Diese Informationen fassen öffentlich zugängliche Angaben zusammen. Eine umfassende, unabhängige Prüfung für Ihr konkretes Vorhaben erhalten Sie mit unserer Anbieterprüfung.
Anbieterprüfung ansehenDie Anker & Alpen Consulting GmbH positioniert sich deutlich spezialisiert: Im Mittelpunkt stehen Digitalisierung, CRM, datenbasiertes Marketing und die Weiterentwicklung von Systemlandschaften in der Hotellerie. Damit unterscheidet sich das Angebot von klassischen Unternehmensberatungen, die Digitalisierung branchenübergreifend und eher auf strategischer Ebene begleiten.
Wer nach Erfahrungen mit Anker & Alpen Consulting sucht, sollte deshalb vor allem eine Frage beantworten: Passt die ausgeprägte Hospitality- und Hotel-Tech-Ausrichtung zum eigenen Projekt? Öffentliche Referenzen und die detailliert beschriebene Arbeitsweise liefern dafür einige Anhaltspunkte. Sie ersetzen jedoch nicht die Prüfung, welche Leistungen in einem konkreten Projekt tatsächlich übernommen werden.
Anker & Alpen Consulting betrachtet Digitalisierung nach eigener Darstellung nicht als isolierte Einführung einzelner Softwareprodukte. Der Ansatz verbindet Systeme, Prozesse, Gästedaten und die Guest Journey.
Das Leistungsbild umfasst unter anderem die Entwicklung von Digitalstrategien, die Analyse bestehender Systemlandschaften, Prozessoptimierung, Systemauswahl und Systemwechsel sowie die Steuerung entsprechender Einführungsprojekte. Typische Systeme im Hotelumfeld wie PMS, CRM oder Buchungslösungen werden dabei als Bestandteile einer übergreifenden Infrastruktur betrachtet.
Hinzu kommen Change Management, Trainings sowie die Koordination verschiedener Technologieanbieter.
Für Hotels kann diese Kombination relevant sein, weil ein Systemwechsel selten nur eine technische Aufgabe darstellt. Daten müssen migriert, Schnittstellen berücksichtigt, Abläufe verändert und Mitarbeiter in neue Prozesse eingebunden werden.
Neben klassischen Digitalisierungsprojekten beschäftigt sich Anker & Alpen Consulting intensiv mit Customer Relationship Management.
Dazu gehören nach der öffentlich beschriebenen Ausrichtung sowohl strategische CRM-Fragen als auch die Konzeption und operative Umsetzung datenbasierter Marketingmaßnahmen. Gästedaten sollen genutzt werden, um Zielgruppen differenzierter anzusprechen und die Customer Journey weiterzuentwickeln.
Für einen Interessenten ist dabei eine klare Abgrenzung sinnvoll. CRM-Beratung kann beispielsweise die Datenstrategie, Systemauswahl, Segmentierung, Kampagnenplanung, Reporting oder operative Umsetzung betreffen.
Ein Angebot von Anker & Alpen sollte deshalb konkret ausweisen, welche dieser Aufgaben Bestandteil des Projekts sind und welche Verantwortung beim Hotel beziehungsweise bei weiteren Software- oder Marketingpartnern verbleibt.
Ein charakteristischer Bestandteil des öffentlich beschriebenen Vorgehens ist die intensive Analyse vor einer Systemumstellung.
Anker & Alpen beschreibt hierfür unter anderem einen sogenannten Deep Dive Workshop. Dabei sollen bestehende Systeme, Workarounds, Schnittstellen, Nutzungsszenarien und Anforderungen aufgenommen werden. Anschließend wird die aktuelle Systemlandschaft analysiert und eine Auswahl möglicher Lösungen beziehungsweise Systempartner vorbereitet.
Auch Kostenbetrachtungen und ROI-Kalkulationen spielen in der Darstellung eine Rolle.
Gerade dieser Teil ist für eine spätere Prüfung interessant. Wenn die Beratung mit strukturierten Analysen und wirtschaftlicher Transparenz wirbt, sollte aus den Projektunterlagen nachvollziehbar werden:
Welche Systeme wurden untersucht?
Welche Anforderungen wurden festgelegt?
Nach welchen Kriterien wurden mögliche Anbieter verglichen?
Welche Wechsel- und Integrationskosten wurden berücksichtigt?
Welche Annahmen liegen einer ROI-Berechnung zugrunde?
Und wie werden qualitative Faktoren wie Mitarbeiterentlastung oder eine bessere Guest Journey bewertet?
Je konkreter solche Kriterien dokumentiert sind, desto besser lässt sich nachvollziehen, wie aus der Analyse eine bestimmte Empfehlung entstanden ist.
Bei einer Beratung zur Auswahl von Hotelsoftware ist die Stellung des Beraters gegenüber den infrage kommenden Technologieanbietern besonders relevant.
Anker & Alpen stellt die eigene Marktkenntnis und den Austausch mit verschiedenen Technologieanbietern heraus. Für Hotels ist dieses Netzwerk grundsätzlich hilfreich, weil bei komplexen Systemlandschaften Kenntnisse über Produkte, Schnittstellen und Implementierungserfahrungen benötigt werden.
Vor einer Beauftragung sollte dennoch geklärt werden, wie die Auswahl eines Systems konkret zustande kommt.
Interessant sind beispielsweise die verwendeten Auswahlkriterien, die Zahl der verglichenen Lösungen, mögliche Partnerschaften sowie die Frage, ob wirtschaftliche Beziehungen zu empfohlenen Anbietern bestehen.
Eine solche Klärung ist keine Besonderheit von Anker & Alpen Consulting, sondern grundsätzlich sinnvoll, wenn ein Beratungsunternehmen gleichzeitig Marktkenntnis besitzt und konkrete Softwarelösungen empfiehlt.
Anker & Alpen Consulting veröffentlicht auf der eigenen Website eine umfangreiche Auswahl an Kundenlogos aus der Hotelbranche. Darunter finden sich sowohl bekannte Hotelgruppen als auch individuelle Häuser und kleinere Hotelunternehmen.
Für die Einordnung des Unternehmens ist diese Referenzlandschaft relevant, weil sie die konsequente Ausrichtung auf Hospitality und Hoteltechnologie unterstützt.
Ein Logo beantwortet allerdings noch nicht, welche Aufgabe tatsächlich durchgeführt wurde.
Bei einem geplanten CRM-Projekt wäre beispielsweise eine Referenz besonders aussagekräftig, wenn dort ebenfalls eine bestehende Datenlandschaft analysiert, ein CRM ausgewählt, eingeführt und anschließend operativ genutzt wurde.
Bei einem PMS-Wechsel wäre dagegen ein Projekt mit vergleichbarer Systemkomplexität, Betriebsstruktur und Schnittstellenlandschaft interessanter.
Deshalb sollte eine Referenzprüfung immer auf das konkrete Vorhaben ausgerichtet werden.
Unabhängige Kundenbewertungen sind bei spezialisierten B2B-Beratungen häufig deutlich seltener als bei Agenturen oder verbrauchernahen Dienstleistern. Auch bei Anker & Alpen Consulting entsteht öffentlich kein Bewertungsbild, das allein durch eine große Zahl unabhängiger Kundenrezensionen getragen wird.
Auf Sortlist ist beispielsweise ein Unternehmensprofil auffindbar, zum Recherchezeitpunkt jedoch ohne Kundenbewertung.
Auf Kununu existieren Bewertungen zum Unternehmen als Arbeitgeber. Diese können Hinweise auf interne Zusammenarbeit oder Unternehmenskultur liefern, sind für die Bewertung von Beratungsprojekten aber nur begrenzt relevant.
Für potenzielle Auftraggeber besitzen daher die öffentlich genannten Referenzen, die Beschreibung der Methodik und vor allem Gespräche mit vergleichbaren Referenzkunden einen höheren Informationswert als allgemeine Bewertungsportale.
Das Leistungsspektrum von Anker & Alpen reicht von Digitalstrategie und Systemanalyse über Projektmanagement und Systemeinführung bis zu CRM, Marketing und Training.
Eine positive Erfahrung mit einem CRM-Projekt belegt deshalb nicht automatisch dieselbe Qualität bei einem umfangreichen Systemwechsel.
Ebenso kann eine erfolgreiche Einführung technologisch etwas anderes verlangen als eine langfristige operative Marketingbetreuung.
Wenn Sie Referenzkunden ansprechen können, sollte deshalb möglichst genau nach der für Sie relevanten Leistung gefragt werden:
Wie umfangreich war das Projekt?
Welche Verantwortung hatte Anker & Alpen?
Welche Systeme waren beteiligt?
Wurde lediglich beraten oder auch die Umsetzung gesteuert?
Wie wurden Verzögerungen oder Probleme behandelt?
Welche internen Ressourcen musste der Auftraggeber selbst bereitstellen?
Diese Informationen sind wesentlich hilfreicher als eine allgemeine Aussage, dass die Zusammenarbeit positiv verlaufen sei.
Anker & Alpen stellt in der eigenen Kommunikation die praktische Umsetzung stark in den Vordergrund. Strategien sollen demnach nicht bei theoretischen Konzepten enden.
Das ist bei Digitalisierungsprojekten ein relevantes Leistungsversprechen.
Es sollte sich jedoch auch im Angebot widerspiegeln. Ein Interessent kann beispielsweise prüfen, ob lediglich Analyse und Handlungsempfehlungen vereinbart werden oder ob die Beratung anschließend tatsächlich Projektsteuerung, Abstimmung mit Softwareanbietern, Datenmigration, Tests, Trainings und Einführung begleitet.
Ebenso sollte geregelt sein, wo die operative Verantwortung endet.
Gerade bei mehreren beteiligten Systemanbietern können ansonsten Lücken zwischen Beratung, Softwareanbieter, interner IT und Fachabteilungen entstehen.
Die Einbindung von ROI-Berechnungen in Digitalisierungsprojekte ist grundsätzlich sinnvoll. Gleichzeitig hängen solche Kalkulationen stark von den zugrunde gelegten Annahmen ab.
Bei einer Hotelsoftware können beispielsweise Lizenzkosten, Implementierung, Migration, Schnittstellen, Schulungen und interner Personalaufwand vergleichsweise gut erfasst werden.
Schwieriger ist die Bewertung erwarteter Vorteile.
Eine höhere Direktbuchungsquote, effizientere Prozesse, bessere Gästekommunikation oder reduzierte manuelle Arbeit können wirtschaftlich relevant sein. Der tatsächliche Effekt hängt jedoch von zahlreichen Faktoren ab.
Bei einer Prüfung sollte deshalb zwischen sicher anfallenden Kosten, plausibel quantifizierbaren Einsparungen und lediglich erwarteten Umsatz- beziehungsweise Effizienzsteigerungen unterschieden werden.
Gerade weil Anker & Alpen Consulting verschiedene Projektphasen begleiten kann, ist ein präziser Leistungsumfang wichtig.
Vor Vertragsabschluss sollte beispielsweise geklärt sein, welche Analyseergebnisse geliefert werden, ob eine Ausschreibung beziehungsweise Systemauswahl Bestandteil des Projekts ist, wie viele Anbieter untersucht werden und wer die Verhandlungen mit Softwareherstellern führt.
Auch Projektmanagement kann unterschiedlich weit reichen.
Denkbar sind reine Koordination, fachliche Projektleitung, operative Umsetzung oder eine Kombination daraus. Diese Rollen sollten im Angebot eindeutig voneinander abgegrenzt sein.
Für CRM- und Marketingprojekte kommen weitere Fragen hinzu, etwa zu Datenqualität, Kampagnenverantwortung, Reporting, verwendeten Kennzahlen und laufender Optimierung.
Öffentliche Informationen vermitteln ein vergleichsweise klares Bild der fachlichen Positionierung von Anker & Alpen Consulting: Das Unternehmen konzentriert sich auf Digitalisierung, CRM, Daten und Systemlandschaften in der Hotellerie und beschreibt hierfür einen stark umsetzungsorientierten Beratungsansatz.
Ob diese Aufstellung zu Ihrem konkreten Vorhaben passt, hängt jedoch von deutlich detaillierteren Faktoren ab.
AVERVO kann Anker & Alpen Consulting unabhängig prüfen und dabei unter anderem einordnen, ob Leistungsumfang, Spezialisierung, Referenzen und das vorgesehene Vorgehen zu Ihrem Digitalisierungsprojekt passen.
Liegt bereits ein konkretes Angebot vor, kann zusätzlich geprüft werden, ob Analyse, Systemauswahl, Projektsteuerung, CRM-Leistungen, Verantwortlichkeiten und wirtschaftliche Annahmen nachvollziehbar beschrieben sind.
Eine solche Prüfung ergänzt öffentlich auffindbare Erfahrungen nicht um eine weitere subjektive Bewertung. Sie richtet den Blick auf die konkrete geschäftliche Entscheidung und die Frage, ob das vorgesehene Leistungsmodell für Ihr Hotel beziehungsweise Ihre Hotelgruppe tragfähig erscheint.
Ort: Hamburg · Branche: Digitalisierungsberatung
Ein schriftliches Prüfergebnis mit Befunden zu Team, Referenzen und Seriosität. Diskret auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen.
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