36grad Kreativagentur Erfahrungen: Wie aussagekräftig sind Leistungen, Bewertungen und Referenzen?

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Wer nach Erfahrungen mit der 36grad Kreativagentur sucht, trifft auf einen Anbieter mit ungewöhnlich breit angelegtem Leistungsspektrum. Öffentlich wird 36grad als Kreativ- und Werbeagentur positioniert, die Markenbildung, Gestaltung, Social Media, Werbung und digitale Kommunikation miteinander verbindet. Damit ist für Interessenten weniger die Frage relevant, ob einzelne Marketingdisziplinen angeboten werden, sondern welche dieser Kompetenzen für das konkrete Projekt tatsächlich in der erforderlichen Tiefe verfügbar sind.

Öffentliche Bewertungen liefern dazu einige Anhaltspunkte. Auffällig ist allerdings, dass die Erfahrungsberichte qualitativ sehr unterschiedlich ausfallen und sich nicht jeder Plattformbeitrag eindeutig einer konkreten Agenturleistung zuordnen lässt. Wer 36grad für ein größeres Marken-, Social-Media- oder Kommunikationsprojekt in Betracht zieht, sollte Bewertungen daher gemeinsam mit Referenzen, Leistungsumfang und dem individuellen Angebot betrachten.

Das Leistungsprofil von 36grad verbindet Kreation und Marketing

36grad wird öffentlich als Kölner Werbeagentur für Design und Marketing beschrieben. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Social Media, Corporate Design, Markenbildung, Werbung und Online-Strategie. Auf Agenturplattformen werden darüber hinaus weitere Tätigkeitsfelder wie Grafikdesign, Webseitengestaltung, PR, Motion Design, Mediaplanung und Webanwendungen genannt.

Charakteristisch ist damit die Verbindung verschiedener Kommunikationsdisziplinen. Ein Unternehmen kann beispielsweise zunächst an Positionierung und Markenauftritt arbeiten und anschließend Gestaltung, Social-Media-Kommunikation oder Kampagnen entwickeln lassen.

Diese Breite kann bei integrierten Projekten sinnvoll sein. Sie macht eine Angebotsprüfung aber auch wichtiger: Zwischen strategischer Beratung, kreativem Konzept, Content-Produktion, Media-Leistungen und technischer Umsetzung bestehen fachlich erhebliche Unterschiede.

Vor einer Beauftragung sollte deshalb konkret feststehen, welche Leistungen 36grad selbst übernimmt, welche Arbeitsschritte Bestandteil des vereinbarten Budgets sind und ob gegebenenfalls weitere Spezialisten oder technische Partner beteiligt werden.

Gerade bei einem breiten Angebot sollte die tatsächliche Projekttiefe geprüft werden

Ein umfangreicher Leistungskatalog sagt zunächst aus, in welchen Bereichen eine Agentur tätig sein möchte. Er beantwortet noch nicht, in welchen Disziplinen die stärkste nachweisbare Projekterfahrung besteht.

Bei 36grad ist diese Unterscheidung besonders relevant. Öffentlich werden zahlreiche Kompetenzen aufgeführt, während detaillierte und aktuelle Case Studies über unabhängige Agenturverzeichnisse nur begrenzt sichtbar sind.

Für Interessenten ergeben sich daraus konkrete Fragen:

  • Welche Leistungen stehen bei Ihrem Projekt tatsächlich im Mittelpunkt?

  • Welche vergleichbaren Projekte wurden bereits umgesetzt?

  • Welche Aufgaben hat 36grad bei diesen Projekten selbst übernommen?

  • Werden Strategie, Gestaltung, Produktion und Kampagnensteuerung aus einer Hand erbracht?

  • Wie werden Ziele und Ergebnisse bei digitalen Maßnahmen gemessen?

  • Welche Leistungen entstehen einmalig und welche werden dauerhaft betreut?

Je umfangreicher das geplante Mandat ist, desto wichtiger wird eine klare Abgrenzung der einzelnen Arbeitspakete.

Was öffentliche Erfahrungen mit 36grad erkennen lassen

Zu 36grad finden sich auf verschiedenen Plattformen Kundenmeinungen. Das öffentliche Bewertungsbild enthält sowohl positive als auch kritische Einträge.

Positive Erfahrungsberichte beziehen sich unter anderem auf kreative Arbeit, Beratung, Zusammenarbeit und Umsetzung. Ein öffentlich als verifiziert gekennzeichneter Erfahrungsbericht auf Sortlist betrifft beispielsweise Social-Media-Leistungen. Dort werden Content-Produktion, YouTube-Marketing und Werbeschaltung genannt; außerdem wird die Zusammenarbeit positiv beschrieben.

Ältere öffentlich auffindbare Bewertungen beziehen sich unter anderem auf eine Printkampagne und heben Beratung, Ideen sowie die Umsetzung hervor. Ein weiterer ausführlicher Erfahrungsbericht beschreibt positive Eindrücke von Website-Designs und der Zusammenarbeit mit 36grad.

Damit beziehen sich die positiven Erfahrungen auf unterschiedliche Gewerke. Genau deshalb sollten sie nicht pauschal auf das gesamte Leistungsportfolio übertragen werden. Eine positive Erfahrung mit Social Media belegt beispielsweise nicht automatisch dieselbe Qualität bei Markenstrategie, Webentwicklung oder PR.

Warum die Bewertungszahlen allein bei 36grad wenig aussagen

Aggregierte Bewertungsportale weisen für 36grad eine größere Zahl öffentlich sichtbarer Rezensionen aus. Neben überwiegend positiven Einträgen sind dort auch einzelne deutlich kritische Bewertungen erfasst.

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch ein wichtiges Problem solcher aggregierten Daten: Nicht jeder Eintrag enthält nachvollziehbare Angaben zu einer tatsächlich beauftragten Agenturleistung. In einem öffentlich sichtbaren Fall reagiert 36grad beispielsweise auf eine negative Bewertung mit dem Hinweis, dass die angesprochene Werbemaßnahme gar nicht von der Agentur angeboten beziehungsweise durchgeführt worden sei.

Ob und wie ein solcher Vorgang tatsächlich entstanden ist, lässt sich anhand der Rezension allein nicht abschließend beurteilen. Er zeigt aber, warum reine Durchschnittswerte bei der Anbieterwahl nur begrenzten Nutzen haben.

Aussagekräftiger sind Erfahrungen, wenn mindestens erkennbar ist:

  • welches Unternehmen Auftraggeber war,

  • welche konkrete Leistung beauftragt wurde,

  • welchen Projektumfang die Zusammenarbeit hatte,

  • über welchen Zeitraum gearbeitet wurde und

  • worauf sich Lob oder Kritik konkret beziehen.

Eine einzelne Sternebewertung ohne Projekthintergrund bietet dafür nur wenige Informationen.

Die sichtbaren Referenzen zeigen unterschiedliche Kommunikationsaufgaben

Auf Agenturplattformen sind einzelne Projekte von 36grad öffentlich dokumentiert. Dazu gehört eine Social-Media-Referenz für Home Instead. Außerdem wird ein Projekt im Zusammenhang mit dem Niedersächsischen Medienpreis dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit zugeordnet.

Darüber hinaus lassen sich ältere gestalterische Arbeiten über Kreativplattformen nachvollziehen.

Diese Beispiele passen grundsätzlich zur kommunizierten Verbindung aus Kommunikation, Design und Marketing. Für eine konkrete Anbieterentscheidung ist jedoch nicht die Bekanntheit oder Anzahl der gezeigten Namen ausschlaggebend.

Bei einer Referenz sollte geklärt werden, welcher Teil des Projekts tatsächlich von 36grad verantwortet wurde. Ein Auftrag kann beispielsweise Strategie, Konzeption, Gestaltung, Content-Produktion, Mediaplanung oder technische Umsetzung umfassen – oder lediglich einen Teil davon.

Besonders bei einem größeren Marken- oder Digitalprojekt sollten Interessenten deshalb nach Cases fragen, die der eigenen Aufgabenstellung möglichst ähnlich sind.

Wann 36grad als Agentur besonders genau geprüft werden sollte

Das breit angelegte Modell kann interessant sein, wenn mehrere Kommunikationsaufgaben miteinander verbunden werden sollen. Gleichzeitig steigt mit der Anzahl der Gewerke die Bedeutung einer präzisen Projektdefinition.

Wenn beispielsweise Markenpositionierung, Corporate Design, Website und Social Media Bestandteil eines gemeinsamen Projekts sind, sollte das Angebot erkennen lassen, wie die einzelnen Schritte aufeinander aufbauen.

Bei Social Media sind wiederum andere Kriterien relevant: Content-Prozess, Plattformstrategie, Produktion, Freigaben, Werbebudget, Tracking, Reporting und Rechte an Accounts sowie Werbekonten.

Eine Prüfung von 36grad als Marketingdienstleister kann deshalb insbesondere dann sinnvoll sein, wenn das geplante Mandat mehrere Leistungsbereiche umfasst oder die öffentlich sichtbaren Referenzen nicht ausreichen, um die Erfahrung für die konkrete Aufgabenstellung einzuschätzen.

Geht es schwerpunktmäßig um Social Media, können zusätzlich Plattform-Fit, Content-System, Produktionsmodell und KPI-Logik betrachtet werden. AVERVO bietet hierfür auch eine spezialisierte Prüfung von Social-Media-Agenturen an.

Was in einem Angebot von 36grad klar geregelt sein sollte

Bei kreativen und strategischen Projekten können Leistungen schwer miteinander vergleichbar sein. Begriffe wie Markenstrategie, Konzeption, Content oder Beratung lassen erheblichen Interpretationsspielraum.

Ein Angebot sollte deshalb möglichst konkret beschreiben, welche Ergebnisse tatsächlich geliefert werden. Bei einem Brandingprojekt könnte beispielsweise relevant sein, ob Analyse, Positionierung, visuelle Identität, Styleguide, Vorlagen und Umsetzungsbegleitung enthalten sind.

Bei Social Media sollte geklärt werden, wie viele Inhalte produziert werden, welche Formate dazugehören, wer redaktionelle Themen entwickelt, wie Community Management abgegrenzt wird und ob Paid-Social-Leistungen enthalten sind.

Bei Websites sind wiederum Konzeption, Design, Programmierung, CMS, Inhalte, Tracking, Hosting, Wartung und Nutzungsrechte voneinander zu unterscheiden.

Wenn Ihnen bereits ein konkretes Angebot vorliegt, kann AVERVO das Angebot und die vertragliche Leistungsbeschreibung von 36grad prüfen. Dabei lässt sich untersuchen, ob Leistungsumfang, Honorar, Zuständigkeiten und wesentliche Bedingungen nachvollziehbar zusammenpassen.

Bei einer laufenden Zusammenarbeit zählen die eigenen Projektdaten stärker

Wer bereits mit 36grad arbeitet, benötigt für die Bewertung der Zusammenarbeit einen anderen Maßstab als ein potenzieller Neukunde.

Fremde Rezensionen verlieren dann an Bedeutung. Wesentlich aussagekräftiger sind das eigene Angebot, vereinbarte Leistungen, Projektpläne, Freigaben, Arbeitsergebnisse, Reportings und gegebenenfalls Kampagnendaten.

Bei kreativen Projekten kann beispielsweise geprüft werden, ob vereinbarte Deliverables vollständig geliefert wurden. Bei Social-Media-Mandaten lassen sich Content-Produktion, Kampagnensteuerung, Reporting und Zielerreichung mit der ursprünglichen Leistungsbeschreibung abgleichen.

Gerade bei einem Anbieter, der verschiedene kreative und digitale Leistungen kombiniert, sollte eine laufende Zusammenarbeit nicht anhand eines allgemeinen Eindrucks bewertet werden. Sinnvoller ist eine getrennte Betrachtung der tatsächlich beauftragten Gewerke.

36grad unabhängig einordnen statt Bewertungen isoliert betrachten

Die öffentlich verfügbaren Informationen zeigen 36grad als Kreativagentur mit einem breiten Spektrum zwischen Markenarbeit, Gestaltung, Social Media und Werbung. Es finden sich positive Kundenberichte und nachvollziehbare Hinweise auf unterschiedliche Projekttypen. Gleichzeitig variiert die Aussagekraft der öffentlich sichtbaren Bewertungen erheblich, und detaillierte Referenzinformationen decken nicht automatisch die gesamte kommunizierte Leistungsbreite ab.

Für eine konkrete Beauftragung ist daher vor allem die Passung zwischen Projektanforderungen, nachweisbarer Erfahrung und angebotenem Leistungsumfang relevant.

AVERVO ergänzt öffentliche 36grad Erfahrungen nicht um eine weitere subjektive Bewertung. Eine unabhängige Prüfung untersucht stattdessen die Punkte, die für Ihre konkrete geschäftliche Entscheidung relevant sind: Eignung für die Aufgabenstellung, Referenzen, Leistungsumfang, Projektstruktur und – sofern bereits vorhanden – das konkrete Angebot.

Bekannte Eckdaten

Ort: Köln  ·  Branche: Werbeagentur

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu 36grad Kreativagentur

Welche Leistungen bietet die 36grad Kreativagentur an?
36grad wird als Kreativ- und Werbeagentur mit Leistungen rund um Design und Marketing positioniert. Öffentlich genannt werden insbesondere Social Media, Corporate Design, Markenbildung, Werbung und Online-Strategie. Agenturplattformen führen darüber hinaus unter anderem Grafikdesign, Webseitengestaltung, PR und Motion Design auf. Bei einer Beauftragung sollte geprüft werden, welche dieser Leistungen für das konkrete Projekt tatsächlich Bestandteil des Angebots sind.
Welche Erfahrungen gibt es mit 36grad?
Auf verschiedenen Plattformen finden sich sowohl positive als auch kritische Bewertungen. Positive Erfahrungsberichte beziehen sich unter anderem auf Social Media, Content-Produktion, kreative Gestaltung, Beratung und Zusammenarbeit. Die Aussagekraft einzelner Bewertungen unterscheidet sich jedoch deutlich, weil nicht immer erkennbar ist, welche konkrete Agenturleistung tatsächlich beauftragt wurde.
Warum sollte man die Bewertungen von 36grad nicht nur anhand des Durchschnitts beurteilen?
Aggregierte Sternebewertungen können einen ersten Eindruck vermitteln, sagen aber wenig über Art und Umfang eines Projekts aus. Bei 36grad finden sich zudem Einträge, deren Bezug zu einer tatsächlich erbrachten Agenturleistung anhand der veröffentlichten Informationen nicht eindeutig nachvollziehbar ist. Für eine Anbieterentscheidung sind deshalb konkrete und vergleichbare Projekterfahrungen aussagekräftiger als der reine Bewertungsschnitt.
Gibt es öffentlich sichtbare Referenzen der 36grad Kreativagentur?
Ja. Auf Agentur- und Kreativplattformen sind einzelne Projekte aus unterschiedlichen Kommunikationsbereichen sichtbar. Dazu gehören unter anderem Social-Media- und PR-bezogene Referenzen sowie ältere Designarbeiten. Für eine Beauftragung sollte zusätzlich geklärt werden, welche Aufgaben 36grad innerhalb des jeweiligen Referenzprojekts konkret übernommen hat und wie vergleichbar dieses mit dem geplanten Auftrag ist.
Was sollte bei einem Full-Service-Angebot von 36grad geklärt werden?
Wenn mehrere Bereiche wie Markenstrategie, Design, Website und Social Media kombiniert werden, sollte das Angebot die einzelnen Arbeitspakete klar voneinander abgrenzen. Relevant sind insbesondere Verantwortlichkeiten, konkrete Deliverables, Projektphasen, Erfolgsmessung und die Frage, welche Leistungen intern beziehungsweise durch weitere Spezialisten umgesetzt werden.
Wie lässt sich 36grad vor einer Beauftragung unabhängig prüfen?
Eine unabhängige Prüfung kann die öffentlich erkennbare Positionierung, passende Referenzen, fachliche Eignung und die Nachvollziehbarkeit des Leistungsmodells mit den Anforderungen Ihres Projekts abgleichen. Liegt bereits ein Angebot vor, können zusätzlich Leistungsumfang, Honorar, Zuständigkeiten und wesentliche Bedingungen untersucht werden. AVERVO bewertet dabei die konkrete geschäftliche Entscheidung und ergänzt öffentliche Erfahrungsberichte nicht lediglich um eine weitere Meinung.

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