Diese Informationen fassen öffentlich zugängliche Angaben zusammen. Eine umfassende, unabhängige Prüfung für Ihr konkretes Vorhaben erhalten Sie mit unserer Anbieterprüfung.
Anbieterprüfung ansehenAxicom positioniert sich klar im Technologieumfeld: Die international arbeitende Kommunikationsagentur richtet ihr Angebot an Technologieunternehmen sowie an Marken, deren Geschichte wesentlich durch Technologie geprägt ist. Auffällig ist dabei weniger die Breite klassischer Marketingdisziplinen als die Verbindung aus PR, Medienarbeit, strategischer Kommunikation und datenbasierter Analyse.
Für Unternehmen, die Axicom als möglichen Kommunikationspartner prüfen, entsteht dadurch eine besondere Ausgangslage. Die Agentur veröffentlicht mehrere ausführlichere Projektbeispiele mit bekannten Marken und konkreten Ergebnissen. Auf unabhängigen Bewertungsportalen finden sich dagegen bislang nur wenige verwertbare Kundenerfahrungen. Eine Einschätzung sollte sich deshalb stärker auf die Vergleichbarkeit der Referenzen, die tatsächliche Projektmethodik und das konkrete Angebot stützen als auf aggregierte Bewertungsnoten.
Axicom beschreibt sich als globale „earned first“ Communications Agency. Gemeint ist eine Kommunikationsausrichtung, bei der redaktionelle Aufmerksamkeit, Medienbeziehungen und glaubwürdige externe Wahrnehmung eine zentrale Rolle spielen.
Zum öffentlich dargestellten Leistungsspektrum gehören unter anderem:
Die Kombination zeigt, dass Axicom nicht ausschließlich klassische Pressearbeit anbietet. Je nach Mandat können strategische Positionierung, Medienkommunikation, Social Media, Inhalte, Influencer-Arbeit und datenbasierte Recherche ineinandergreifen.
Für potenzielle Auftraggeber sollte deshalb vorab eindeutig geklärt werden, welche dieser Disziplinen Bestandteil des eigenen Projekts sind. Gerade bei umfangreicheren Kommunikationsmandaten ist ein breites Leistungsportfolio erst dann aussagekräftig, wenn Verantwortlichkeiten, Arbeitspakete und erwartete Ergebnisse konkret definiert werden.
Ein charakteristisches Element der Selbstdarstellung ist der sogenannte Intelligence-Bereich. Axicom verweist auf datenbasierte Erkenntnisse und einen technologiegestützten Analyseansatz, der Kommunikationsentscheidungen unterstützen soll.
Dabei beschreibt die Agentur unter anderem ein „Axis Framework“, in dem Informationen aus den Perspektiven Audience, Brand, Culture und Technology betrachtet werden. Zusätzlich verweist Axicom auf AI-gestützte Tools und die Auswertung größerer Datenmengen.
Für einen Auftraggeber ist diese Methodik interessanter als ein allgemeines Versprechen von „datengetriebener Kommunikation“. Im Angebot sollte nachvollziehbar werden, wie der Intelligence-Ansatz im konkreten Mandat eingesetzt wird.
Zu klären wäre beispielsweise:
Erst diese Konkretisierung zeigt, ob die öffentlich hervorgehobene Methodik im eigenen Projekt eine operative Rolle spielt.
Axicom veröffentlicht mehrere Case Studies, bei denen Ausgangslage, Vorgehensweise und Ergebnisse beschrieben werden. Sichtbar sind unter anderem Projekte für HMD Global, Ford, Kantar, Sage, WaveOptics, OnePlus und Equinix.
Das ist grundsätzlich informativer als eine Referenzseite, die lediglich Markennamen aufführt.
Beim Projekt für HMD Global beschreibt Axicom beispielsweise die kommunikative Positionierung rund um nachhaltigere Smartphone-Nutzung und eine internationale Medienaktivierung im Umfeld der IFA. Im veröffentlichten Case werden unter anderem Medienberichterstattung, Share of Voice, Sentiment und durchgeführte Briefings genannt.
Bei Sage steht dagegen die Wahrnehmung als Technologieinnovator im Mittelpunkt. Axicom beschreibt hier unter anderem die Entwicklung einer übergeordneten technologischen Botschaft, Medienarbeit und Thought Leadership.
Ein weiterer Case zu WaveOptics verbindet Corporate Messaging, Produktkommunikation, Social Content, Influencer-Arbeit und Medienarbeit im Umfeld von Augmented Reality.
Damit zeigen die Cases unterschiedliche Varianten von Technologiekommunikation. Unternehmen sollten trotzdem prüfen, welcher davon dem eigenen Vorhaben tatsächlich ähnelt.
Bei Kommunikationsprojekten ist die Zuordnung eines Erfolgs zur Agentur grundsätzlich schwieriger als bei einer klar abgegrenzten Einzelleistung.
Eine hohe Zahl veröffentlichter Artikel kann beispielsweise von der Nachrichtenlage, der Bekanntheit der Marke, dem Produkt selbst, einem wichtigen Event oder weiteren Kommunikationspartnern beeinflusst werden. Gleiches gilt für Reichweiten, Engagement oder Veränderungen der Markenwahrnehmung.
Besonders sorgfältig sollten Ergebnisse eingeordnet werden, wenn spätere wirtschaftliche Entwicklungen mit vorheriger Kommunikationsarbeit in Verbindung gebracht werden.
Für die Referenzprüfung sind daher neben der genannten Kennzahl weitere Fragen wichtig:
Wie sah die Ausgangssituation aus? Welcher Zeitraum wurde gemessen? Welche Aufgaben lagen tatsächlich bei Axicom? Welche Aktivitäten kamen vom Kunden oder anderen Dienstleistern? Und wäre ein vergleichbares Ergebnis bei einem weniger bekannten Unternehmen überhaupt realistisch?
So werden aus öffentlich gezeigten Erfolgen brauchbare Entscheidungsinformationen.
Bei der Recherche nach Axicom Bewertungen entsteht ein anderes Bild als bei Anbietern mit umfangreichen Profilen auf Bewertungsplattformen.
Auf relevanten Agenturplattformen sind derzeit kaum unabhängige Kundenbewertungen sichtbar. OMR Reviews führt Axicom zwar als PR- und Kommunikationsagentur, weist aber keine Kundenbewertungen aus. Auch bei Clutch ist das Unternehmen gelistet, dort liegen aktuell ebenfalls keine veröffentlichten Reviews vor.
Das bedeutet weder eine positive noch eine negative Bewertung von Axicom. Es begrenzt lediglich die Möglichkeit, wiederkehrende Kundenerfahrungen aus einer größeren Zahl unabhängiger Rezensionen abzuleiten.
Wer Axicom seriös einschätzen möchte, sollte deshalb nicht versuchen, fehlende Bewertungsdaten durch Vermutungen zu ersetzen. Aussagekräftiger sind konkrete Referenzauskünfte, die Qualität des Angebots, die Zusammensetzung des vorgesehenen Projektteams und die Vergleichbarkeit der veröffentlichten Cases.
Bei einer internationalen Technologiekommunikationsagentur sind andere Punkte relevant als bei einer rein operativen Content- oder Social-Media-Agentur.
Ein wichtiges Thema ist beispielsweise die geografische Aufgabenverteilung. Axicom arbeitet international. Deshalb sollte im Angebot klar sein, ob ein einzelner Markt, mehrere europäische Märkte oder eine internationale Hub-Funktion betreut werden.
Ebenso relevant ist die Unterscheidung zwischen strategischer und operativer Leistung. Ein Kommunikationskonzept besitzt einen anderen Umfang als laufende Medienarbeit, Analyst Relations, Content-Produktion oder Social-Media-Betreuung.
Vor Vertragsschluss sollte außerdem definiert werden, welche Ergebnisse tatsächlich als Erfolg gelten. Anzahl von Medienkontakten, veröffentlichte Beiträge, Qualität der Medienplatzierungen, Share of Voice, Analystenbeziehungen oder Veränderungen bestimmter Wahrnehmungsmerkmale messen jeweils unterschiedliche Dinge.
Je genauer diese Punkte vereinbart sind, desto besser lässt sich eine spätere Zusammenarbeit sachlich beurteilen.
Axicom betont seine internationale Aufstellung und die Unterstützung durch das Burson-Netzwerk. Für Unternehmen mit länderübergreifender Kommunikation kann dies relevant sein.
Ein internationales Netzwerk ist jedoch zunächst eine organisatorische Möglichkeit und noch kein automatischer Leistungsnachweis für das einzelne Projekt.
Bei einem geplanten internationalen Mandat sollte daher geklärt werden, welche Märkte tatsächlich durch Axicom betreut werden, wie die Koordination funktioniert und ob Leistungen lokal erbracht oder zentral gesteuert werden. Relevant sind außerdem Verantwortlichkeiten, Sprachkompetenz, lokale Medienkontakte und die Kostenstruktur für zusätzliche Märkte.
Bei einem ausschließlich deutschen Kommunikationsprojekt kann dagegen die Qualität des konkret eingesetzten Teams wichtiger sein als die internationale Reichweite des gesamten Netzwerks.
Die öffentlich zugänglichen Informationen liefern ein vergleichsweise klares Bild der fachlichen Positionierung von Axicom. Technologiekommunikation, Earned Media, Intelligence und internationale Kampagnen stehen deutlich im Vordergrund. Mehrere veröffentlichte Cases ermöglichen außerdem einen Einblick in typische Aufgabenstellungen.
Schwieriger ist die Einordnung tatsächlicher Kundenerfahrungen, weil unabhängige Bewertungsportale aktuell nur wenig Material liefern.
Eine unabhängige Prüfung von Axicom kann deshalb insbesondere untersuchen, wie belastbar die für Ihr Vorhaben relevanten Referenzen sind, ob die erkennbare Spezialisierung zur Aufgabenstellung passt und welche Aussagen vor einer Beauftragung zusätzlich überprüft werden sollten.
Liegt bereits ein konkretes Leistungsangebot vor, verschiebt sich der Prüfgegenstand. Dann kann AVERVO das Angebot von Axicom prüfen und beispielsweise Leistungsumfang, Honorarmodell, Zuständigkeiten, Messgrößen und Vertragsstruktur einordnen.
Bei einer bestehenden Zusammenarbeit sind wiederum die eigenen Unterlagen wichtiger als fremde Erfahrungsberichte. Vereinbarte Leistungen, tatsächlich ausgeführte Kommunikationsmaßnahmen, Reportings, Medienresultate und Kosten können über eine Prüfung laufender Agenturleistungen mit dem vereinbarten Auftrag abgeglichen werden.
Gerade bei Axicom ist diese projektspezifische Betrachtung sinnvoll: Die öffentlich dargestellten Cases zeigen, was die Agentur in ausgewählten Mandaten umgesetzt hat. Ob dieselbe fachliche und organisatorische Stärke für Ihr Unternehmen verfügbar ist, lässt sich erst anhand Ihres konkreten Projekts beurteilen.
Website: axicom.com · Ort: München · Branche: PR
Ein schriftliches Prüfergebnis mit Befunden zu Team, Referenzen und Seriosität. Diskret auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen.
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