ist der übergeordnete Rahmen und ordnet jede Situation der passenden Prüfung zu. Die Anbieterprüfung bewertet einen einzelnen Dienstleister, die Projektprüfung ein Vorhaben als Ganzes, die Vertrags- und Angebotsprüfung ein konkretes Vertragswerk.

Kann auch die Wirtschaftlichkeit eines Business Case geprüft werden?

Ja. AVERVO prüft, ob Kostenpositionen vollständig, Nutzenannahmen nachvollziehbar hergeleitet und Zeitplan sowie Umsetzungsannahmen realistisch sind, bevor ein Digitalbudget oder Business Case freigegeben wird.

Ist eine digitale Investitionsprüfung diskret möglich?

Ja. Die Prüfung erfolgt auf Basis der vom Auftraggeber bereitgestellten Unterlagen und öffentlich zugänglicher Informationen. Eine Kontaktaufnahme mit beteiligten Anbietern erfolgt nur nach vorheriger Abstimmung.