Diese Informationen fassen öffentlich zugängliche Angaben zusammen. Eine umfassende, unabhängige Prüfung für Ihr konkretes Vorhaben erhalten Sie mit unserer Anbieterprüfung.
Anbieterprüfung ansehenWer nach Erfahrungen mit der AD HOC Gesellschaft für Public Relations mbH sucht, trifft auf eine PR-Agentur, deren öffentlich sichtbares Profil deutlich über klassische Pressearbeit hinausgeht. AD HOC verbindet strategische Kommunikationsberatung mit Medienarbeit, Markenkommunikation, Krisenkommunikation, Content Marketing, Social Media und Corporate Publishing. Auffällig ist dabei vor allem die Verbindung von journalistischer Arbeit mit einem ausgeprägten Branchenfokus auf erklärungsbedürftige B2B-Themen.
Für Interessenten ist deshalb weniger die Frage relevant, ob AD HOC grundsätzlich Public Relations anbietet. Wichtiger ist, ob die nach außen dargestellte Branchen- und Medienkompetenz zum eigenen Kommunikationsziel passt und wie konkret Strategie, operative Umsetzung sowie Erfolgskontrolle im jeweiligen Angebot geregelt werden.
Die Agentur beschreibt sich als inhabergeführte Full-Service-Presse- und PR-Agentur mit Schwerpunkt auf strategischer Kommunikation und nachhaltigem Markenaufbau. Neben der klassischen Platzierung von Themen in Fach- und Leitmedien gehören Markenkommunikation, Krisenkommunikation, strategische Beratung und redaktionelle Formate zum Leistungsbild.
Damit richtet sich das Angebot insbesondere an Unternehmen, die Kommunikation nicht als einzelne Pressemitteilung betrachten, sondern verschiedene Kanäle und Formate miteinander verbinden möchten.
Zum öffentlich dargestellten Leistungsportfolio gehören unter anderem:
Presse- und PR-Arbeit
Markenkommunikation
Krisenkommunikation
strategische Kommunikationsberatung
Content Marketing
Social Media
Corporate Publishing
Grafik-Design
Print- und Digitalmedien
verlegerische Produkte
Gerade diese Breite sollte bei einer Beauftragung sauber in konkrete Arbeitspakete übersetzt werden. Ein Full-Service-Angebot sagt zunächst wenig darüber aus, welche Leistungen tatsächlich Bestandteil eines Retainers oder Projekts sind.
AD HOC hebt insbesondere Erfahrungen in Logistik, Transport, Mobilität, Technik, Energie, Finanzen und sozialen beziehungsweise Healthcare-nahen Themen hervor. Auch die Referenzdarstellung zeigt einen Schwerpunkt bei Unternehmen und Organisationen aus erklärungsbedürftigen B2B-Umfeldern.
Für Auftraggeber kann eine solche Spezialisierung relevant sein. Bei Fachthemen muss eine PR-Agentur häufig nicht nur Texte produzieren, sondern Märkte, Produkte, regulatorische Zusammenhänge und Medienlogiken ausreichend verstehen.
Vor einer Beauftragung sollte deshalb konkret geprüft werden, welche Erfahrungen für die eigene Branche tatsächlich vorhanden sind. Sinnvolle Fragen sind beispielsweise:
Welche vergleichbaren Themen hat AD HOC bereits bearbeitet? Welche Medien waren für diese Projekte relevant? Welche Leistungen wurden von der Agentur selbst übernommen? Und wie wird fachliches Know-how für neue oder besonders komplexe Themen aufgebaut?
Die Antwort darauf ist aussagekräftiger als die reine Feststellung, dass ein Unternehmen aus derselben Branche bereits als Referenz geführt wird.
AD HOC veröffentlicht eine vergleichsweise umfangreiche Referenzübersicht. Dort werden unter anderem Projekte für Arvato, Hermes Fulfilment, L.B. Bohle, Schmitz Cargobull, die Volksbank in Ostwestfalen, Wrightbus beziehungsweise Rightech und die Zimmermann Gruppe aufgeführt. Daneben erscheinen verschiedene Corporate-Publishing-Projekte, darunter Formate für den VDV und den Bundesrat sowie Beilagen im Umfeld von Handelsblatt-Veröffentlichungen.
Diese Referenzen machen sichtbar, dass sich die Agentur nicht auf einen einzigen Kommunikationskanal beschränkt.
Für eine Auswahlentscheidung sollte trotzdem nicht allein die Bekanntheit eines Kundenlogos maßgeblich sein. Interessanter ist der konkrete Leistungsanteil. Eine Pressekampagne stellt andere Anforderungen als ein Unternehmensmagazin, Krisenkommunikation oder die langfristige Betreuung von Social-Media-Kanälen.
Eine belastbare Referenzprüfung sollte daher klären, welche Aufgaben AD HOC übernommen hat, wie ähnlich die Ausgangssituation zum eigenen Vorhaben war und welche Resultate tatsächlich nachvollziehbar mit der Agenturleistung verbunden werden können.
Auf der eigenen Website veröffentlicht AD HOC verschiedene Kunden- und Partnerstimmen. Inhaltlich werden dort unter anderem transparente Kommunikation, journalistisches Verständnis, Unterstützung bei kurzfristigen Anforderungen sowie die Entwicklung von Themen bis zur Veröffentlichung positiv hervorgehoben.
Solche Aussagen geben Hinweise darauf, welche Eigenschaften die Agentur selbst über ihre Referenzen sichtbar machen möchte. Sie sind allerdings ausgewählte Testimonials auf der Unternehmenswebsite und damit anders zu bewerten als frei veröffentlichte Kundenrezensionen auf unabhängigen Bewertungsportalen.
Bei der Recherche nach unabhängigen Erfahrungen fällt auf, dass öffentlich gut auffindbare Bewertungen stärker aus dem Arbeitgeberkontext stammen. Die verfügbaren kununu-Einträge beziehen sich auf Erfahrungen aktueller oder ehemaliger Beschäftigter und beantworten daher nicht unmittelbar die Frage nach der Qualität von Kundenprojekten.
Für einen potenziellen Auftraggeber bedeutet das: Die sichtbaren Kundenreferenzen und Projektbeispiele sind für die Leistungsbeurteilung wesentlich relevanter als Arbeitgeberbewertungen.
Ein wiederkehrender Bestandteil der Selbstdarstellung von AD HOC ist journalistisches Know-how. Die Agentur betont redaktionelle Kompetenz und Kontakte zu Fach- und Wirtschaftsmedien. Auch veröffentlichte Kundenstimmen greifen den journalistischen Hintergrund auf.
Genau dieses Leistungsversprechen bietet einen sinnvollen Ansatz für die Prüfung eines konkreten Angebots.
Wenn Medienarbeit ein wichtiger Bestandteil des Auftrags sein soll, sollte beispielsweise nachvollziehbar sein:
welche Medien und Redaktionen für Ihr Thema tatsächlich relevant sind,
wie Themen entwickelt und priorisiert werden,
wie Pressearbeit von reiner Aussendung unterschieden wird,
welche redaktionellen Leistungen enthalten sind,
wie Medienresonanz dokumentiert wird,
und anhand welcher Kriterien die Wirkung bewertet werden soll.
Ein bestehendes Netzwerk kann hilfreich sein. Es ersetzt jedoch keine überzeugende Themenstrategie und garantiert keine Veröffentlichung.
Krisenkommunikation gehört ausdrücklich zum Leistungsangebot von AD HOC.
Dieser Bereich sollte bei einer Prüfung getrennt von klassischer Pressearbeit betrachtet werden. Unternehmen benötigen im Krisenfall andere Prozesse, Reaktionszeiten und Verantwortlichkeiten als bei einer langfristig geplanten Kommunikationskampagne.
Wenn Krisenkommunikation Teil des Mandats ist, sollte bereits vor Vertragsabschluss geklärt sein, welche Leistungen tatsächlich vorgesehen sind. Dazu gehören beispielsweise Eskalationswege, Erreichbarkeit, Freigabeprozesse, Vorbereitung möglicher Szenarien sowie die Abgrenzung zwischen strategischer Beratung und operativer Umsetzung.
Gerade bei sensiblen Kommunikationssituationen ist eine allgemeine Leistungsbeschreibung kaum ausreichend.
AD HOC spricht in der eigenen Positionierung von realistischen Zielen und messbaren Ergebnissen.
Für Auftraggeber entsteht daraus eine wichtige Prüfungsfrage: Was gilt innerhalb des konkreten Mandats als Ergebnis?
Bei Public Relations können unterschiedliche Messgrößen sinnvoll sein. Dazu zählen beispielsweise Medienplatzierungen, Qualität und Relevanz der erreichten Medien, Share of Voice, Reichweite, Resonanz bestimmter Themen oder die Entwicklung der Wahrnehmung in definierten Zielgruppen.
Nicht jede Kennzahl besitzt jedoch denselben wirtschaftlichen Aussagewert. Eine hohe Zahl veröffentlichter Beiträge kann beispielsweise wenig hilfreich sein, wenn diese nicht die relevante Zielgruppe erreichen.
Ein Angebot sollte deshalb möglichst früh festlegen, welche Kommunikationsziele verfolgt werden und wie AD HOC die Entwicklung nachvollziehbar dokumentieren soll.
Die öffentlich zugänglichen Informationen zeigen eine etablierte Unternehmenspräsenz, ein detailliert beschriebenes Leistungsspektrum, zahlreiche veröffentlichte Referenzen sowie konkrete Beispiele aus unterschiedlichen Kommunikationsdisziplinen. Die Agentur beschreibt ihre Arbeitsweise und fachlichen Schwerpunkte vergleichsweise ausführlich.
Daraus lässt sich jedoch kein pauschales Urteil darüber ableiten, ob AD HOC für jedes Unternehmen oder jedes Kommunikationsprojekt die passende Wahl ist.
Die Seriosität eines Anbieters und seine Eignung für einen konkreten Auftrag sind zwei unterschiedliche Fragen. Für eine geschäftliche Entscheidung müssen deshalb zusätzlich Angebot, vorgesehene Leistungen, Projektorganisation, Referenzvergleichbarkeit und Vertragsbedingungen betrachtet werden.
Bei einem breiten Kommunikationsportfolio ist vor allem die Abgrenzung einzelner Leistungen wichtig. Strategie, Pressearbeit, Content-Erstellung, Social Media, Gestaltung und Corporate Publishing können entweder miteinander verbunden oder als eigenständige Leistungspakete beauftragt werden.
Vor der Unterschrift sollte deshalb erkennbar sein:
Welche Leistungen werden regelmäßig erbracht? Welche Arbeiten sind projektbezogen? Wie viele Inhalte oder Kommunikationsmaßnahmen sind vorgesehen? Welche Aufgaben bleiben beim Auftraggeber? Welche externen Kosten können entstehen? Wie werden Freigaben organisiert? Welche Reportings sind enthalten? Und nach welchen Kriterien wird die Zusammenarbeit bewertet?
Auch Nutzungsrechte an Texten, Bildern und Gestaltungsergebnissen sowie Zugänge zu digitalen Kanälen sollten bei entsprechenden Leistungen transparent geregelt werden.
Wenn Sie vor einer Beauftragung nicht nur öffentliche Erfahrungen lesen möchten, kann AVERVO die AD HOC Gesellschaft für Public Relations unabhängig prüfen. Dabei werden unter anderem Positionierung, fachliche Eignung, Referenzen, Leistungsversprechen und die Passung zum geplanten Vorhaben eingeordnet.
Liegt bereits ein konkretes Leistungsangebot vor, ist eine Prüfung der Agentur allein häufig nicht ausreichend. Dann kann AVERVO zusätzlich das Angebot oder den Vertrag von AD HOC prüfen und untersuchen, ob Leistungsumfang, Honorar, Zuständigkeiten, Laufzeit und Erfolgskriterien nachvollziehbar geregelt sind.
Damit entsteht keine weitere öffentliche Bewertung von AD HOC. Geprüft wird vielmehr die konkrete geschäftliche Entscheidung: Passt dieser Anbieter mit diesem Leistungsumfang, diesen Referenzen und diesen Bedingungen zu Ihrem Kommunikationsvorhaben?
Besteht bereits eine Zusammenarbeit, sind die eigenen Vertragsunterlagen, Arbeitsergebnisse, Medienresonanz, Reportings und Kosten für die Bewertung regelmäßig aussagekräftiger als Erfahrungen anderer Unternehmen.
Website: adhocpr.de · Ort: Gütersloh · Branche: Public Relations
Ein schriftliches Prüfergebnis mit Befunden zu Team, Referenzen und Seriosität. Diskret auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen.
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