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Anbieterprüfung ansehenBei Augmentaio führt die Anbieterrecherche schnell zu einer Besonderheit: Das Unternehmen tritt heute nicht mehr unter seiner ursprünglichen Marke auf. Augmentaio war auf Augmented-Reality- und Extended-Reality-Projekte spezialisiert und ging 2021 gemeinsam mit dem österreichischen Anbieter innovation.rocks in der neuen Marke svarmony auf. Auch die frühere Augmentaio GmbH wurde anschließend in svarmony Technologies Munich GmbH umbenannt.
Für Unternehmen, die nach Augmentaio Erfahrungen, Referenzen oder Bewertungen suchen, ist diese Entwicklung wichtig. Ältere Projekte und Aussagen beziehen sich auf Augmentaio, während eine heutige geschäftliche Entscheidung regelmäßig das inzwischen unter svarmony auftretende Unternehmen betrifft. Historische Erfahrungswerte lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres mit dem aktuellen Leistungsangebot gleichsetzen.
Augmentaio konzentrierte sich auf die Planung und technische Umsetzung von Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen. Öffentlich beschriebene Kompetenzen umfassten unter anderem Beratung, Projektmanagement, UI/UX-Design, Content-Produktion und Anwendungsentwicklung.
Der Schwerpunkt lag damit nicht auf klassischen Webseiten oder allgemeiner Softwareentwicklung, sondern auf Anwendungen, bei denen digitale Inhalte mit realen Umgebungen verbunden werden. Dazu gehörten Lösungen für Smartphones und Tablets ebenso wie Projekte für AR-Brillen und Mixed-Reality-Hardware.
Besonders relevant war der Einsatz in Bereichen wie Industrie, Retail, Training und räumlicher Navigation. Augmentaio beschrieb zudem eine eigene technologische Grundlage für AR-basierte Indoor- und Outdoor-Navigation. Damit ging das Leistungsmodell über reine individuelle App-Entwicklung hinaus.
Die heutige Einordnung des Anbieters lässt sich kaum von der Unternehmensentwicklung trennen. 2021 wurden Augmentaio und innovation.rocks unter der Marke svarmony zusammengeführt. Ziel des Zusammenschlusses war es, ein breiteres Leistungsspektrum für Augmented und Extended Reality abzudecken – von Beratung und Konzeption über Kreation und Entwicklung bis zum Roll-out.
Auch rechtlich ist die frühere Bezeichnung inzwischen Vergangenheit: Die ehemalige Augmentaio GmbH wird als svarmony Technologies Munich GmbH geführt.
Für eine Anbieterprüfung ergibt sich daraus eine klare Trennung zwischen zwei Fragen:
Historische Augmentaio-Referenzen können zeigen, welche AR-Kompetenz bereits vor dem Zusammenschluss vorhanden war. Für eine neue Beauftragung muss dagegen untersucht werden, welche Leistungen, Technologien, Zuständigkeiten und Projektstrukturen heute tatsächlich angeboten werden.
Ein mehrere Jahre altes Augmentaio-Projekt ist deshalb eher ein Hinweis auf vorhandene Erfahrung als ein unmittelbarer Nachweis für die aktuelle Umsetzung eines vergleichbaren Vorhabens.
In öffentlichen Quellen werden im Zusammenhang mit Augmentaio unter anderem Projekte beziehungsweise Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen und Organisationen wie Capgemini und Evonik genannt. Nach dem Zusammenschluss wurden für svarmony außerdem bekannte Unternehmen wie Audi, Media Markt, Nokia, Porsche, Vorwerk und Zeiss als Kunden kommuniziert.
Solche Namen können die Erfahrung mit anspruchsvollen Unternehmensprojekten plausibel machen. Für die Auswahl eines XR-Dienstleisters reicht ein Kundenlogo allein jedoch kaum aus.
Aussagekräftiger ist beispielsweise:
Gerade bei Augmented Reality unterscheiden sich die Anforderungen deutlich. Eine Produktvisualisierung für Endkunden ist technisch und organisatorisch etwas anderes als eine industrielle Trainingsanwendung oder ein Navigationssystem für große Gebäude.
Ein interessanter Aspekt der früheren Augmentaio-Positionierung war der Anspruch, AR-Navigation nicht ausschließlich als Einzelprojekt umzusetzen. Öffentlich wurde ein eigenes Content-Management-System beschrieben, mit dem Indoor- und Outdoor-Navigationslösungen aufgebaut werden konnten.
Dieser Produktgedanke wurde nach dem Zusammenschluss weitergeführt. Im svarmony-Umfeld wurde später unter anderem eine eigenständige AR-basierte Navigationstechnologie kommuniziert.
Für Auftraggeber entsteht daraus eine andere Prüfaufgabe als bei einer klassischen Individualentwicklung. Vor einer Beauftragung sollte geklärt werden, welche Bestandteile individuell entwickelt werden und welche auf einer bestehenden Plattform oder proprietären Technologie basieren.
Relevant sind beispielsweise Datenhoheit, Schnittstellen, Weiterentwicklungsmöglichkeiten, Lizenzmodell und die Frage, wie abhängig der Auftraggeber langfristig vom Anbieter bleibt.
Zu Augmentaio selbst ist die öffentlich sichtbare Basis unabhängiger Kundenbewertungen vergleichsweise begrenzt. Die Recherche wird stärker durch Projektbeschreibungen, Unternehmensprofile, Branchenberichte und öffentlich genannte Referenzen geprägt als durch eine große Menge klassischer Bewertungsportal-Erfahrungen.
Damit unterscheidet sich die Entscheidungssituation beispielsweise von Agenturen, zu denen zahlreiche aktuelle Bewertungen auf mehreren Plattformen vorliegen.
Bei einem technisch spezialisierten B2B-Anbieter ist das nicht ungewöhnlich. Umfangreiche Individualprojekte werden wesentlich seltener öffentlich bewertet als standardisierte Produkte oder Dienstleistungen mit großer Kundenzahl.
Für Interessenten bedeutet dies allerdings auch, dass einzelne Testimonials oder bekannte Referenznamen besonders sorgfältig eingeordnet werden sollten. Sie ersetzen keine Prüfung des Teams, des technischen Lösungsansatzes und des konkreten Angebots.
Die Frage nach der Seriosität lässt sich bei Augmentaio nicht sinnvoll mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten. Öffentlich nachvollziehbar sind eine mehrjährige Marktpräsenz im AR-Umfeld, spezialisierte Projekte, externe Erwähnungen und der spätere Zusammenschluss mit innovation.rocks zu svarmony.
Auch die frühere Augmentaio-Gesellschaft ist nicht einfach aus dem Markt verschwunden, sondern unter einer neuen Unternehmensbezeichnung weitergeführt worden.
Für eine aktuelle Beauftragung ist dennoch nicht die historische Marke der wichtigste Prüfgegenstand. Relevant ist, welche Leistungen das heute auftretende Unternehmen anbietet und wie diese zu Ihrem konkreten XR-Projekt passen.
Öffentliche Unternehmensinformationen schaffen hierfür eine erste Grundlage. Eine belastbare Aussage zur Eignung entsteht erst durch den Vergleich mit Ihren Anforderungen, dem vorgesehenen Projektteam, der Technologie und dem tatsächlichen Vertragsangebot.
Bei einem AR- oder XR-Projekt entstehen technische Abhängigkeiten häufig früher als bei klassischen Kommunikationsleistungen. Deshalb sollte ein Angebot erkennen lassen, wie die Lösung nach der ersten Entwicklung betrieben und weiterentwickelt werden kann.
Zu prüfen sind insbesondere die vorgesehenen Plattformen, unterstützte Endgeräte, Rechte am entwickelten Code und an 3D-Inhalten, Schnittstellen, Hosting, Wartung sowie die Verantwortung für Updates.
Bei Anwendungen mit AR-Brillen oder spezialisierten Geräten kommt hinzu, wie stark die Lösung von einem bestimmten Hardwareanbieter oder Software-Framework abhängig ist.
Auch der Übergang von Augmentaio zu svarmony sollte bei älteren Referenzen berücksichtigt werden. Wenn ein Projekt ausdrücklich als Augmentaio-Referenz genannt wird, sollte geklärt werden, in welchem Umfang die damaligen Kompetenzen und Ressourcen heute noch im aktuellen Anbieter vorhanden sind.
Bei Augmentaio und svarmony ist eine Auswahl nach ähnlichen Einsatzszenarien besonders sinnvoll.
Planen Sie beispielsweise eine Indoor-Navigation, sind frühere Navigationsprojekte wesentlich relevanter als eine AR-Marketinganwendung. Für ein industrielles Training sollten wiederum Erfahrungen mit Prozessen, Maschinen, Sicherheitsanforderungen und verwendeter Hardware im Mittelpunkt stehen.
Ein bekanntes Unternehmen in der Referenzliste ist damit weniger aussagekräftig als ein technisch vergleichbares Projekt mit nachvollziehbarer Aufgabenstellung.
Idealerweise lassen Sie sich erklären, welche Ausgangslage bestand, welche Komponenten der Anbieter umgesetzt hat und wie die Lösung nach dem Roll-out betrieben wurde.
Die ungewöhnliche Unternehmensentwicklung macht eine Prüfung hier besonders fallbezogen. Eine reine Recherche nach alten Augmentaio Erfahrungen kann historische Kompetenz sichtbar machen, beantwortet aber nur eingeschränkt, ob der heutige Anbieter zu einem neuen Projekt passt.
AVERVO kann Augmentaio beziehungsweise den heutigen Anbieter vor der Beauftragung unabhängig prüfen und dabei unter anderem technische Spezialisierung, passende Referenzen, Projektstruktur und erkennbare Abhängigkeiten zum geplanten XR-Vorhaben einordnen.
Liegt bereits ein konkretes Angebot vor, sollte zusätzlich untersucht werden, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind, welche Technologien eingesetzt werden und welche Rechte, Wartungsleistungen oder laufenden Kosten vorgesehen sind.
Bei einer bestehenden Zusammenarbeit sind dagegen Ihre eigenen Projektdaten aussagekräftiger als ältere Augmentaio Bewertungen. In diesem Fall können Leistungsbeschreibung, Projektfortschritt, technische Qualität, Dokumentation und tatsächlich bereitgestellte Ergebnisse miteinander abgeglichen werden.
Gerade bei spezialisierten XR-Projekten schafft eine solche Prüfung eine wesentlich konkretere Entscheidungsgrundlage als die Frage, ob frühere Kunden allgemein positive Erfahrungen mit Augmentaio gemacht haben.
Website: augmentaio.com · Branche: Augmented Reality
Ein schriftliches Prüfergebnis mit Befunden zu Team, Referenzen und Seriosität. Diskret auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen.
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