Diese Informationen fassen öffentlich zugängliche Angaben zusammen. Eine umfassende, unabhängige Prüfung für Ihr konkretes Vorhaben erhalten Sie mit unserer Anbieterprüfung.
Anbieterprüfung ansehenWer nach Erfahrungen mit der anyMOTION GmbH sucht, interessiert sich meist nicht für eine klassische Werbeagentur. Das Unternehmen positioniert sich wesentlich stärker an der Schnittstelle von Digitalisierung, Datenmanagement und technischer Umsetzung. Im Mittelpunkt stehen digitale Plattformen, vernetzte Systemlandschaften, Produktdaten, E-Commerce und individuelle Softwarelösungen.
Gerade bei solchen Projekten ist eine reine Betrachtung von Kundenbewertungen nur begrenzt aussagekräftig. Relevanter ist, ob die technische Ausrichtung zum eigenen Vorhaben passt, wie konkret vergleichbare Referenzen dokumentiert sind und ob sich Beratung, Systemauswahl und Umsetzung nachvollziehbar voneinander abgrenzen lassen.
anyMOTION beschreibt sein Angebot als Verbindung aus Strategie, Technologie und Umsetzung. Ausgangspunkt soll dabei nicht automatisch ein bestimmtes Tool sein. Nach eigener Darstellung werden zunächst Prozesse, Daten und bestehende Systeme betrachtet, bevor eine technische Lösung entwickelt oder ausgewählt wird.
Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem:
Beratung zu Digitalisierung und Datenstrategie
Prozessanalyse und Prozessoptimierung
Verbesserung und Strukturierung von Datenqualität
Systemintegration
Product Information Management (PIM)
Digital Asset Management (DAM)
E-Commerce
Website- und Plattformentwicklung
Produktkonfiguratoren und CPQ-Lösungen
individuelle Softwareentwicklung
Datenanalyse
Hosting und Cloud-Infrastruktur
digitale Vertriebslösungen
Technologisch arbeitet anyMOTION beispielsweise mit Pimcore, Akeneo, Perfion, Shopware, Microsoft Azure und individueller Entwicklung auf Basis von .NET beziehungsweise C#.
Damit eignet sich der Anbieter grundsätzlich für Projekte, bei denen mehrere technische und organisatorische Ebenen zusammenkommen. Ein typischer Auftrag kann beispielsweise über einen normalen Website-Relaunch hinausgehen und zusätzlich Produktdaten, Schnittstellen, Vertriebsprozesse, unterschiedliche Länderversionen oder bestehende ERP- und CRM-Systeme betreffen.
Die Breite des Angebots ist gleichzeitig der Punkt, an dem Interessenten genauer hinsehen sollten. Zwischen einer neuen Unternehmenswebsite und einer konzernweiten Plattform mit PIM, E-Commerce, Schnittstellen und Cloud-Infrastruktur liegen erhebliche Unterschiede bei Aufwand, Architektur und Projektrisiko.
Für eine belastbare Anbieterentscheidung sollte deshalb nicht allein geklärt werden, ob anyMOTION die benötigte Technologie grundsätzlich beherrscht. Wichtiger ist, welche Architektur für das konkrete Projekt vorgesehen ist.
Bei einem Angebot können beispielsweise folgende Fragen relevant sein:
Welche Systeme sollen neu eingeführt und welche bestehenden Systeme weiterverwendet werden?
Wo wird künftig die führende Datenquelle liegen?
Welche Schnittstellen müssen individuell entwickelt werden?
Welche Komponenten basieren auf Standardsoftware und welche auf Individualentwicklung?
Wie leicht lassen sich Systeme später austauschen oder erweitern?
Welche laufenden Lizenz-, Hosting- und Wartungskosten entstehen?
Welche Abhängigkeiten ergeben sich von bestimmten Plattformen oder individuellen Entwicklungen?
Gerade langfristig angelegte Digitalplattformen sollten daher nicht ausschließlich nach dem Umfang der sichtbaren Oberfläche beurteilt werden.
anyMOTION veröffentlicht zahlreiche Referenzen und Case Studies. Auffällig ist, dass darunter mehrere Projekte liegen, bei denen Datenmanagement, technische Plattformen und digitale Vertriebsprozesse miteinander verbunden werden.
Für Stellantis wird beispielsweise eine zentrale Online-Leasing-Plattform beschrieben. Bei Böckmann zeigt anyMOTION sowohl eine digitale Plattform mit Produktkonfigurator als auch eine E-Commerce-Lösung. Für die Pfalzwerke wurde laut Unternehmensdarstellung eine Plattform mit Tarifabschluss, Serviceportal und weiteren digitalen Angeboten umgesetzt.
Weitere veröffentlichte Projekte betreffen unter anderem Krombacher, Haag-Streit, illwerke, Wildeboer, die KEM Gruppe sowie verschiedene Unternehmen mit umfangreichen Produkt- und Datenstrukturen.
Die Referenzliste unterstützt damit die Positionierung als technisch orientierter Digitaldienstleister. Für die individuelle Auswahl ist jedoch weniger wichtig, wie bekannt ein dargestellter Kunde ist.
Aussagekräftiger ist, ob ein Projekt hinsichtlich Systemlandschaft, Datenvolumen, Geschäftsmodell und organisatorischer Anforderungen mit Ihrem Vorhaben vergleichbar ist.
Eine veröffentlichte Case Study dokumentiert zunächst die Darstellung des Anbieters. Sie kann technische Erfahrung plausibel machen, ersetzt jedoch keine unabhängige Prüfung des Projektverlaufs.
Bei einer Referenz zu einer internationalen Plattform wären beispielsweise andere Fragen relevant als bei einem mittelständischen Online-Shop.
Zu prüfen wäre unter anderem:
Welche Projektbestandteile lagen tatsächlich bei anyMOTION?
Welche Leistungen kamen von weiteren Dienstleistern oder internen Teams?
Welche Ausgangssysteme mussten integriert werden?
Welche individuellen Entwicklungen waren erforderlich?
Wie umfangreich waren Migration und Datenbereinigung?
Welche Ergebnisse lassen sich konkret dem beschriebenen Projekt zurechnen?
Wird die Plattform auch langfristig durch den Anbieter betreut?
Besonders bei komplexen Digitalprojekten entsteht der Projekterfolg häufig aus dem Zusammenspiel verschiedener Systeme, interner Fachabteilungen und externer Partner. Eine einzelne Erfolgskennzahl lässt sich deshalb nicht ohne Weiteres auf die Leistung eines Dienstleisters zurückführen.
Für die Düsseldorfer anyMOTION GmbH finden sich öffentlich sichtbare Kundenbewertungen, die auf verschiedenen Aggregations- und Bewertungsseiten überwiegend positiv dargestellt werden.
Bei der Recherche ist allerdings eine Besonderheit zu beachten: Unter dem Namen AnyMotion existiert zusätzlich ein anderes Unternehmen mit Sitz in Bremen und einem Schwerpunkt auf VR- und AR-Entwicklung. Bewertungen dieses Unternehmens dürfen nicht der hier betrachteten anyMOTION GmbH aus Düsseldorf zugerechnet werden.
Auch die verfügbaren Bewertungen zur Düsseldorfer Gesellschaft liefern nur einen begrenzten Einblick in konkrete Digitalprojekte. Viele öffentliche Rezensionen enthalten deutlich weniger technische Informationen als die veröffentlichten Referenzprojekte.
Damit lässt sich aus positiven Bewertungen beispielsweise nicht automatisch ableiten, wie gut ein komplexes PIM-Projekt, eine Individualentwicklung oder eine umfangreiche Systemintegration umgesetzt wird.
Für solche Entscheidungen sind vergleichbare Projektbeispiele und ein konkretes Lösungskonzept meist aussagekräftiger.
Öffentlich nachvollziehbar sind eine etablierte Unternehmenspräsenz, detaillierte Leistungsseiten, umfangreiche Referenzdarstellungen sowie Partnerschaften und technologische Spezialisierungen. Zudem beschreibt das Unternehmen seine Arbeitsfelder und eingesetzten Technologien vergleichsweise konkret.
Diese Merkmale ermöglichen eine erste sachliche Einordnung.
Ob anyMOTION für ein bestimmtes Unternehmen der geeignete Anbieter ist, lässt sich daraus jedoch nicht pauschal beantworten. Besonders bei technologisch anspruchsvollen Projekten hängt die Eignung stark von Ausgangssystemen, Anforderungen, Budget, internen Ressourcen und der vorgesehenen Architektur ab.
Die Suchfrage „anyMOTION seriös?“ sollte deshalb von der wichtigeren Frage getrennt werden: Ist das vorgeschlagene Vorgehen für das eigene Projekt fachlich und wirtschaftlich sinnvoll?
Im Umfeld von anyMOTION spielen verschiedene Plattformen und Technologien eine erkennbare Rolle. Dazu gehört insbesondere Pimcore. Das Unternehmen wird dort als Solution Partner geführt und zeigt zahlreiche Projekte auf Basis der Plattform.
Solche Partnerschaften können ein Hinweis auf vorhandene Projekterfahrung und technisches Know-how sein. Sie beantworten jedoch nicht automatisch die Frage, ob genau diese Technologie für ein bestimmtes Unternehmen die beste Wahl darstellt.
Vor einer Beauftragung sollte deshalb nachvollziehbar sein, warum beispielsweise ein PIM, eine bestimmte Commerce-Plattform oder eine individuelle .NET-Lösung empfohlen wird.
Ein gutes Lösungskonzept sollte Anforderungen und Technologieauswahl miteinander verbinden. Idealerweise lässt sich nachvollziehen, welche Alternativen geprüft wurden und aus welchen Gründen die vorgeschlagene Architektur gewählt wurde.
anyMOTION betont, Systeme so aufzubauen, dass sie nicht nur aktuelle Anforderungen erfüllen, sondern später erweitert werden können. Gerade dieser Anspruch eignet sich als konkreter Prüfmaßstab.
Skalierbarkeit sollte in einem Angebot nicht lediglich als allgemeines Versprechen erscheinen.
Je nach Projekt kann darunter beispielsweise verstanden werden:
zusätzliche Länder und Sprachen integrieren zu können,
weitere Vertriebskanäle anzuschließen,
größere Produktdatenbestände zu verarbeiten,
neue Systeme über Schnittstellen einzubinden,
Funktionen ohne vollständige Neuentwicklung zu ergänzen,
Infrastruktur bei wachsender Nutzung auszubauen.
Welche Form der Skalierbarkeit tatsächlich benötigt wird, sollte vor Projektbeginn definiert werden. Andernfalls besteht die Gefahr, technische Reserven zu bezahlen, die nie benötigt werden, oder später feststellen zu müssen, dass die gewählte Architektur wesentliche Erweiterungen nicht abdeckt.
Bei einem umfangreichen Digitalisierungsvorhaben sollte das Angebot ausreichend erkennen lassen, welche Leistungen Teil des vereinbarten Projektumfangs sind.
Besonders relevant sind klare Abgrenzungen zwischen Beratung, Konzeption, Implementierung, Datenmigration, Schnittstellenentwicklung, Tests, Projektmanagement, Hosting und späterem Betrieb.
Auch Voraussetzungen auf Kundenseite sollten dokumentiert sein. Fehlen beispielsweise belastbare Produktdaten, müssen diese häufig zunächst strukturiert oder bereinigt werden. Ein technisch funktionierendes PIM löst schlechte Datenqualität nicht automatisch.
Ähnliches gilt für Integrationen. Wenn Schnittstellen zu ERP, CRM oder anderen bestehenden Anwendungen erforderlich sind, sollte früh geklärt sein, welche Systeme zugänglich sind und welche technischen Voraussetzungen dort bestehen.
Diese Punkte können erheblichen Einfluss auf Projektumfang und Kosten haben.
Wenn Ihnen bereits ein Angebot oder Lösungskonzept vorliegt, kann eine externe Prüfung wesentlich konkreter sein als die Recherche nach allgemeinen anyMOTION Erfahrungen.
AVERVO kann die Eignung von anyMOTION für ein konkretes Digitalprojekt unabhängig prüfen. Dabei können unter anderem technische Ausrichtung, relevante Referenzen und die Übereinstimmung zwischen Anbieterprofil und Ihren Anforderungen eingeordnet werden.
Liegt bereits ein ausgearbeitetes Angebot vor, kann zusätzlich das Angebot von anyMOTION fachlich und wirtschaftlich geprüft werden. Dabei geht es beispielsweise darum, ob Leistungsumfang, Projektstruktur, technologische Annahmen und Kostenmodell nachvollziehbar zusammenpassen.
Eine solche Prüfung ergänzt öffentliche Bewertungen nicht um eine weitere Kundenmeinung. Bewertet werden stattdessen die Angaben und Unterlagen, die für Ihre konkrete Investitionsentscheidung relevant sind.
Besteht bereits eine Zusammenarbeit mit anyMOTION, verlieren allgemeine Internetbewertungen weiter an Bedeutung.
Dann lässt sich die tatsächliche Leistung besser anhand des eigenen Projekts beurteilen. Relevant sind beispielsweise vereinbarte Meilensteine, technische Dokumentation, Projektfortschritt, Datenqualität, Funktionsumfang, Stabilität, Budgetentwicklung und die Qualität umgesetzter Schnittstellen.
Gerade bei länger laufenden Plattform- oder Softwareprojekten sollte zudem betrachtet werden, welche Leistungen ursprünglich zugesagt wurden und welche davon tatsächlich umgesetzt sind.
Bei Abweichungen können eigene Vertragsunterlagen und Projektdaten wesentlich mehr Erkenntnisse liefern als Erfahrungen anderer Unternehmen.
Das Profil von anyMOTION deutet auf eine klare Stärke bei anspruchsvolleren Digitalprojekten hin, in denen Daten, Systeme und individuelle Entwicklung zusammenkommen.
Unternehmen mit einer vergleichsweise einfachen Anforderung sollten trotzdem prüfen, ob Umfang und technologische Ausrichtung des vorgeschlagenen Ansatzes zum tatsächlichen Bedarf passen.
Umgekehrt sollte bei komplexen Projekten geprüft werden, ob Referenzen nicht lediglich optisch ähnlich aussehen, sondern tatsächlich vergleichbare technische Anforderungen abdecken.
Damit wird aus der Frage nach allgemeinen anyMOTION Erfahrungen eine konkretere Entscheidungsgrundlage: Passt die dokumentierte Erfahrung des Anbieters genau zu der Systemlandschaft und dem Digitalisierungsvorhaben, das in Ihrem Unternehmen umgesetzt werden soll?
Website: anymotion.de · Branche: Digitalagentur
Ein schriftliches Prüfergebnis mit Befunden zu Team, Referenzen und Seriosität. Diskret auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen.
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