Diese Informationen fassen öffentlich zugängliche Angaben zusammen. Eine umfassende, unabhängige Prüfung für Ihr konkretes Vorhaben erhalten Sie mit unserer Anbieterprüfung.
Anbieterprüfung ansehenWer nach Erfahrungen mit add2 DIGITAL COMMUNICATION sucht, trifft auf eine Digitalagentur mit einem vergleichsweise breiten Leistungsbild. add2 verbindet Analyse und Strategie, Content und Social Media, digitale Mediaplanung sowie technische Entwicklung und Produktion. Dadurch geht es bei einer möglichen Zusammenarbeit häufig nicht um ein einzelnes Gewerk, sondern um die Frage, wie gut mehrere Kommunikationsdisziplinen tatsächlich ineinandergreifen.
Genau dieser integrierte Ansatz ist für die Einordnung von add2 besonders relevant. Öffentliche Referenzen zeigen Projekte, bei denen Strategie, Kreation, Media und datenbasierte Aussteuerung miteinander verbunden wurden. Gleichzeitig finden sich auf einer unabhängigen Agenturplattform zahlreiche positive Erfahrungsberichte. Für eine konkrete Beauftragung reicht diese Außenperspektive jedoch nicht aus: Interessenten sollten prüfen, welche Teile des umfangreichen Portfolios für das eigene Vorhaben tatsächlich benötigt werden, wie Verantwortlichkeiten verteilt sind und anhand welcher Kennzahlen die Wirkung beurteilt wird.
add2 beschreibt seine Arbeit als digitale Kommunikation aus einer Hand. Das Leistungsangebot reicht von der Analyse der Ausgangslage über Strategie und Mediaplanung bis zur kreativen und technischen Umsetzung.
Zu den öffentlich dargestellten Bereichen gehören unter anderem:
digitale und medienübergreifende Kommunikationsstrategien
Datenanalyse und Modellierung
Content- und Social-Media-Marketing
SEO und SEA
Influencer- und Community-Management
Branding- und Performance-Kampagnen
Programmatic Advertising und Smart Bidding
Retail Media und Amazon Advertising
Digital Out-of-Home und Addressable TV
UX, Webdesign und Website-Entwicklung
Tracking, Analytics und Dashboard-Lösungen
KI-Beratung, KI-gestützte Content-Produktion und Automatisierung
Die Bandbreite kann für Unternehmen sinnvoll sein, die mehrere Kommunikationskanäle koordiniert betreuen lassen möchten. Sie macht eine Angebotsprüfung zugleich wichtiger. Ein breit aufgestellter Dienstleister ist nicht automatisch für jede Einzeldisziplin gleich relevant. Vor einer Beauftragung sollte deshalb klar sein, welche Leistungen Kernbestandteil des Projekts sind und welche lediglich optional ergänzt werden.
Ein wiederkehrender Bestandteil der Selbstdarstellung von add2 ist datenbasierte Kommunikation. Dieser Anspruch lässt sich konkreter prüfen als allgemein formulierte Aussagen über Kreativität oder Servicequalität.
Bei einem Angebot von add2 sollte beispielsweise nachvollziehbar beschrieben sein, welche Datenquellen genutzt werden, wie Zielgruppen gebildet werden und welche Erkenntnisse tatsächlich Einfluss auf Kreation, Mediaplanung oder Aussteuerung haben. Ebenso relevant ist die Frage, welche Kennzahlen vor Projektbeginn als Erfolgskriterien definiert werden.
Gerade bei integrierten Kampagnen sollte außerdem klar erkennbar sein, welcher Effekt einzelnen Maßnahmen zugerechnet werden kann. Werden beispielsweise Social Media, Search, Display und Digital Out-of-Home gleichzeitig eingesetzt, lässt sich ein Gesamtergebnis nicht ohne Weiteres einer einzelnen Disziplin zuschreiben.
Auf der eigenen Website veröffentlicht add2 eine größere Auswahl verschiedener Kundenprojekte. Die Beispiele reichen von Markenbekanntheit und Social Media über Content und Performance bis zu datengetriebenen Mediaformaten.
Auffällig ist, dass verschiedene Case Studies nicht lediglich Kundenlogos zeigen, sondern Aufgabe, eingesetzte Medien, Scope of Work und teilweise Ergebnisse beschreiben. Das erhöht grundsätzlich den Informationswert gegenüber einer reinen Referenzliste.
Ein Beispiel ist eine Kampagne für Eurowings. add2 beschreibt dort einen datenbasierten Digital-Out-of-Home-Ansatz, bei dem Werbemotive und Reiseziele abhängig von lokalen Wetterinformationen dynamisch angepasst wurden. Als beteiligte Leistungen werden unter anderem Analytics, Strategie, Mediaplanung, Konzeption und Kreation genannt.
Eine weitere veröffentlichte Case Study betrifft die Einführung der regionalen Internetmarke net.D. Hier beschreibt add2 einen breiten Mediamix mit Display, Social Media, Suchmaschinenwerbung, Bewegtbild sowie digitalen und klassischen Außenwerbeformaten. Der dargestellte Scope reicht von Analyse und Strategie über Kreation und Mediaplanung bis zur Erfolgskontrolle.
Solche Projekte passen zum kommunizierten Anspruch, verschiedene Disziplinen miteinander zu verbinden. Für Interessenten ist dennoch entscheidend, wie vergleichbar ein öffentlich dargestellter Case mit dem eigenen Projekt ist.
add2 veröffentlicht bei einzelnen Referenzen konkrete Ergebnisentwicklungen. Solche Angaben sind hilfreicher als allgemeine Aussagen wie „erfolgreiche Kampagne“, sollten aber fachlich eingeordnet werden.
Bei einer Referenzprüfung sind unter anderem folgende Fragen sinnvoll:
Wie wurde die Ausgangssituation gemessen? Welche Vergleichsperiode wurde verwendet? Welche weiteren Marketing- oder Vertriebsaktivitäten fanden gleichzeitig statt? Welche Leistungen lagen tatsächlich im Verantwortungsbereich von add2? Und lässt sich der beobachtete Effekt belastbar der beschriebenen Kampagne zuordnen?
Eine Case Study zeigt in erster Linie, wie der Anbieter ein ausgewähltes Projekt selbst darstellt. Sie ersetzt deshalb keine Prüfung, ob derselbe Ansatz für ein anderes Geschäftsmodell, eine andere Zielgruppe oder ein anderes Budget geeignet ist.
Neben den Eigenreferenzen existieren öffentlich sichtbare Bewertungen auf Sortlist. Dort finden sich zahlreiche Erfahrungsberichte, die insgesamt ein deutlich positives Bild zeichnen.
In den veröffentlichten Rezensionen werden unter anderem professionelle Kommunikation, transparente Abstimmung, Flexibilität und fachliche Kompetenz positiv hervorgehoben. Die Erfahrungsberichte beziehen sich dabei auf unterschiedliche Aufgabenstellungen. Sichtbar sind beispielsweise Rückmeldungen zu Content-Strategie und gestalterischen Projekten.
Gerade diese Leistungszuordnung ist wichtig. Positive Erfahrungen mit einer internationalen Content-Strategie sagen nicht automatisch aus, wie ein Unternehmen die Zusammenarbeit beispielsweise im Programmatic Advertising, bei einer Website-Entwicklung oder in einer KI-Beratung erleben würde.
Auch Plattformbewertungen bleiben subjektive Kundenberichte. Sie geben Hinweise auf wahrgenommene Zusammenarbeit und Projektqualität, ermöglichen aber keine vollständige Rekonstruktion von Briefing, Budget, Vertragsumfang oder internen Entscheidungsprozessen.
add2 integriert außerdem Kundenstatements in veröffentlichte Case Studies. Diese können zusätzliche Informationen darüber liefern, welche Aspekte eines Projekts aus Kundensicht positiv wahrgenommen wurden.
Solche Aussagen sollten allerdings von Bewertungen auf unabhängigen Plattformen getrennt betrachtet werden. Ein Anbieter entscheidet selbst, welche Referenzprojekte und Testimonials auf seiner Website erscheinen. Das macht sie nicht wertlos, aber ihre Aussagekraft ist eine andere als die eines offenen Bewertungsportals.
Für eine Anbieterentscheidung ergibt sich das belastbarste Bild deshalb aus mehreren Ebenen: öffentlich beschriebenen Leistungen, nachvollziehbaren Projektbeispielen, unabhängigen Kundenbewertungen und dem konkreten Angebot für das eigene Unternehmen.
Bei add2 gehört die Verbindung verschiedener Kommunikationsdisziplinen erkennbar zur Positionierung. Für Unternehmen mit komplexeren Kampagnen kann genau das interessant sein, weil Strategie, Kreation, Media und technische Umsetzung nicht zwingend auf mehrere Dienstleister verteilt werden müssen.
Vor der Beauftragung sollte aber konkretisiert werden, welche Vorteile daraus im eigenen Projekt entstehen. Ein integrierter Ansatz besitzt beispielsweise dann einen nachvollziehbaren Mehrwert, wenn gemeinsame Daten, abgestimmte Kampagnenziele und eine einheitliche Steuerung tatsächlich zu effizienteren Abläufen führen.
Ist dagegen nur eine eng abgegrenzte Spezialleistung gefragt, sollte geprüft werden, welche Expertise und Ressourcen add2 genau für diesen Teil bereitstellt und ob der angebotene Leistungsumfang zur Aufgabenstellung passt.
Bei einer umfangreicheren Agenturleistung sollte das Angebot die öffentlich kommunizierte Arbeitsweise in konkrete Verpflichtungen übersetzen.
Relevant sind insbesondere eine klare Beschreibung der einzelnen Leistungen, nachvollziehbare Zuständigkeiten sowie eine Abgrenzung zwischen Strategie, laufender Betreuung, Produktion und Mediaausgaben. Auch Fremdkosten, Plattformbudgets, Produktionskosten und gegebenenfalls eingesetzte Tools sollten transparent von Agenturhonoraren getrennt werden.
Wenn datenbasierte Arbeit Bestandteil des Angebots ist, sollten außerdem Datengrundlage, Tracking, Reporting und KPI-System definiert sein. Bei kreativen und technischen Leistungen können zusätzlich Nutzungsrechte, Freigabeprozesse, Änderungsrunden und Verantwortlichkeiten für technische Systeme eine Rolle spielen.
Liegt Ihnen bereits ein konkretes Dokument vor, kann AVERVO das Angebot und den Vertrag von add2 DIGITAL COMMUNICATION prüfen und Leistungsumfang, Kostenlogik sowie wirtschaftliche und fachliche Plausibilität einordnen.
Öffentlich sind mehrere Merkmale erkennbar, die eine sachliche Einordnung ermöglichen. add2 besitzt eine langfristig dokumentierte Marktpräsenz, beschreibt sein Leistungsangebot ausführlich und veröffentlicht zahlreiche konkrete Referenzprojekte. Zusätzlich existieren unabhängige Kundenbewertungen.
Daraus lässt sich jedoch kein pauschales Urteil darüber ableiten, ob add2 für einen bestimmten Auftrag die richtige Wahl ist. Die relevante Frage lautet vielmehr, ob Kompetenzen, Projektstruktur, Referenzerfahrung und angebotenes Leistungsmodell zu Ihren eigenen Zielen passen.
Besonders bei einem breit aufgestellten Anbieter sollte geprüft werden, welche Kompetenzen für Ihr Vorhaben tatsächlich benötigt werden und wie diese im konkreten Projekt organisiert werden.
Bei einer laufenden Zusammenarbeit verlieren fremde Erfahrungsberichte zunehmend an Bedeutung. Aussagekräftiger sind dann Ihre eigenen Vertragsunterlagen, Reportings, Kampagnendaten, Arbeitsergebnisse und Kosten.
So lässt sich beispielsweise prüfen, ob vereinbarte Leistungen tatsächlich erbracht wurden, ob Reporting und Tracking die behaupteten Ergebnisse stützen und ob die verwendeten Budgets mit den vereinbarten Zielen zusammenpassen.
Gerade bei kanalübergreifenden Kampagnen kann dabei relevant sein, ob die Gesamtwirkung nachvollziehbar dokumentiert wird oder ob einzelne Kennzahlen ohne ausreichenden Bezug zu Geschäftszielen berichtet werden.
Die öffentlich verfügbaren Informationen zu add2 ermöglichen eine vergleichsweise detaillierte erste Recherche: Das Leistungsportfolio ist ausführlich dargestellt, zahlreiche Projekte sind dokumentiert und unabhängige Kundenstimmen sind auffindbar. Was sich daraus nicht beantworten lässt, ist die Eignung für Ihr konkretes Vorhaben.
AVERVO kann add2 DIGITAL COMMUNICATION unabhängig prüfen und dabei die für Ihre Entscheidung relevanten Punkte wie Positionierung, Referenzen, erkennbare Fachkompetenz und Passung zur Aufgabenstellung untersuchen.
Eine solche Prüfung ergänzt öffentliche Erfahrungen nicht um eine weitere Kundenmeinung. Sie setzt bei der konkreten geschäftlichen Entscheidung an: Passt der Anbieter zu Ihrem Auftrag, sind die herangezogenen Referenzen vergleichbar und ist das angebotene Leistungsmodell für Ihr Vorhaben nachvollziehbar?
Gerade bei einer Agentur, deren Positionierung auf dem Zusammenspiel vieler Disziplinen beruht, sollte sich dieses Zusammenspiel auch im individuellen Angebot und später in der tatsächlichen Leistung klar erkennen lassen.
Website: add2.de · Ort: Düsseldorf · Branche: Digital Marketing
Ein schriftliches Prüfergebnis mit Befunden zu Team, Referenzen und Seriosität. Diskret auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen.
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