Diese Informationen fassen öffentlich zugängliche Angaben zusammen. Eine umfassende, unabhängige Prüfung für Ihr konkretes Vorhaben erhalten Sie mit unserer Anbieterprüfung.
Anbieterprüfung ansehenWer nach Erfahrungen mit der Agentur Hauke sucht, trifft auf einen Anbieter, der Social Media nicht allein als Kommunikationskanal versteht. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Social Recruiting, Employer Branding, Content-Produktion und bezahlter Ausspielung. Dabei sollen Unternehmen insbesondere Fachkräfte über soziale Netzwerke erreichen und Interessenten möglichst direkt in einen strukturierten Bewerbungsprozess führen.
Für die Beurteilung der Agentur ist deshalb weniger relevant, ob einzelne Beiträge hohe Reichweiten erzielen. Interessanter ist, wie gut das Zusammenspiel aus Zielgruppenansprache, Video-Content, Werbeanzeigen, Landingpages, Bewerberqualifizierung und anschließender Kommunikation für die jeweilige Vakanz funktioniert.
Die Agentur Hauke positioniert sich als spezialisierte Social-Media-Agentur mit einem deutlichen Bezug zu mittelständischen Unternehmen und Industrieunternehmen. Neben der Gewinnung neuer Mitarbeiter gehören auch Social Media Marketing, Performance Marketing, Employer Branding sowie Corporate- und Product-Branding zum öffentlich dargestellten Leistungsumfang.
Innerhalb dieser Angebotspalette nimmt Social Recruiting eine auffällige Stellung ein. Der Ansatz geht über das reine Schalten von Stellenanzeigen hinaus. Nach eigener Darstellung kombiniert die Agentur mehrere Bestandteile:
strategische Vorbereitung und Zielgruppenanalyse
Produktion von Short-Form-Content und Mitarbeiter-Videos
Social Recruiting Ads
individuelle Landingpages für Bewerber
Fragen zur Vorqualifizierung
automatisierte Kommunikation unter anderem über WhatsApp
Anbindung oder Bereitstellung von Systemen zur Bearbeitung eingehender Bewerbungen
laufende Auswertung und Optimierung von Kampagnen
Damit entsteht ein vergleichsweise breiter Recruiting-Prozess. Für Auftraggeber bedeutet das zugleich, dass vor einer Zusammenarbeit genau geklärt werden sollte, welche dieser Bestandteile tatsächlich Bestandteil des individuellen Angebots sind.
Eine Besonderheit in der Außendarstellung der Agentur Hauke ist die starke Betonung authentischer Inhalte. Für Recruiting-Kampagnen sollen Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens sichtbar werden, anstatt ausschließlich mit standardisierten Stellenmotiven und allgemeinen Arbeitgebervorteilen zu werben.
Das kann für bestimmte Zielgruppen sinnvoll sein, weil Bewerber einen konkreteren Eindruck vom Unternehmen, möglichen Kollegen und dem Arbeitsumfeld erhalten. Ob dieser Ansatz in einem konkreten Projekt funktioniert, hängt jedoch stark von der Umsetzung ab.
Vor einer Beauftragung sollten Unternehmen deshalb unter anderem klären, wie die Content-Produktion organisiert wird, welche Anzahl an Videos oder Motiven vorgesehen ist, wie häufig neues Material entsteht und welche Nutzungsrechte am produzierten Content vereinbart werden.
Gerade bei Social Recruiting ist außerdem relevant, ob die Agentur lediglich Werbeanzeigen und Creatives liefert oder einen größeren Teil des tatsächlichen Bewerberprozesses gestaltet.
Bei Agentur Hauke fällt auf, dass die Recruiting-Leistung mehrere Schritte nach dem Anzeigenklick einschließt. Öffentlich beschreibt die Agentur unter anderem conversionorientierte Landingpages und individuelle Qualifizierungsfragen.
Das ist für die Einordnung von Recruiting-Ergebnissen wichtig. Eine hohe Zahl eingegangener Kontakte ist schließlich nicht automatisch mit einer hohen Zahl geeigneter Bewerber gleichzusetzen.
Unternehmen sollten deshalb im Angebot nachvollziehen können, welche Kennzahlen zur Erfolgsmessung verwendet werden. Möglich sind beispielsweise:
Kosten pro Bewerbung
Anteil vollständig ausgefüllter Bewerbungen
Zahl fachlich geeigneter Kandidaten
erreichte Vorstellungsgespräche
tatsächliche Einstellungen
Kosten pro Einstellung
Welche Kennzahl sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Vakanz ab. Bei einer schwer zu besetzenden Fachposition kann beispielsweise eine kleinere Zahl gut qualifizierter Bewerbungen wirtschaftlich wertvoller sein als eine große Menge wenig passender Kontakte.
In der öffentlichen Leistungsdarstellung beschreibt Agentur Hauke auch automatisierte Kommunikationsabläufe. Bewerber können beispielsweise über WhatsApp angesprochen beziehungsweise in den weiteren Prozess geführt werden. Hinzu kommen mögliche Schnittstellen zu Bewerbermanagementsystemen oder ein bereitgestelltes Dashboard.
Damit verschiebt sich der Prüfbedarf von der reinen Kampagnenqualität auf den gesamten Prozess.
Vor Vertragsabschluss sollte eindeutig geregelt sein, wo Bewerberdaten gespeichert werden, welche Systeme verwendet werden, welche Zugriffsrechte der Auftraggeber besitzt und was mit den Daten sowie technischen Strukturen nach dem Ende einer Zusammenarbeit geschieht.
Auch die Abgrenzung zwischen automatisierter Kommunikation und persönlicher Bearbeitung sollte transparent sein. Eine technische Lösung kann Reaktionszeiten verkürzen, ersetzt aber nicht automatisch die interne Bewertung und professionelle Bearbeitung geeigneter Bewerbungen.
Zur Agentur Hauke finden sich öffentlich Kundenbewertungen sowie Testimonials und Projektbeispiele. Auf aggregierten Bewertungsseiten ist das Gesamtbild überwiegend positiv. In Erfahrungsberichten werden unter anderem die Zusammenarbeit, Erreichbarkeit, Umsetzung von Social-Media-Aktivitäten und Recruiting-Kampagnen thematisiert.
Solche Rezensionen können einen ersten Eindruck vermitteln. Ihre Aussagekraft für einen neuen Auftrag ist jedoch begrenzt. Besonders bei einer Agentur mit mehreren Leistungsbereichen sollte berücksichtigt werden, welche konkrete Leistung ein Rezensent tatsächlich genutzt hat.
Eine positive Erfahrung mit laufender Social-Media-Betreuung sagt beispielsweise noch wenig darüber aus, wie gut eine anspruchsvolle Recruiting-Kampagne für eine spezialisierte technische Stelle funktionieren wird. Umgekehrt lässt sich ein erfolgreiches Recruiting-Projekt nicht ohne Weiteres auf Performance Marketing zur Kundengewinnung übertragen.
Hinzu kommt, dass Testimonials auf der eigenen Website naturgemäß ausgewählte Kundenstimmen darstellen. Sie sind für die Recherche interessant, sollten aber von unabhängigen Bewertungen getrennt betrachtet werden.
Die Agentur zeigt verschiedene Kundenbeispiele aus Social Media und Recruiting. Öffentlich kommuniziert werden dabei unter anderem Ergebnisse aus Industrieunternehmen und anderen mittelständisch geprägten Betrieben.
Teilweise werden konkrete Resultate wie Impressionen, Followerentwicklungen, Bewerbungen oder Einstellungen hervorgehoben. Solche Angaben sind deutlich hilfreicher als ein reines Kundenlogo, weil sie zumindest erkennen lassen, welches Ergebnis im Projekt relevant war.
Für einen belastbaren Vergleich müssen jedoch zusätzliche Fragen beantwortet werden.
Bei einer Recruiting-Referenz wäre beispielsweise interessant, welche Stelle gesucht wurde, wie schwierig der regionale Arbeitsmarkt war, welches Mediabudget eingesetzt wurde, über welchen Zeitraum die Kampagne lief und welche Anforderungen Bewerber erfüllen mussten.
Bei einer Social-Media-Referenz mit hoher Reichweite sollte dagegen geklärt werden, welcher Anteil organisch und welcher über Werbebudget erzielt wurde. Auch die Ausgangsgröße des Accounts und die Bekanntheit der Marke können das Ergebnis wesentlich beeinflussen.
Eine beeindruckende Kennzahl ist deshalb zunächst ein Anlass für weitere Prüfung und kein automatischer Nachweis, dass sich das Ergebnis auf ein anderes Unternehmen übertragen lässt.
Die eigene Positionierung der Agentur zeigt einen erkennbaren Bezug zu Industrieunternehmen und mittelständischen Betrieben. Gerade beim Recruiting kann diese Spezialisierung relevant sein, weil hier häufig andere Zielgruppen angesprochen werden als bei klassischen Büro- oder Digitalberufen.
Für Interessenten ist dennoch der konkrete Erfahrungsnachweis wichtiger als die allgemeine Branchenpositionierung. Ein Unternehmen auf der Suche nach Elektronikern, Servicetechnikern oder Produktionspersonal sollte sich möglichst Projekte mit vergleichbaren Stellenprofilen zeigen lassen.
Zu prüfen ist insbesondere:
Wie ähnlich waren Zielgruppe und Region? Welche Kandidatenqualität wurde erreicht? Wie viele Kontakte führten tatsächlich zu Gesprächen? Welche Aufgaben musste der Auftraggeber selbst übernehmen? Und welche Ergebnisse konnten nach dem Ende der Kampagne nachvollzogen werden?
Je ähnlicher Referenz und eigene Ausgangslage sind, desto aussagekräftiger wird das Projektbeispiel.
Öffentlich sind eine etablierte Unternehmenswebsite, detailliert beschriebene Leistungen, Kundenprojekte, fachliche Inhalte und externe Erfahrungsberichte nachvollziehbar. Das liefert Interessenten verschiedene Ansatzpunkte für eine erste Einordnung.
Ein pauschales Urteil darüber, ob Agentur Hauke für einen konkreten Auftrag der richtige Anbieter ist, lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.
Bei Social Recruiting hängt die wirtschaftliche Qualität einer Zusammenarbeit stark davon ab, welche Stellen besetzt werden sollen, wie hoch das Mediabudget ausfällt, welche Leistungen im Agenturhonorar enthalten sind und wie Bewerbungen anschließend verarbeitet werden.
Bei Social Media Marketing kommen weitere Fragen hinzu: Wer entwickelt die Strategie? Wie viele Inhalte werden produziert? Welche Plattformen werden tatsächlich betreut? Wie werden Paid Media und organische Inhalte getrennt ausgewertet? Wem gehören Accounts, Creatives und Rohmaterial?
Die Seriositätsfrage lässt sich daher sinnvoller über ein konkretes Angebot beantworten als ausschließlich über öffentliche Bewertungen.
Gerade beim Modell der Agentur Hauke empfiehlt sich eine genaue Leistungsabgrenzung. Content-Produktion, Ads, Landingpage, Automation, Bewerbermanagement und laufende Optimierung können eng miteinander verbunden sein.
Im Angebot sollte dennoch eindeutig erkennbar sein, wofür der Auftraggeber bezahlt.
Relevant sind beispielsweise Anzahl und Umfang der Content-Produktionen, enthaltene Kampagnen, Plattformen, Werbebudget, Agenturhonorar, Landingpage-Leistungen, technische Systeme, Reporting, Nutzungsrechte sowie mögliche Zusatzkosten.
Auch Aussagen zu Bewerbungen oder Einstellungen sollten genau gelesen werden. Unternehmen sollten unterscheiden zwischen einer prognostizierten Zielgröße, Erfahrungswerten aus anderen Projekten und tatsächlich vertraglich vereinbarten Leistungen.
Wenn Ihnen bereits ein Angebot oder eine Präsentation vorliegt, kann eine Prüfung über öffentliche Erfahrungsberichte hinausgehen.
AVERVO kann die konkrete Zusammenarbeit mit Agentur Hauke anhand der für Ihr Vorhaben relevanten Punkte einordnen. Bei einem Recruiting-Projekt können dazu beispielsweise Leistungsumfang, Kampagnenstruktur, Referenzen, Qualifizierungsprozess, technische Abhängigkeiten und wirtschaftliche Plausibilität gehören.
Eine passende Grundlage bietet die Prüfung einer Social Media Agentur. Wenn der Schwerpunkt Ihres Vorhabens ausdrücklich auf Personalgewinnung liegt, kann außerdem die Recruiting-Agentur-Prüfung relevant sein.
Die Prüfung ergänzt öffentliche Erfahrungen nicht um eine weitere Kundenmeinung. Sie richtet sich auf die konkrete geschäftliche Entscheidung und darauf, ob das angebotene Modell zu Ihrer Ausgangslage passt.
Wer bereits mit Agentur Hauke arbeitet, benötigt für eine Leistungsbewertung andere Informationen als ein Interessent vor Vertragsabschluss.
Dann sind öffentliche Rezensionen kaum noch der wichtigste Maßstab. Aussagekräftiger sind das eigene Angebot, vereinbarte Leistungen, Kampagnendaten, Bewerberqualität, tatsächlich produzierte Inhalte, Werbeausgaben und die Ergebnisse im eigenen Unternehmen.
Bei Recruiting-Kampagnen sollte beispielsweise nachvollziehbar sein, wie viele qualifizierte Bewerbungen entstanden und wie sich diese durch den internen Einstellungsprozess entwickelt haben. Bei Marketingkampagnen müssen die vereinbarten Geschäftsziele und die dazu passenden Kennzahlen betrachtet werden.
Auf dieser Grundlage lässt sich wesentlich genauer beurteilen, ob die tatsächliche Leistung dem vereinbarten Umfang entspricht.
Bei Agentur Hauke besteht der interessante Teil des Angebots gerade in der Verbindung verschiedener Disziplinen. Social Recruiting wird mit Content, Paid Media, Landingpages und Prozessautomatisierung kombiniert. Diese Integration kann für Unternehmen praktisch sein, macht eine klare Leistungsbeschreibung aber besonders wichtig.
Interessenten sollten sich deshalb nicht allein an Bewertungen oder auffälligen Case-Zahlen orientieren. Aussagekräftiger ist die Frage, ob das konkrete Angebot nachvollziehbar beschreibt, wie aus Social-Media-Reichweite tatsächlich qualifizierte Bewerbungen oder geschäftlich relevante Anfragen entstehen sollen.
Wer diese Prozesskette, die Vergleichbarkeit der Referenzen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen prüft, erhält eine deutlich belastbarere Entscheidungsgrundlage für oder gegen eine Zusammenarbeit mit Agentur Hauke.
Ort: Neu-Ulm · Branche: Social Media
Ein schriftliches Prüfergebnis mit Befunden zu Team, Referenzen und Seriosität. Diskret auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen.
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