Das Wichtigste auf einen Blick
Ein einzelner ChatGPT-Screenshot ist kein belastbarer Nachweis für erfolgreiche KI-Sichtbarkeit. Aussagekräftig wird die Messung erst durch ein festgelegtes Prompt-Set, eine dokumentierte Ausgangsmessung, vergleichbare Bedingungen, wiederholte Abfragen und einen fairen Wettbewerbsvergleich.
Entscheidend ist außerdem, Erwähnungen, Empfehlungen und Quellenzitate getrennt zu bewerten und die vollständigen Rohdaten nachvollziehbar offenzulegen.
- Ein einzelner Treffer beweist keine stabile ChatGPT-Sichtbarkeit. Ohne Wiederholungen, Baseline und dokumentierte Messbedingungen bleibt ein Screenshot lediglich eine Momentaufnahme.
- Eine belastbare GEO-Messung braucht eine transparente Methodik. Prompt-Set, Modelle, Suchmodus, Sprache, Standort, Wiederholungen, Wettbewerber und Rohdaten müssen nachvollziehbar dokumentiert sein.
- Nicht jede Nennung besitzt denselben wirtschaftlichen Wert. Erwähnung, ausdrückliche Empfehlung und Quellenzitat müssen getrennt ausgewertet und mit realen Kundenfragen sowie geschäftlichen Zielen verknüpft werden.
Eine Agentur zeigt einen Screenshot, auf dem ChatGPT Ihr Unternehmen nennt oder empfiehlt. Das wirkt zunächst wie ein eindeutiger Erfolg. Tatsächlich belegt eine einzelne Antwort jedoch nur, dass die Marke bei einer bestimmten Abfrage unter bestimmten Bedingungen einmal erschienen ist. Ob daraus eine stabile, relevante und durch die Agentur verursachte Sichtbarkeit entstanden ist, lässt sich erst mit einer dokumentierten Vergleichsmessung beurteilen.
Was bedeutet ChatGPT-Sichtbarkeit überhaupt?
ChatGPT-Sichtbarkeit ist kein einheitlich definierter Messwert. Der Begriff kann unterschiedliche Formen der Präsenz beschreiben:
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Das Unternehmen wird beiläufig erwähnt.
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Die Marke erscheint in einer Liste mehrerer Anbieter.
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ChatGPT empfiehlt das Unternehmen ausdrücklich.
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Eine Unternehmensseite wird als Quelle zitiert.
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Inhalte des Unternehmens fließen ohne sichtbare Quellenangabe in die Antwort ein.
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Die Marke wird mit bestimmten Eigenschaften oder Leistungen verbunden.
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Das Unternehmen erscheint häufiger oder prominenter als Wettbewerber.
Diese Formen besitzen nicht dieselbe Aussagekraft.
Eine beiläufige Markennennung ist beispielsweise weniger bedeutsam als eine ausdrückliche Empfehlung bei einer kaufnahen Anbieterfrage. Eine Quellenangabe kann fachliche Relevanz zeigen, bedeutet aber nicht automatisch, dass das Unternehmen als geeigneter Dienstleister empfohlen wird.
Für ein belastbares Reporting müssen daher mindestens drei Ebenen getrennt ausgewertet werden:
Erwähnung: Die Marke oder das Unternehmen kommt in der Antwort vor.
Empfehlung: Das Unternehmen wird als mögliche oder bevorzugte Lösung genannt.
Quellenzitat: ChatGPT verweist auf eine konkrete Seite oder Domain des Unternehmens.
Zusätzlich ist zu prüfen, ob die Darstellung fachlich korrekt ist. Eine häufige Erwähnung ist kein positiver Erfolg, wenn ChatGPT veraltete Leistungen nennt, den Anbieter falsch einordnet oder ihn für eine Zielgruppe empfiehlt, die er nicht bedient.
Gibt es ein festes ChatGPT-Ranking?
ChatGPT erzeugt Antworten anders als eine klassische Suchmaschine mit einer dauerhaft sichtbaren Ergebnisliste. Es gibt deshalb nicht für jede Frage eine feste, öffentlich einsehbare Rangfolge, die jederzeit identisch wiederholt wird.
ChatGPT kann bei geeigneten Fragen das Web durchsuchen und Antworten mit anklickbaren Quellenangaben ausgeben. Dabei kann die ursprüngliche Nutzereingabe in mehrere gezielte Suchanfragen umformuliert werden. Welche Quellen und Anbieter anschließend in der Antwort erscheinen, kann daher auch von der konkreten Formulierung und dem ausgelösten Suchprozess abhängen.
Weitere Einflussfaktoren sind unter anderem:
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die genaue Formulierung der Frage,
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das verwendete Modell und der ausgewählte Modus,
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aktivierter oder nicht aktivierter Webzugriff,
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Sprache und Standort,
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vorangegangener Gesprächskontext,
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Zeitpunkt der Abfrage,
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verfügbare und aktuelle Webquellen,
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zufallsbedingte Unterschiede bei der Antworterzeugung.
Aktuelle Forschung zur Messung von Sichtbarkeit in KI-Suchen bestätigt, dass Antworten zwischen Durchläufen, Promptvarianten und Messzeitpunkten schwanken können. Eine einzelne Beobachtung ist daher nicht repräsentativ; Sichtbarkeit sollte als Verteilung wiederholter Ergebnisse betrachtet werden.
Das bedeutet nicht, dass ChatGPT-Sichtbarkeit grundsätzlich unmessbar wäre. Sie muss nur anders geprüft werden als ein klassisches Google-Ranking.
Warum ein einzelner Screenshot kein Erfolgsnachweis ist
Ein Screenshot dokumentiert:
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eine Antwort,
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auf eine bestimmte Frage,
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in einem bestimmten Chat,
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zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Er dokumentiert meistens nicht:
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wie häufig dieselbe Empfehlung erscheint,
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wie die Frage genau eingegeben wurde,
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welcher Gesprächskontext vorausging,
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welches Modell verwendet wurde,
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ob die Websuche aktiviert war,
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wie Wettbewerber bei identischen Bedingungen abschneiden,
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ob die Marke bereits vor Beginn des Projekts sichtbar war,
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ob der gezeigte Prompt für reale Kunden relevant ist,
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ob negative oder erfolglose Abfragen ausgeblendet wurden.
Der Screenshot kann echt und die Aussage der Agentur trotzdem irreführend sein.
Ein besonders schwacher Nachweis wäre beispielsweise ein Prompt wie:
„Welche Vorteile bietet AVERVO als unabhängige Prüfstelle für Agenturleistungen?“
Die Marke, Positionierung und gewünschte Antwort werden bereits in die Frage eingebaut. Dass ChatGPT das Unternehmen anschließend erwähnt, sagt nichts darüber aus, ob es bei einer neutralen Frage wie „Wer prüft Marketingagenturen unabhängig?“ tatsächlich gefunden oder empfohlen würde.
Ein belastbarer Leistungsnachweis muss deshalb nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Messmethode offenlegen.
Acht Anforderungen an eine belastbare Messung
1. Das Prompt-Set wurde vor der Erfolgsauswertung festgelegt
Eine Agentur darf nicht zunächst Hunderte Fragen ausprobieren und anschließend nur diejenigen präsentieren, bei denen das Unternehmen genannt wurde.
Das relevante Prompt-Set sollte vor der Messperiode feststehen und dokumentiert werden. Spätere Ergänzungen sind möglich, müssen aber als neue Prompts gekennzeichnet werden.
Ohne ein stabiles Prompt-Set können zwei Messzeitpunkte nicht seriös miteinander verglichen werden. Ein positiver Verlauf könnte lediglich dadurch entstehen, dass erfolglose Fragen entfernt und günstigere Formulierungen hinzugefügt wurden.
Das Unternehmen sollte deshalb erhalten:
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die vollständige Liste aller Prompts,
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das Datum ihrer Aufnahme,
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die fachliche Zuordnung,
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die Sprache und Region,
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die jeweilige Suchintention,
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dokumentierte Änderungen am Set.
2. Die Prompts bilden reale Kundenfragen ab
Nicht jede technisch messbare Erwähnung besitzt wirtschaftliche Relevanz.
Ein repräsentatives Prompt-Set sollte sich an tatsächlichen Fragen ausrichten, die potenzielle Kunden während ihrer Entscheidung stellen. Quellen dafür können sein:
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Gespräche mit Interessenten,
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Vertriebsanfragen,
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Suchanfragen aus der Google Search Console,
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interne Suchfunktionen,
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Kundeninterviews,
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Supportanfragen,
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Ausschreibungen,
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typische Vergleichs- und Auswahlfragen.
Künstlich optimierte Fragen, die den Unternehmensnamen, den Standort oder besondere Leistungsmerkmale bereits vorgeben, gehören in eine separate Gruppe.
Markenprompts sind sinnvoll, um zu prüfen, wie ChatGPT ein bekanntes Unternehmen beschreibt. Sie dürfen jedoch nicht mit generischer Marktsichtbarkeit verwechselt werden.
3. Eine Ausgangsmessung ist dokumentiert
Ohne Baseline lässt sich keine Verbesserung nachweisen.
Zeigt die Agentur nach drei Monaten, dass das Unternehmen in 35 Prozent der getesteten Antworten erscheint, bleibt offen:
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Lag die Quote vorher bei 5 Prozent?
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Lag sie bereits bei 35 Prozent?
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War sie zwischenzeitlich sogar höher?
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Hat sich nur der Wettbewerb verändert?
Eine belastbare Ausgangsmessung sollte möglichst vor Beginn der Maßnahmen erfolgen. Sie dokumentiert:
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vorhandene Erwähnungen,
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Empfehlungen,
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Quellen,
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Wettbewerber,
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fachliche Einordnung,
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Fehler und veraltete Aussagen.
Fehlt eine frühere Messung, kann die Agentur den aktuellen Zustand beschreiben. Sie sollte ihn aber nicht als bewiesene Verbesserung ausgeben.
4. Die Messbedingungen bleiben vergleichbar
Messungen sind nur dann vergleichbar, wenn ihre zentralen Bedingungen dokumentiert und möglichst konstant gehalten werden.
Dazu gehören:
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Plattform,
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Modell,
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Such- oder Chatmodus,
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Sprache,
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Land oder Standort,
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neuer oder bestehender Chat,
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Datum und Uhrzeit,
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Anzahl der Wiederholungen,
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genaue Promptformulierung.
Ein Wechsel des Modells oder Suchmodus kann die Ergebnisse verändern. Gleiches gilt für den Gesprächskontext: Wurde im Chat zuvor bereits über das Unternehmen gesprochen, kann dies spätere Antworten beeinflussen.
Für wiederkehrende Messungen sollten deshalb grundsätzlich neue, kontextfreie Chats verwendet werden. Veränderungen an Plattformen und Modellen müssen im Reporting sichtbar bleiben, statt sie stillschweigend mit früheren Messwerten zu vermischen.
5. Wichtige Prompts werden mehrfach abgefragt
Ein einzelner Messlauf reicht nicht aus.
Wissenschaftliche Arbeiten zur GEO-Messung beschreiben generative Sichtbarkeit als probabilistisches und nur teilweise beobachtbares System. Empfohlen werden wiederholte Messungen, Promptvarianten, Kontrollgruppen und menschliche Validierung.
Für geschäftskritische Prompts sollte eine Agentur daher mehrere Durchläufe durchführen. Der genaue Umfang hängt von der Größe des Prompt-Sets und dem vereinbarten Budget ab.
Entscheidend ist die methodische Ehrlichkeit:
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Ein einmaliger Treffer ist eine Beobachtung.
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Mehrere Treffer zeigen eine gewisse Wiederholbarkeit.
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Eine hohe Trefferquote über mehrere Zeitpunkte weist auf stabilere Sichtbarkeit hin.
Die Agentur sollte nicht nur melden, ob das Unternehmen mindestens einmal erschien, sondern wie häufig es unter vergleichbaren Bedingungen genannt wurde.
6. Erwähnung, Empfehlung und Zitierung werden getrennt ausgewertet
Diese Messgrößen dürfen nicht zu einem einzigen positiven Score vermischt werden.
Ein Unternehmen kann häufig als Quelle zitiert werden, ohne als Anbieter empfohlen zu werden. Umgekehrt kann eine Marke empfohlen werden, obwohl ChatGPT dafür überwiegend fremde Quellen verwendet.
Ein gutes Reporting unterscheidet mindestens:
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Erwähnungsquote,
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Empfehlungsquote,
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Quellenquote,
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prominente Nennung,
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Position innerhalb einer Liste,
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korrekte Leistungszuordnung.
Beispiel:
Bei 100 relevanten Antworten wurde das Unternehmen:
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28-mal erwähnt,
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12-mal ausdrücklich empfohlen,
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9-mal unter den ersten drei Anbietern genannt,
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17-mal als Quelle zitiert.
Diese Darstellung ist aussagekräftiger als ein selbst entwickelter „AI Visibility Score“ von 73 Punkten, dessen Berechnung nicht offengelegt wird.
7. Wettbewerber werden nach denselben Kriterien gemessen
Ein isolierter Sichtbarkeitswert sagt wenig über die Marktposition aus.
Eine Empfehlungsquote von 20 Prozent kann positiv sein, wenn Wettbewerber nur in fünf Prozent der Antworten erscheinen. Sie kann schwach sein, wenn drei direkte Konkurrenten jeweils in mehr als 60 Prozent der Antworten genannt werden.
Ein Wettbewerbsvergleich muss dieselben Bedingungen verwenden:
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identisches Prompt-Set,
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gleiche Anzahl an Wiederholungen,
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dieselben Systeme und Modelle,
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identischer Messzeitraum,
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gleiche Definition von Erwähnung und Empfehlung.
Die Auswahl der Wettbewerber darf ebenfalls nicht beliebig sein. Relevant sind Unternehmen, die Kunden tatsächlich als Alternativen betrachten, nicht nur Anbieter, gegen die das eigene Ergebnis besonders gut aussieht.
8. Vollständige Antworten und Rohdaten bleiben verfügbar
Ein Dashboard oder eine Präsentation reicht nicht aus, wenn die zugrunde liegenden Daten nicht überprüft werden können.
Das Unternehmen sollte zumindest stichprobenartig Zugriff erhalten auf:
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vollständige Prompts,
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vollständige Antworten,
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verwendete Quellen,
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Zeitstempel,
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Modell und Modus,
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Klassifizierung der Ergebnisse,
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Messdurchläufe ohne Markenerwähnung.
Nur so lässt sich kontrollieren, ob eine Antwort korrekt als Empfehlung, Quelle oder positive Erwähnung gewertet wurde.
Bei einer Leistungsprüfung laufender Agenturleistungen sollte daher nicht nur das fertige GEO-Dashboard betrachtet werden. Entscheidend sind Datenbasis, Messlogik und die Nachvollziehbarkeit der ausgewiesenen Entwicklung.
Wie sollte ein repräsentatives Prompt-Set aufgebaut sein?
Ein gutes Prompt-Set bildet unterschiedliche Phasen der Kundenentscheidung ab.
Problemerkennung
Der Nutzer kennt möglicherweise noch keine konkrete Lösung:
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Wie lässt sich die Leistung einer Marketingagentur überprüfen?
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Was tun, wenn eine SEO-Agentur keine Ergebnisse liefert?
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Wie erkennt man überhöhte Agenturkosten?
Lösungsorientierung
Der Nutzer sucht nach einer Vorgehensweise oder Leistung:
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Gibt es unabhängige Prüfstellen für Marketingagenturen?
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Wer kann ein SEO-Gutachten erstellen?
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Wie kann man ein Agenturangebot fachlich prüfen lassen?
Anbietervergleich
Der Nutzer möchte konkrete Anbieter oder Alternativen sehen:
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Welche Anbieter prüfen Marketingagenturen unabhängig?
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Wer bietet externes Agentur-Controlling an?
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Welche Dienstleister erstellen unabhängige Marketing-Gutachten?
Konkrete Auswahl
Die Frage besitzt bereits eine hohe Entscheidungsnähe:
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Welche Prüfstelle eignet sich für ein mittelständisches Unternehmen?
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Wer prüft eine SEO-Agentur ohne eigene Umsetzungsinteressen?
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Welcher Anbieter arbeitet ohne Vermittlungsprovisionen?
Zusätzlich sollten unterschiedliche Formulierungen berücksichtigt werden. Menschen verwenden nicht immer dieselben Begriffe. „Agentur prüfen“, „Agenturleistung kontrollieren“ und „Zweitmeinung zu einer Marketingagentur“ können dieselbe Grundabsicht ausdrücken, aber unterschiedliche Antworten auslösen.
Aktuelle Forschung weist darauf hin, dass KI-Suchsysteme je nach Plattform, Sprache und Formulierung unterschiedliche Quellen und Antworten verwenden können.
Welche Kennzahlen gehören in ein GEO-Reporting?
Ein GEO-Reporting sollte verständlich genug sein, dass die Geschäftsführung den tatsächlichen Fortschritt nachvollziehen kann.
Präsenzquote
In welchem Anteil der relevanten Antworten wird das Unternehmen überhaupt erwähnt?
Empfehlungsquote
In welchem Anteil empfiehlt das System das Unternehmen ausdrücklich als mögliche Lösung?
Quellenquote
Wie häufig wird die eigene Domain oder eine konkrete Unternehmensseite als Quelle verwendet?
Prominenz
Erscheint das Unternehmen am Anfang der Antwort, unter den ersten Anbietern oder lediglich in einer langen Aufzählung?
AI Share of Voice
Wie groß ist der Anteil der eigenen Nennungen im Verhältnis zu den betrachteten Wettbewerbern?
Themenabdeckung
Für welche Leistungen, Produkte, Branchen oder Probleme wird das Unternehmen sichtbar – und wo fehlt es weiterhin?
Stabilitätsquote
Wie häufig erscheint die Marke bei wiederholten Abfragen desselben oder sinngleicher Prompts?
Richtigkeit
Wird das Unternehmen korrekt beschrieben? Stimmen Leistungen, Standorte, Zielgruppen und Eigenschaften?
Entwicklung gegenüber der Baseline
Welche Veränderungen bestehen gegenüber dem Ausgangszustand?
Referral Traffic und Conversions
Entstehen erkennbare Besuche aus KI-Systemen, und führen diese zu relevanten Handlungen?
Traffic und Conversions sind wichtige Ergänzungen, bilden aber nicht die gesamte Wirkung ab. Nutzer können eine Marke in ChatGPT kennenlernen und später über eine Google-Suche oder direkte Eingabe aufrufen. Solche indirekten Effekte lassen sich nicht immer eindeutig einer einzelnen KI-Antwort zuordnen.
Wie bei jedem Marketing Controlling muss deshalb zwischen messbarer Aktivität, beobachtbarer Wirkung und tatsächlichem wirtschaftlichem Ergebnis unterschieden werden.
Wie Agenturen ihren GEO-Erfolg künstlich besser darstellen können
Nicht jede schwache Messung ist vorsätzliche Täuschung. Sie kann auch aus fehlender methodischer Erfahrung entstehen. Für den Auftraggeber bleibt das Ergebnis dennoch ungeeignet.
Typische Verzerrungen sind:
Nur positive Screenshots werden gezeigt
Erfolglose Abfragen und Wettbewerbernennungen fehlen.
Die Marke wird bereits im Prompt genannt
Dadurch misst die Agentur eher die Beschreibung einer bekannten Marke als deren generische Auffindbarkeit.
Prompts enthalten gewünschte Eigenschaften
Beispiel:
„Welche unabhängige und provisionsfreie Prüfstelle für Marketingagenturen gibt es?“
Besondere Merkmale des Unternehmens werden bereits vorgegeben und erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer passenden Nennung.
Das Prompt-Set wird zwischen den Berichten verändert
Schwache Prompts verschwinden, günstige Fragen kommen hinzu. Die Verlaufskurve wird dadurch methodisch wertlos.
Verschiedene Systeme werden vermischt
Ein Treffer in ChatGPT, zwei in Perplexity und einer in Gemini werden möglicherweise als vier erfolgreiche Nennungen dargestellt, ohne die Plattformen getrennt zu bewerten.
Erwähnung und Empfehlung werden gleichgesetzt
Eine beiläufige Nennung erscheint im Reporting als „Empfehlung“.
Der Visibility Score bleibt eine Blackbox
Die Agentur nennt einen Punktwert, legt aber Gewichtung, Prompt-Auswahl und Berechnung nicht offen.
Prozentsteigerungen beginnen bei einem sehr kleinen Ausgangswert
Eine Steigerung von einer auf vier Nennungen wird als Wachstum um 300 Prozent präsentiert, obwohl die absolute Abdeckung weiterhin gering ist.
Falsche Aussagen werden positiv gewertet
Das Unternehmen wird erwähnt, aber fachlich unzutreffend beschrieben. Der Treffer fließt trotzdem vollständig in die Sichtbarkeit ein.
Solche Darstellungen widersprechen den Transparenzmerkmalen, an denen Unternehmen grundsätzlich eine seriöse Agentur erkennen können.
Kann die Agentur eine Verbesserung eindeutig für sich beanspruchen?
Selbst eine methodisch sauber gemessene Verbesserung beweist nicht automatisch, dass sie ausschließlich durch die Agentur verursacht wurde.
ChatGPT-Sichtbarkeit kann gleichzeitig beeinflusst werden durch:
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neue Inhalte auf der Unternehmenswebsite,
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klassische SEO-Maßnahmen,
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Presseberichte,
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Branchenverzeichnisse,
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Kundenbewertungen,
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Erwähnungen auf Drittseiten,
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Markenbekanntheit,
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neue Studien oder Veröffentlichungen,
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Veränderungen der Modelle und Suchsysteme,
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Maßnahmen anderer Dienstleister,
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nachlassende Sichtbarkeit von Wettbewerbern.
Die Agentur sollte deshalb konkrete Maßnahmen mit beobachtbaren Veränderungen verbinden.
Beispiel:
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Für eine bislang fehlende Leistungsfrage wurde eine neue Fachseite veröffentlicht.
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Mehrere unabhängige Drittquellen griffen das Thema anschließend auf.
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Die Quellenquote dieser Seite stieg im definierten Prompt-Cluster.
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Das Unternehmen wurde häufiger mit genau dieser Leistung verbunden.
Diese Kette ist plausibler als die pauschale Aussage, alle zusätzlichen Erwähnungen seien auf „GEO-Optimierung“ zurückzuführen.
Auch die grundlegende GEO-Forschung zeigt, dass Optimierungsmaßnahmen in kontrollierten Versuchsanordnungen die Sichtbarkeit beeinflussen können. Die Übertragbarkeit hängt jedoch vom Thema, vorhandenen Quellenkontext und jeweiligen System ab.
Eine Agentur sollte daher keine garantierten ChatGPT-Rankings oder dauerhaft festen Empfehlungspositionen versprechen. Solche Aussagen gehören zu den Warnsignalen, an denen sich eine unseriöse KI-Agentur erkennen lässt.
Wann ist ChatGPT-Sichtbarkeit wirtschaftlich relevant?
Nicht jede Markennennung besitzt denselben wirtschaftlichen Wert.
Besonders relevant ist Sichtbarkeit, wenn das Unternehmen:
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bei konkreten Anbieterfragen empfohlen wird,
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in einer kaufnahen Shortlist erscheint,
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mit den richtigen Leistungen verbunden wird,
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als geeigneter Anbieter für die Zielbranche genannt wird,
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bei Vergleichen gegenüber Wettbewerbern sichtbar ist,
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als vertrauenswürdige Fachquelle zitiert wird,
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mit entscheidenden Differenzierungsmerkmalen beschrieben wird.
Weniger aussagekräftig sind Erwähnungen bei sehr allgemeinen Wissensfragen, Markenprompts oder künstlich konstruierten Testfragen ohne reale Kundennähe.
Auch ein Quellenzitat kann wirtschaftlich wertvoll sein, obwohl kein unmittelbarer Klick entsteht. Es stärkt möglicherweise die Wahrnehmung als fachliche Referenz. Dieser Nutzen darf aber nicht mit einem nachgewiesenen Lead oder Umsatz gleichgesetzt werden.
Die richtige Bewertung verbindet daher mehrere Ebenen:
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Ist die Marke sichtbar?
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Ist sie in relevanten Situationen sichtbar?
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Wird sie korrekt und positiv eingeordnet?
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Verbessert sie ihre Position gegenüber Wettbewerbern?
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Entstehen erkennbare geschäftliche Auswirkungen?
So prüfen Sie das GEO-Reporting Ihrer Agentur
1. Vollständiges Prompt-Set anfordern
Lassen Sie sich nicht nur Beispielabfragen zeigen. Fordern Sie alle verwendeten Fragen einschließlich Änderungen und Klassifizierung an.
2. Relevanz der Fragen bewerten
Prüfen Sie, ob reale Kunden diese Fragen tatsächlich stellen könnten und ob sie zu Ihren Leistungen, Regionen und Zielgruppen passen.
3. Markenprompts separat betrachten
Fragen, die Ihren Unternehmensnamen bereits enthalten, dürfen nicht als generische Sichtbarkeit gewertet werden.
4. Ausgangsmessung kontrollieren
Ohne dokumentierten Ausgangswert gibt es keinen belastbaren Vorher-nachher-Nachweis.
5. Messbedingungen vergleichen
Wurden Plattform, Modell, Modus, Sprache, Standort und Anzahl der Wiederholungen konstant gehalten?
6. Rohdaten stichprobenartig prüfen
Öffnen Sie vollständige Antworten. Kontrollieren Sie, ob die Klassifizierung als Erwähnung, Empfehlung oder Quelle korrekt ist.
7. Wiederholbarkeit bewerten
Erscheint das Unternehmen bei mehreren Durchläufen oder nur in einzelnen Ausnahmen?
8. Wettbewerbervergleich nachvollziehen
Wurden relevante Wettbewerber unter identischen Bedingungen geprüft?
9. Änderungen im Messsystem dokumentieren
Neue Modelle, Prompt-Anpassungen und Plattformänderungen müssen im Verlauf sichtbar sein.
10. Agenturmaßnahmen gegenüberstellen
Welche konkreten Inhalte, technischen Arbeiten, PR-Maßnahmen oder Quellenentwicklungen sollen die Veränderung ausgelöst haben?
Kann die Agentur diese Punkte nicht transparent beantworten, ist nicht automatisch das gesamte GEO-Projekt wertlos. Der vorgelegte Erfolgsnachweis ist jedoch nicht belastbar.
Wann eine unabhängige Prüfung sinnvoll ist
Eine unabhängige Prüfung ist besonders sinnvoll, wenn:
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die Agentur überwiegend einzelne Screenshots zeigt,
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das Prompt-Set nicht offengelegt wird,
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eine Ausgangsmessung fehlt,
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wiederholte Abfragen nicht vorgesehen sind,
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ein eigener Visibility Score nicht erklärt wird,
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Erwähnungen und Empfehlungen vermischt werden,
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ein hoher monatlicher Retainer mit wenigen Treffern begründet wird,
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Messbedingungen zwischen Berichten wechseln,
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Geschäftsführung und Agentur den Erfolg unterschiedlich bewerten.
AVERVO kann im Rahmen einer Prüfung von SEO- und GEO-Agenturleistungen untersuchen, ob Messmethode, Datenbasis, Agenturreporting und ausgewiesene Entwicklung fachlich nachvollziehbar sind.
Geht es zusätzlich um die grundsätzliche Kompetenz und Eignung des beauftragten Dienstleisters, kann eine KI-Agentur vor der Beauftragung geprüft werden.
Sind Messmethode, Ziele und Abnahmekriterien im Angebot oder Vertrag nur unklar beschrieben, bietet sich eine Prüfung des Agenturangebots und der Vertragsgrundlagen an. Gerade bei neuen Leistungsfeldern wie GEO sollte bereits vor Vertragsabschluss feststehen, wie Erfolg definiert und nachgewiesen wird.
Eine neutrale Ausgangserhebung kann zudem über einen unabhängigen KI-Sichtbarkeitscheck erfolgen.
Belastbare ChatGPT-Sichtbarkeit ist reproduzierbar und nachvollziehbar
Ein Screenshot kann einen interessanten Treffer dokumentieren. Er beweist aber weder eine stabile Sichtbarkeit noch eine erfolgreiche Agenturleistung.
Ein belastbarer Nachweis benötigt:
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ein vorab definiertes und relevantes Prompt-Set,
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eine dokumentierte Ausgangsmessung,
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vergleichbare Messbedingungen,
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wiederholte Abfragen,
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getrennte Werte für Erwähnung, Empfehlung und Quelle,
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einen fairen Wettbewerbsvergleich,
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vollständige Rohdaten,
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eine nachvollziehbare Verbindung zu den Maßnahmen der Agentur.
Erst dann lässt sich beurteilen, ob ChatGPT das Unternehmen häufiger und in wirtschaftlich relevanten Entscheidungssituationen berücksichtigt – oder ob die Erfolgsmeldung lediglich auf einigen ausgewählten Antworten beruht.