Digital Marketing Due Diligence für Unternehmenskauf und Beteiligung

AVERVO prüft vor Unternehmenskauf, Beteiligung oder Unternehmensbewertung, ob digitale Reichweite, Nachfrage, Leadgewinnung, Daten, Marktposition, digitale Assets und Wachstumsannahmen eines Zielunternehmens belastbar sind und welcher Reinvestitionsbedarf nach der Transaktion erkennbar ist.

  • Digitale Werthaltigkeit: Sichtbarkeit, Nachfrage, Assets und Marktposition wirtschaftlich einordnen
  • Risikoprüfung: Abhängigkeiten, Volatilität und Datenlücken erkennen
  • Wachstumsannahmen: digitale Potenziale, Skalierbarkeit und Reinvestitionen bewerten
  • Transaktionsgrundlage: Bericht für Käufer, Verkäufer, Geschäftsführung, Beirat und Investoren

Digital Marketing Due Diligence anfragen
Transaktionssicherheit

Was ist eine Digital Marketing Due Diligence?

Eine Digital Marketing Due Diligence untersucht die digitale Markt- und Wachstumsbasis eines Unternehmens. Sie zeigt, wie belastbar Reichweite, Nachfrage, Leadgewinnung, Daten, Reputation und digitale Vertriebskanäle tatsächlich sind.

Klassische Financial Due Diligence kann Umsätze, Kosten und Erträge nachvollziehen. Sie erklärt jedoch nicht automatisch, wie digitale Nachfrage entsteht, wie stabil die zugrunde liegenden Kanäle sind und welche Abhängigkeiten die zukünftige Entwicklung beeinflussen.

AVERVO ergänzt Financial und Commercial Due Diligence um die digitale Marketingperspektive. Die Prüfung konzentriert sich auf markt- und wachstumsrelevante Online-Faktoren und liefert eine unabhängige Einordnung für Käufer, Geschäftsführung, Beirat, Investoren und M&A-Berater.

Typische Anlässe

  • Unternehmenskauf oder Unternehmensverkauf
  • Beteiligung durch Investor oder Gesellschafter
  • Nachfolgeregelung im Mittelstand
  • Carve-out oder Zusammenschluss von Unternehmen
  • Validierung digitaler Wertbeiträge vor Kaufpreisverhandlungen
Digitale Werthaltigkeit

Digitale Werthaltigkeit beim Unternehmensverkauf prüfen

Digitale Werthaltigkeit beschreibt den wirtschaftlichen Beitrag digitaler Assets, Daten und Nachfragekanäle zum bestehenden und zukünftigen Unternehmenswert. Relevante Werte entstehen dort, wo digitale Strukturen dauerhaft Nachfrage erzeugen, Kundenakquisitionskosten beeinflussen, Marktposition sichern oder Wachstum unterstützen.

Für Käufer und Investoren zählt deshalb nicht nur, welche Sichtbarkeit oder Reichweite am Stichtag vorhanden ist. Geprüft wird, wie stabil, übertragbar und wirtschaftlich nutzbar diese Werte nach dem Eigentümerwechsel bleiben und welcher zusätzliche Investitionsbedarf erforderlich ist, um sie zu erhalten oder auszubauen.

Ein Unternehmen kann beispielsweise hohe organische Reichweite besitzen, gleichzeitig aber stark von wenigen Keywords, einzelnen Plattformen oder historisch gewachsenen Strukturen abhängen. Umgekehrt können belastbare Inhalte, stabile Markennachfrage, eine nachvollziehbare Datenhistorie und funktionierende Leadkanäle einen echten digitalen Wert darstellen.

Digitaler Wert Relevanz für die Werthaltigkeit
Organische NachfrageWie viel Nachfrage entsteht ohne dauerhaft steigende Media-Kosten?
Rankings und ThemenabdeckungWie breit und stabil ist die digitale Marktpräsenz?
MarkeWie stark ist eigenständige Nachfrage nach dem Unternehmen?
ContentWelche Inhalte erzeugen dauerhaft Reichweite, Leads und Vertrauen?
CRM- und Conversion-DatenWie belastbar lässt sich digitale Nachfrage wirtschaftlich nachvollziehen?
AkquisitionskanäleWie abhängig ist Wachstum von einzelnen Plattformen oder Dienstleistern?
DatenhistorieSind Entwicklung und Performance über längere Zeiträume nachvollziehbar?
ReputationWelche digitalen Vertrauenswerte oder Risiken bestehen?
Digitale Markt- und Wachstumsbasis

Was bedeutet digitale Werthaltigkeit bei einem Unternehmensverkauf?

Digitale Assets sind wirtschaftlich relevant, wenn sie dauerhaft Reichweite, Nachfrage, Leads, Kundenbeziehungen oder Marktposition erzeugen. Dazu zählen nicht nur eine Domain oder Website, sondern auch Rankings, Inhalte, Datenhistorien, Markenautorität und etablierte digitale Kontaktpunkte.

Entscheidend ist, ob diese Werte übertragbar, stabil und ausbaufähig sind. Eine hohe Sichtbarkeit kann beispielsweise auf wenigen Keywords, einer einzelnen Plattform oder kurzfristig aufgebauten Strukturen beruhen. In diesem Fall ist der sichtbare Wert möglicherweise deutlich weniger belastbar als angenommen.

Weitere Hintergründe finden Sie im Fachbeitrag zur Website-Bewertung bei Unternehmensübernahmen.

Organische Sichtbarkeit

Wie stabil sind Rankings, Reichweite und digitale Nachfrage über längere Zeiträume?

Content-Tiefe

Besitzt das Unternehmen belastbare Inhalte, Themenautorität und langfristig nutzbare Informationswerte?

Markenautorität

Wie stark ist die Marke digital verankert und von generischen Such- oder Plattformeffekten unabhängig?

Leadgewinnung

Entsteht aus digitaler Reichweite tatsächlich qualifizierte Nachfrage oder nur oberflächlicher Traffic?

Datenhistorie

Sind Entwicklungen nachvollziehbar dokumentiert und über längere Zeiträume konsistent?

Zukunftsfähigkeit

Kann die digitale Marktposition nach der Transaktion erhalten und weiterentwickelt werden?

Prüfbereiche der Marketing Due Diligence

Welche Bereiche umfasst eine Digital Marketing Due Diligence?

Der Prüfrahmen wird an das Geschäftsmodell, den Transaktionsgegenstand und die wirtschaftliche Bedeutung der digitalen Kanäle angepasst. Ein E-Commerce-Unternehmen benötigt eine andere Bewertung als ein industrieller B2B-Anbieter mit langen Vertriebszyklen.

Sichtbarkeitshistorie

Entwicklung von Rankings, Reichweite und organischer Marktpräsenz über mehrere Jahre.

Keyword-Konzentration

Abhängigkeit von wenigen Rankings, Themen, Produkten oder saisonalen Suchanfragen.

Traffic-Qualität

Herkunft, Relevanz und wirtschaftliche Bedeutung des vorhandenen Website-Traffics.

Conversion-Wirkung

Nachvollziehbarkeit von Leads, Anfragen, Käufen und digital beeinflussten Kundenkontakten.

Content und Struktur

Qualität, Abdeckung, Wiederverwendbarkeit und Skalierbarkeit der vorhandenen Inhalte.

Backlinks und Autorität

Qualität, Stabilität und mögliche Risiken des externen Verlinkungsprofils.

Reputation

Bewertungen, Markensignale, öffentliche Wahrnehmung und erkennbare Reputationsrisiken.

KI-Sichtbarkeit

Präsenz, Nennung und thematische Zuordnung in generativen Such- und Antwortsystemen.

Digitale Nachfrage und Reichweite

Sind Reichweite, Nachfrage und Leadgewinnung belastbar?

Aktuelle Sichtbarkeitswerte zeigen nur eine Momentaufnahme. Für den Unternehmenswert ist entscheidend, wie diese Reichweite entstanden ist, wie stabil sie sich entwickelt hat und welche Risiken innerhalb der Struktur verborgen sind.

AVERVO analysiert historische Entwicklungen, größere Ausschläge und erkennbare Abhängigkeiten. Dabei wird geprüft, ob Reichweite und Nachfrage langfristig aufgebaut wurden und ob daraus tatsächlich qualifizierte Leads oder Kundenkontakte entstehen.

Der Fachbeitrag Warum die digitale Historie den Kaufpreis beeinflusst erläutert die wirtschaftliche Bedeutung dieser Entwicklung.

Typische Sichtbarkeitsrisiken

  • starke Abhängigkeit von wenigen Keywords oder URLs
  • hoher Anteil nicht geschäftsrelevanter Rankings
  • ungeklärte Sichtbarkeitseinbrüche oder starke Volatilität
  • Reichweite überwiegend aus Markenanfragen
  • kurzfristig erzeugte oder nicht nachhaltige Inhalte
  • auffällige Linkmuster und mögliche algorithmische Risiken
Daten, Funnel und Wachstumsaussagen

Sind Kennzahlen, Funnel und Wachstumsaussagen nachvollziehbar?

Im Verkaufsprozess werden häufig Traffic, Leads, Reichweite, Conversion Rates oder Sichtbarkeitswerte als Nachweis digitaler Stärke dargestellt. Solche Kennzahlen sind nur belastbar, wenn Datenquelle, Zeitraum, Definition und wirtschaftlicher Zusammenhang nachvollziehbar sind.

AVERVO prüft, ob die bereitgestellten Werte konsistent sind und ob sich Wachstums-, Lead- und Conversion-Aussagen aus den vorhandenen Daten ableiten lassen. Nicht überprüfbare Kennzahlen, wechselnde Definitionen und fehlende Datenzugriffe werden als Risiken dokumentiert.

Datenquellen

Sind Search Console, Analytics, CRM und weitere Systeme nachvollziehbar miteinander verbunden?

Zeiträume

Werden vollständige und vergleichbare Perioden betrachtet?

Definitionen

Was gilt als Lead, Conversion, Nutzer, Kunde oder digital beeinflusster Umsatz?

Datenhoheit

Besitzt das Zielunternehmen Zugriff und Kontrolle über relevante Konten und Historien?

Plausibilität

Passen dargestellte Entwicklungen zu Umsatz, Nachfrage und sichtbaren Marktveränderungen?

Datenlücken

Welche Bewertungen sind aufgrund fehlender oder unvollständiger Daten nur eingeschränkt möglich?

Digital Marketing Due Diligence

Sind die Wachstumsannahmen im Businessplan belastbar?

Im Transaktionsprozess werden digitale Kanäle häufig als wesentlicher Wachstumstreiber dargestellt. Entscheidend ist, ob diese Annahmen durch tatsächliche Nachfrage, vorhandene Reichweite, Conversion-Daten, Vertriebskapazitäten und realistische Investitionen gedeckt sind.

AVERVO prüft, ob prognostizierte Leads, Kunden, Umsätze und Marktanteile aus der vorhandenen digitalen Ausgangslage plausibel ableitbar sind. Ebenso wird bewertet, ob notwendige Budgets, Inhalte, Technik, Personal und Zeiträume vollständig berücksichtigt wurden.

Reicht die Prüfung digitaler Marketing- und Wachstumsaussagen nicht aus, kann eine strategische Markt- und Wettbewerbsanalyse zusätzliche Erkenntnisse zu Marktvolumen, Wettbewerbsdruck und erreichbaren Potenzialen liefern.

Typische Prüfungsfragen

  • ist die angenommene digitale Nachfrage tatsächlich vorhanden?
  • sind Wachstumsraten aus bisherigen Daten ableitbar?
  • passen Lead- und Conversion-Annahmen zum Geschäftsmodell?
  • sind Marketing- und Vertriebsressourcen ausreichend berücksichtigt?
  • welche zusätzlichen Investitionen sind für das geplante Wachstum erforderlich?
  • bestehen Abhängigkeiten von einzelnen Kanälen, Plattformen oder Agenturen?
Markt, Wettbewerb und Wachstum

Wie stark ist die digitale Markt- und Wettbewerbsposition?

Digitale Werthaltigkeit kann nicht isoliert bewertet werden. Eine hohe Sichtbarkeit ist nur dann strategisch wertvoll, wenn sie im Verhältnis zum Wettbewerb, zur Nachfrage und zu den wirtschaftlich relevanten Themen eingeordnet wird.

AVERVO vergleicht das Zielunternehmen mit relevanten Wettbewerbern. Dadurch wird sichtbar, ob tatsächlich eine starke Marktposition besteht oder ob Wettbewerber bereits größere Themenräume, stabilere Reichweite oder eine bessere Präsenz in Google und KI-Systemen besitzen.

Für eine noch umfassendere Betrachtung des Marktumfelds kann die Prüfung durch eine strategische Markt- und Wettbewerbsanalyse ergänzt werden.

Die Marktposition wird unter anderem geprüft anhand von:

  • organischem Sichtbarkeitsanteil im Wettbewerbsumfeld
  • Abdeckung wirtschaftlich relevanter Themen und Suchintentionen
  • Markenstärke und generischer Reichweite
  • Qualität und Umfang der digitalen Inhalte
  • Präsenz in KI-Suchsystemen und Antwortformaten
  • erkennbarem Ausbaupotenzial nach der Transaktion
Wachstumsfähigkeit und Reinvestitionsbedarf

Welche Investitionen sind für digitales Wachstum nach dem Kauf erforderlich?

Ein digital sichtbares Unternehmen kann dennoch erheblichen Investitionsbedarf besitzen. Veraltete Inhalte, schwache Informationsarchitektur, fehlende Datenhoheit oder eine fragile Reichweitenstruktur können nach der Übernahme zusätzliche Kosten verursachen.

AVERVO identifiziert erkennbare Schwachstellen und ordnet ein, welche Maßnahmen kurzfristig notwendig, mittelfristig sinnvoll oder strategisch optional sind. Dabei wird keine vollständige technische IT- oder Softwareprüfung vorgenommen.

Inhalte

Müssen zentrale Produkt-, Leistungs- oder Fachinhalte neu aufgebaut werden?

Sichtbarkeit

Sind Rankings stabil oder muss organische Nachfrage nach der Übernahme neu aufgebaut werden?

Daten

Fehlen belastbare Messsysteme, Historien oder eindeutige Definitionen?

Reputation

Bestehen Bewertungs-, Marken- oder Vertrauensprobleme, die bearbeitet werden müssen?

KI-Sichtbarkeit

Ist die Marke in generativen Suchsystemen präsent und fachlich richtig eingeordnet?

Marktposition

Welche Investitionen sind erforderlich, um den digitalen Abstand zum Wettbewerb zu schließen?

Buy-Side und Vendor Due Diligence

Digital Marketing Due Diligence für Käufer und Verkäufer

Die Prüfungsfrage unterscheidet sich je nach Transaktionsseite. Käufer möchten verstehen, wie belastbar die dargestellten digitalen Werte sind und welche Risiken oder Investitionen nach dem Closing übernommen werden. Verkäufer benötigen eine nachvollziehbare Dokumentation digitaler Werttreiber und sollten erkennbare Schwächen möglichst vor Beginn des Bieterprozesses kennen.

Die methodische Grundlage bleibt gleich: Daten, historische Entwicklung, Marktposition, digitale Assets, Abhängigkeiten und Wachstumsannahmen werden nachvollziehbar geprüft und in den Transaktionskontext eingeordnet.

Buy-Side Vendor / Sell-Side
Belastbarkeit behaupteter digitaler Werte prüfenDigitale Werttreiber strukturiert dokumentieren
Risiken und Abhängigkeiten identifizierenMögliche Schwachstellen vor dem Verkaufsprozess erkennen
Reinvestitionsbedarf nach Closing abschätzenDatenlage und Nachweise für den Datenraum vorbereiten
Wachstumsannahmen im Management Case prüfenDigitale Argumente der Equity Story belastbar machen
Hinweise für Kaufpreis- und Integrationsdiskussionen gewinnenRückfragen von Käufern fachlich vorbereiten
Prüfrahmen

Ablauf der Digital Marketing Due Diligence

Der Prüfprozess wird an den Transaktionszeitplan und die verfügbaren Unterlagen angepasst. Untersuchungsgegenstand, Datenzugriffe und Berichtsempfänger werden vor Beginn verbindlich festgelegt.

Die methodische Grundlage bildet der AVERVO Prüfstandard APS-20.

1. Mandat und Fragestellung

Festlegung von Transaktionskontext, Zielunternehmen, Analysefeldern, Datenquellen und Entscheidungsschwerpunkten.

2. Dokumenten- und Datenprüfung

Sichtung verfügbarer Unterlagen, Reportings, Konten, Historien und Angaben zur digitalen Marktbasis.

3. Historische Analyse

Untersuchung der Entwicklung von Sichtbarkeit, Rankings, Traffic, Inhalten und relevanten Marktsignalen.

4. Markt- und Wettbewerbsvergleich

Einordnung der digitalen Position gegenüber relevanten Wettbewerbern und sichtbaren Marktstandards.

5. Risiko- und Potenzialbewertung

Identifikation von Abhängigkeiten, Datenlücken, Volatilität, Reputationsrisiken und erkennbarem Reinvestitionsbedarf.

6. Prüf-Votum

Verdichtung der Befunde zu einer nachvollziehbaren Einordnung der digitalen Werthaltigkeit.

7. Management-Präsentation

Vorstellung der wichtigsten Ergebnisse, Risiken und offenen Punkte für Käufer, Geschäftsführung oder Beirat.

Ergebnisbericht

Was enthält das Digital-Marketing-Due-Diligence-Dossier?

Der Bericht trennt nachvollziehbar zwischen Daten, Befund, Bewertung und Schlussfolgerung. Einschränkungen der Datenlage werden ausdrücklich dokumentiert.

Die Ergebnisse können in Kaufpreisargumentation, Risikoabschläge, Investitionsplanung nach Closing, Management Case, Businessplan-Validierung und Integrationsplanung einfließen. AVERVO legt dabei keinen Kaufpreis fest, sondern liefert die fachliche Grundlage für die Einordnung digitaler Werte, Risiken und notwendiger Reinvestitionen.

Executive Summary

Verdichtete Darstellung der wichtigsten digitalen Werte und Risiken.

Historienanalyse

Entwicklung von Sichtbarkeit, Rankings und digitalen Marktanteilen.

Risikomatrix

Priorisierte Bewertung festgestellter Abhängigkeiten und Schwachstellen.

Wettbewerbsvergleich

Einordnung der digitalen Marktposition gegenüber relevanten Wettbewerbern.

Reinvestitionsfelder

Dokumentation erkennbarer notwendiger und optionaler Investitionsbereiche.

Prüf-Votum

Nachvollziehbare Einordnung der digitalen Werthaltigkeit und Zukunftsfähigkeit.

Klare Abgrenzung

Digital Marketing Due Diligence oder technische IT-Prüfung?

Digital Due Diligence ist ein Oberbegriff für unterschiedliche digitale Prüfbereiche. AVERVO konzentriert sich auf marktbezogene digitale Werte: Sichtbarkeit, Nachfrage, Leads, Conversion, Inhalte, Reputation, Datenqualität, digitale Vertriebskanäle und Wachstumsannahmen.

Nicht Bestandteil sind eine vollständige Prüfung von Cybersecurity, Quellcode, Softwarearchitektur, internen IT-Systemen, Datenschutzorganisation oder steuerlichen und rechtlichen Transaktionsrisiken.

Bei Bedarf kann die digitale Due Diligence als eigenständiger Prüfbaustein mit Financial, Legal, Tax, Commercial oder IT Due Diligence kombiniert werden.

Prüfbereich AVERVO Andere Fachprüfung
Digitale Sichtbarkeit Bestandteil der Prüfung regelmäßig nicht vertieft
Digitale Nachfrage und Leads Bestandteil der Prüfung Commercial Due Diligence ergänzend
Content und Reputation Bestandteil der Prüfung regelmäßig nicht vertieft
Software und Quellcode nicht Bestandteil Technical oder IT Due Diligence
Cybersecurity und Datenschutz nicht Bestandteil IT-, Security- oder Legal Due Diligence
Rechtliche und steuerliche Risiken nicht Bestandteil Legal und Tax Due Diligence
Vertraulichkeit

Diskrete Prüfung im Transaktionsprozess

Transaktionsdaten, Verkaufsabsichten und interne Kennzahlen gehören zu den sensibelsten Informationen eines Unternehmens. AVERVO behandelt sämtliche Unterlagen ausschließlich innerhalb des vereinbarten Mandats.

Zugriffsrechte, Berichtsempfänger und Kommunikationswege werden vor Beginn festgelegt. Weitere Informationen finden Sie unter Vertraulichkeit bei AVERVO.

Grundsätze des Mandats

  • klar definierter Prüfauftrag
  • begrenzter Zugriff auf erforderliche Daten
  • festgelegter Empfängerkreis
  • keine Vermittlungs- oder Verkaufsinteressen
  • nachvollziehbare Dokumentation der Datenlage
  • strikte Trennung von Prüfung und Umsetzung
Fachliche Vertiefung

Digitale Due Diligence richtig vorbereiten

Eine belastbare Prüfung benötigt klare Fragestellungen und nachvollziehbare Daten. Für Investoren und Käufer hat AVERVO die wichtigsten Prüfbereiche zusätzlich in einer strukturierten Checkliste zusammengefasst.

Lesen Sie die Digitale-Due-Diligence-Checkliste für Investoren.

Typische Unterlagen

  • Analytics- und Search-Console-Daten
  • historische SEO- und Marketingreportings
  • Übersicht relevanter Domains und digitaler Assets
  • Lead-, Conversion- und CRM-Auswertungen
  • Angaben zu Agenturen und externen Dienstleistern
  • Informationen zu Konten, Zugängen und Datenhoheit
  • bekannte Wettbewerber und Marktannahmen

Digitale Marketing- und Wachstumswerte vor der Transaktion prüfen

Nutzen Sie die Digital Marketing Due Diligence als unabhängigen Prüfbaustein im M&A-Prozess. Sie erhalten eine belastbare Einordnung von digitaler Werthaltigkeit, Nachfrage, Leads, digitalen Assets, Wachstumsannahmen, Risiken und erkennbarem Reinvestitionsbedarf.

Vorgesehener Zeitraum: etwa 3 bis 4 Wochen, abhängig von Datenlage, Umfang und Komplexität.

Digital Marketing Due Diligence anfragen
Klarheit vor Kauf und Beteiligung

Häufige Fragen zur Digital Marketing Due Diligence

Was ist eine Digital Marketing Due Diligence?

Eine Digital Marketing Due Diligence prüft, ob digitale Reichweite, Nachfrage, Leadgewinnung, Daten, Marktposition und Wachstumsannahmen eines Zielunternehmens belastbar sind.

Was bedeutet digitale Werthaltigkeit bei einem Unternehmensverkauf?

Digitale Werthaltigkeit beschreibt den wirtschaftlichen Beitrag digitaler Assets und Nachfragekanäle zum bestehenden und zukünftigen Unternehmenswert. Relevant sind unter anderem stabile Reichweite, organische Nachfrage, Marke, Content, Datenhistorien, Leadgewinnung und die Übertragbarkeit dieser Werte nach der Transaktion.

Welche digitalen Risiken werden bei einem Unternehmensverkauf geprüft?

Geprüft werden unter anderem volatile Sichtbarkeit, Abhängigkeit von einzelnen Kanälen oder Keywords, nicht belastbare Traffic-Angaben, schwache Conversion-Strukturen, Reputationsrisiken, fehlende Datenhoheit und notwendige Reinvestitionen in die digitale Marktpräsenz.

Ist die Digital Marketing Due Diligence eine technische IT Due Diligence?

Die Prüfung konzentriert sich auf digitale Marktbasis, Nachfrage, Reichweite, Reputation, Datenqualität, Marketingkanäle und wirtschaftliche Verwertbarkeit. Eine vollständige Cybersecurity-, Quellcode-, Softwarearchitektur-, Datenschutz- oder IT-Due-Diligence ist ein eigener Prüfbereich.

Was ist der Unterschied zwischen Buy-Side und Vendor Digital Marketing Due Diligence?

Bei der Buy-Side-Prüfung steht die Belastbarkeit der digitalen Werte und Risiken aus Sicht des Käufers im Mittelpunkt. Bei einer Vendor-Prüfung werden digitale Assets, Daten und Werttreiber vor dem Verkaufsprozess strukturiert aufbereitet und mögliche Schwachstellen früh sichtbar gemacht.

Wie lange dauert eine Digital Marketing Due Diligence?

Die Prüfzeit hängt vom Umfang, den verfügbaren Daten und der Komplexität des Zielunternehmens ab. Für mittelständische Mandate ist regelmäßig ein Zeitraum von etwa drei bis vier Wochen vorgesehen.

Wie integriert sich AVERVO in den M&A-Prozess?

AVERVO arbeitet als spezialisierter digitaler Prüfbaustein innerhalb des Gesamtprozesses. Die Ergebnisse können Käufern, Geschäftsführung, Beirat, Investoren und den beteiligten M&A-Beratern bereitgestellt und in die weitere Bewertung einbezogen werden.

Ersetzt der Bericht eine rechtliche oder finanzielle Due Diligence?

Nein. Die digitale Sorgfaltsprüfung ergänzt Financial, Legal, Tax, Commercial und IT Due Diligence um die Bewertung digitaler Marktbasis. Sie ersetzt keine rechtliche, steuerliche, finanzielle oder technische Fachprüfung.