Diese Informationen fassen öffentlich zugängliche Angaben zusammen. Eine umfassende, unabhängige Prüfung für Ihr konkretes Vorhaben erhalten Sie mit unserer Anbieterprüfung.
Anbieterprüfung ansehenWer nach Erfahrungen mit der Alice to Bob GmbH sucht, stößt auf eine Besonderheit: Über die Beratung selbst sind nur wenige klassische Kundenbewertungen auf unabhängigen Plattformen sichtbar. Dafür veröffentlicht Alice to Bob vergleichsweise ausführliche Informationen über den eigenen Strategieprozess, eingesetzte Methoden und ausgewählte Kundenprojekte.
Für Interessenten verschiebt sich damit die Prüfung. Statt vor allem Sternebewertungen auszuwerten, lässt sich untersuchen, wie konkret die beschriebenen Projekte sind, welche Rolle Alice to Bob darin übernommen hat und ob der eigene Beratungsbedarf zu dem stark methodisch geprägten Ansatz passt.
Alice to Bob beschreibt sich als Geschäftsmodell- und Markenberatung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen ihre Positionierung, ihr Leistungsangebot und teilweise ihr Geschäftsmodell an veränderte Kundenbedürfnisse, Technologien und Wettbewerbsbedingungen anpassen können.
Der Beratungsansatz geht damit deutlich über eine reine Gestaltung von Markenauftritten hinaus. Themen wie Markenidentität, Purpose, Kundenbedürfnisse, Marktveränderungen, Geschäftsmodellinnovation und Produkt- beziehungsweise Serviceportfolios werden miteinander verbunden.
Hinzu kommt ein eigener Schwerpunkt auf immersiven Technologien und Enterprise-Metaverse-Anwendungen. Alice to Bob beschreibt hier unter anderem die Erprobung und Einführung virtueller Zusammenarbeit mit VR- und MR-Technologien.
Für eine mögliche Beauftragung ist diese Kombination relevant: Unternehmen sollten vorab klären, ob sie tatsächlich eine strategische Neupositionierung oder Geschäftsmodellentwicklung benötigen oder lediglich eine klar abgegrenzte Kommunikations-, Design- oder Marketingaufgabe vergeben möchten.
Ein wesentlicher Unterschied zu vielen Beratungsangeboten besteht darin, dass Alice to Bob den eigenen Prozess öffentlich in einzelne Leistungspakete und Module zerlegt.
Der Einstieg erfolgt über ein sogenanntes „Big Picture“. Dabei sollen unter anderem die Identität des Unternehmens, Veränderungen von Kundenbedürfnissen und Entwicklungen im Wettbewerbsumfeld untersucht werden.
Darauf folgen weitere Arbeitsschritte rund um Existenzberechtigung und Positionierung. Alice to Bob nennt dabei unter anderem Core Story, Business Model Canvas, Business Model Innovation sowie Messaging und Product/Service Portfolio.
Ein weiterer Teil soll die entwickelte Positionierung in konkrete Maßnahmen übersetzen. Dazu gehören beispielsweise Backcasting, Markenentwicklung und die Validierung von Konzepten.
Diese öffentliche Beschreibung erleichtert eine erste Einschätzung erheblich. Gleichzeitig sollte ein Angebot erkennen lassen, welche dieser Module für das konkrete Projekt tatsächlich vorgesehen sind. Ein umfangreich beschriebenes Gesamtmodell bedeutet nicht automatisch, dass jeder Auftrag sämtliche Bestandteile benötigt.
Die öffentlich beschriebenen Projekte zeigen einen starken methodischen Schwerpunkt.
Alice to Bob nennt beispielsweise Jobs-to-be-done-Interviews zur Untersuchung von Kundenbedürfnissen, Markt- und Wettbewerbsanalysen, Business Model Canvas, Design Sprints, Fokusgruppen, quantitative Befragungen sowie unterschiedliche Workshop-Formate.
Auch die Einbindung von Mitarbeitenden spielt in der eigenen Darstellung eine wichtige Rolle. Strategische Positionierungen sollen damit nicht ausschließlich extern entwickelt, sondern innerhalb der Organisation verankert werden.
Für Interessenten entsteht daraus ein konkreter Prüfpunkt: Im Angebot sollte nachvollziehbar sein, welche Methode welchen Erkenntnisgewinn liefern soll.
Wenn beispielsweise Kundeninterviews geplant sind, lässt sich klären, welche Zielgruppen befragt werden, wie viele Gespräche vorgesehen sind, wie Erkenntnisse ausgewertet werden und wie diese anschließend in Positionierung oder Geschäftsmodell einfließen.
Ähnliches gilt für Workshops. Relevant ist weniger die Bezeichnung eines Formats als die Frage, welche Entscheidungen nach dem jeweiligen Arbeitsschritt getroffen werden können.
Bei Alice to Bob sind öffentlich mehrere Projekte mit bekannten Unternehmen und Marken beschrieben. Dazu gehören unter anderem Projekte aus Finanzwirtschaft, E-Commerce, HR-Technologie, Medien, Mobilität und Venture Capital.
Auffällig ist, dass die Projektbeschreibungen teilweise relativ genau benennen, welche Aufgaben Alice to Bob übernommen haben will.
Genannt werden beispielsweise die Erhebung von Markenidentitäten, Kundeninterviews, Wettbewerbsanalysen, Positionierungsarbeit, Entwicklung von Core Stories, Business Model Innovation, Ausgestaltung von Produkt- und Serviceportfolios, Validierungen und Markenauftritte.
Diese Detailtiefe ist für eine Anbieterrecherche hilfreicher als eine reine Logoübersicht.
Trotzdem bleiben Referenzen zunächst Eigendarstellungen des Anbieters. Sie sollten deshalb nicht automatisch als unabhängiger Nachweis dafür verstanden werden, dass vergleichbare Ergebnisse bei einem neuen Unternehmen erreichbar sind.
Bei einer Prüfung von Alice to Bob sollte nicht primär gefragt werden, wie bekannt ein dargestellter Kunde ist.
Wichtiger sind Fragen wie:
Welche Ausgangssituation bestand beim Referenzprojekt?
Welche Leistungen hat Alice to Bob tatsächlich selbst erbracht?
War das Projekt eine strategische Beratung, Markenentwicklung, Marktforschung oder operative Umsetzung?
Wie ähnlich waren Branche, Unternehmensgröße und Problemstellung dem eigenen Vorhaben?
Welche Ergebnisse wurden tatsächlich gemessen?
Welche Teile der Umsetzung übernahmen möglicherweise andere Dienstleister oder interne Teams?
Gerade bei Strategie- und Markenprojekten lassen sich wirtschaftliche Effekte häufig nicht eindeutig einem einzelnen Beratungsprojekt zuordnen. Eine Referenz kann Kompetenz und Projekterfahrung plausibel machen, ersetzt jedoch keine Prüfung der Übertragbarkeit.
Wer gezielt nach Alice to Bob Bewertungen oder Alice to Bob Erfahrungen sucht, findet derzeit keine breite Basis an klassischen Kundenrezensionen auf den bekannten Agentur- und Dienstleisterplattformen.
Mehrere öffentlich auffindbare Branchenverzeichnisse führen das Unternehmen, weisen aber keine beziehungsweise keine nennenswerte Zahl an Bewertungen aus.
Das ist weder ein positives noch ein negatives Qualitätsurteil. Es bedeutet lediglich, dass sich die Beratungsqualität anhand unabhängiger Rezensionen kaum fundiert beurteilen lässt.
Bei einem spezialisierten B2B-Beratungsunternehmen können wenige öffentliche Bewertungen zudem andere Gründe haben als bei einem Anbieter mit vielen standardisierten Endkundenprojekten.
Für Interessenten gewinnen deshalb andere Informationsquellen an Bedeutung: Projektbeispiele, Methodik, Gespräche mit dem Anbieter, konkrete Angebotsunterlagen sowie gegebenenfalls überprüfbare Referenzkontakte.
Neben klassischen Bewertungsplattformen finden sich öffentlich auch Aussagen und Beiträge zu einzelnen Projekten beziehungsweise Aktivitäten mit Alice to Bob. Solche Inhalte können Hinweise darauf geben, dass konkrete Kooperationen stattgefunden haben.
Sie sind jedoch anders zu bewerten als strukturierte Kundenbewertungen.
Ein positiver Kommentar zu einer Veranstaltung, einem VR-Projekt oder einer gemeinsamen Initiative sagt beispielsweise noch wenig darüber aus, wie ein langfristiges Strategieprojekt hinsichtlich Budget, Projektsteuerung, Termintreue oder Ergebnisqualität verlief.
Interessenten sollten deshalb unterscheiden zwischen:
öffentlicher Bestätigung einer Zusammenarbeit,
inhaltlichen Projektbeschreibungen,
Testimonials,
persönlichen Kommentaren zu einzelnen Erlebnissen
und unabhängigen Bewertungen eines vollständigen Auftrags.
Diese Quellen beantworten unterschiedliche Fragen und sollten nicht miteinander gleichgesetzt werden.
Ein ungewöhnlicher Bestandteil der aktuellen Positionierung von Alice to Bob ist das Thema Enterprise Metaverse.
Die Beratung beschäftigt sich mit virtuellen 3D-Arbeitsräumen und möglichen Einsatzfeldern von VR beziehungsweise MR in Unternehmen. Als Anwendungsbereiche werden beispielsweise Zusammenarbeit, Schulungen, Veranstaltungen und Produktpräsentationen beschrieben.
Nach eigener Darstellung unterstützt Alice to Bob Unternehmen dabei, Plattformen kennenzulernen, Anwendungsmöglichkeiten zu identifizieren und entsprechende Lösungen zu erproben.
Für Auftraggeber ist bei diesem Leistungsfeld eine besonders genaue Abgrenzung sinnvoll. Zu klären wäre beispielsweise, ob Alice to Bob strategisch berät, Technologien auswählt, Implementierungen begleitet, Trainings übernimmt oder einzelne Leistungen durch Technologiepartner erbracht werden.
Auch sollte festgelegt werden, anhand welcher Kriterien ein Pilotprojekt anschließend als erfolgreich oder nicht erfolgreich bewertet wird.
Eine pauschale Aussage, ob Alice to Bob für ein bestimmtes Unternehmen der richtige Anbieter ist, lässt sich aus öffentlichen Informationen nicht ableiten.
Nachvollziehbar sind eine längerfristige Marktpräsenz, eine eigene Unternehmenswebsite, ein detailliert beschriebenes Beratungsmodell, fachliche Veröffentlichungen und mehrere öffentlich dargestellte Kundenprojekte.
Die Recherche liefert damit verschiedene Anhaltspunkte, anhand derer sich das Unternehmen grundsätzlich einordnen lässt.
Die Frage nach der konkreten Eignung ist jedoch eine andere. Sie hängt davon ab, welche Aufgabe gelöst werden soll, welche Leistungen angeboten werden, welche Personen tatsächlich am Projekt arbeiten, wie umfangreich Analyse und Validierung sind und welche Ergebnisse vertraglich beziehungsweise im Angebot definiert werden.
Gerade wegen der geringen Zahl unabhängiger Kundenbewertungen sollte die Entscheidung stärker auf dem konkreten Angebot und den für das eigene Projekt relevanten Referenzen beruhen.
Alice to Bob beschreibt den eigenen Prozess unter anderem als kundenzentriert, methodisch strukturiert und auf eine relevante, differenzierende Positionierung ausgerichtet.
Damit lassen sich die Eigenaussagen des Anbieters direkt in Prüffragen übersetzen.
Wenn Kundenzentrierung Bestandteil des Projekts sein soll, sollte erkennbar sein, wie reale Kundenperspektiven erhoben werden.
Wenn eine neue Marktpositionierung entwickelt wird, sollte nachvollziehbar sein, auf welcher Wettbewerbsanalyse sie basiert.
Wenn neue Geschäftsmodelle entstehen sollen, sollte vereinbart werden, wie Hypothesen getestet und wirtschaftliche Annahmen überprüft werden.
Wenn eine Positionierung messbare Resonanz erzeugen soll, sollte definiert sein, anhand welcher Kennzahlen die Wirkung später beurteilt werden kann.
Je konkreter diese Punkte bereits vor Projektbeginn formuliert werden, desto besser lässt sich später nachvollziehen, was die Beratung tatsächlich geleistet hat.
Bei einer strategischen Beratung sind Leistungsgrenzen häufig weniger eindeutig als beispielsweise bei der Entwicklung eines klar definierten Softwaremoduls. Deshalb sollte das Angebot möglichst konkret beschreiben, was am Ende jedes Arbeitsschritts vorliegt.
Relevant sind insbesondere Umfang und Anzahl von Interviews, Workshops und Analysen, vorgesehene Entscheider und Stakeholder, konkrete Deliverables, Verantwortlichkeiten bei Marktforschung und Umsetzung sowie Kriterien für die Validierung entwickelter Konzepte.
Ebenso sollte deutlich sein, welche Leistungen Alice to Bob selbst übernimmt und welche Aufgaben anschließend bei internen Teams oder weiteren Spezialisten liegen.
Bei Marken- und Geschäftsmodellprojekten ist außerdem sinnvoll zu klären, welche Nutzungsrechte an erstellten Konzepten, Designs, Unterlagen und sonstigen Arbeitsergebnissen übertragen werden.
Ein konkretes Angebot liefert für die Entscheidung meist deutlich mehr Informationen als allgemeine Erfahrungen im Internet.
AVERVO kann ein Angebot oder einen Vertrag von Alice to Bob prüfen und dabei unter anderem Leistungsumfang, Projektstruktur, Honorare, Leistungsgrenzen und wirtschaftliche Plausibilität einordnen.
Besonders bei modular aufgebauten Beratungsprojekten ist interessant, ob die vorgeschlagenen Analyse- und Workshopphasen für die konkrete Aufgabenstellung erforderlich sind und welche verwertbaren Ergebnisse daraus entstehen sollen.
Die öffentlich verfügbaren Informationen ermöglichen bei Alice to Bob einen vergleichsweise guten Einblick in Methoden und ausgewählte Projekte. Weniger aussagekräftig ist dagegen die öffentliche Bewertungslage.
Wer eine Zusammenarbeit erwägt, sollte deshalb Referenzen, Methodik und das konkrete Projektangebot gemeinsam betrachten.
AVERVO kann Alice to Bob vor einer Beauftragung unabhängig prüfen und dabei untersuchen, wie plausibel Referenzen, Leistungsmodell und fachliche Ausrichtung zur geplanten Aufgabe passen.
Eine solche Prüfung ergänzt öffentliche Erfahrungsberichte nicht um eine weitere Kundenmeinung. Sie richtet sich auf die konkrete geschäftliche Entscheidung und die Frage, ob der angebotene Leistungsumfang für Ihr Vorhaben nachvollziehbar und geeignet erscheint.
Branche: Unternehmensberatung
Ein schriftliches Prüfergebnis mit Befunden zu Team, Referenzen und Seriosität. Diskret auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen.
Agenturprüfung beauftragen